Wohnung ſuchte. Ich eile hinauf, drehe den Schluͤſſel um— da ſaß meine kleine Maus— unbeweglich; alle Vorräthe unberührt— ſie war aus Trauer um mich geſtorben. 5
Empfangs ⸗ Beſcheinigung.
Für die Brandbeſchädigten zu Steinbach ſind bei Unter⸗ zeichnetem ferner eingegangen; aus der Gemeindekaſſe zu Fauerbach I. 10 fl. Einſchließlich der im vorigen Blatte an— gezeigten 622 fl. 32 kr. im Ganzen alſo 632 fl. 32 kr.
Die Quittung über die nach der Anzeige im vorigen Blatte von dem Herrn Apotheker Wahl und dem Unterzeichneten an den Ort ihrer Beſtimmung beförderten dritten Sendung im Betrag von 184 fl. 44. kr. liegt bei dem letztgenannten zur gefälligen Einſichtsnahme offen.
Friedberg den 1. September 1842. Buß.
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
N
Güter ⸗ Verpachtung. (1138) Montag den 5. September, Morgens um halb 9 Uhr, will Unterzeichneter in hieſigem Rath— hauſe ſeine Güterſtücke in der Gemarkung Friedberg, Fauerbach II., Ockſtadt und Dorheim, welche theils Martini d. J., theils Martini 1843 leihfällig ſind, und in 38 Parzellen beſtehen, auf weitere 6 Jahre oͤffentlich meiſtbietend verpachten. Friedberg den 28. Auguſt 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Schgafpferch-Verſteigerung. (1139) Montag den 5. September, Vormittags um 11 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe, nach dem ſich Pachtliebhaber einfinden, 10 auch 15 Stück Schaafpferchen, wovon der erſte mit dem 10. Sept. anfängt, öffentlich meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg den 28. Auguſt 1842. 5 Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Aepfel⸗Verſteigerung. (1142) Montag den 5. September, Vormittags 10 Uhr, ſollen die der Gemeinde dahier zuſtehenden Aepfel meiſtbietend verſteigert werden. Ilbenſtadt den 30. Augaſt 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dickenberger. Aepfel-Verſteigerung. (1143) Dienſtag den 6. k. M., Vormittags 10 Uhr, ſollen zu Oberrosbach die der Gemeinde daſelbſt gehörigen Aepfel öffentlich an die Meiſtbietenden im Ganzen auch in Abtheilungen verſteigert werden, wozu Kaufliebhaber einladet Oberrosbach am 30. Auguſt 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter 5 Lämmer. Edictalladung. (1144) Im Niedermörler Hypothekenbuch ſteht auf dem Namen des Johannes Brillinger und Ehe— frau Katharina, geb. Göbel, eine Schuld- und Pfand⸗
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verſchreibung über ein bei dem Kirchenfond zu Op⸗ pershofen am 10. April 1802 entliehenes Capital von 50 fl. offen, wiewohl die Erben des Schuld⸗ ners behaupten, daß das Pfandrecht durch Zahlung erloſchen, die Schuldurkunde aber verloren gegangen ſeie. Auf Antrag der Erben werden daher alle, welche auf die vorgenannte Schul durkunde noch An⸗ ſpruͤche zu haben vermeinen, hierdurch öffentlich auf— gefordert, ſolche ſogewiß binnen 6 Wochen Anzeige zu bringen, als ſonſt jene Schuldurkunde ſofort für erloſchen erklärt und der betreffende Ein⸗ trag im Hypothekenbuch geſtrichen werden wird. Friedberg den 26. Auguſt 1842. Großh. Heſſ. Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Grummetgrasverſteigerung.
(1145) Von nachbenannten Freiherrl. von Löw'⸗ ſchen Wieſen ſoll das diesjährige Grummetgras meiſt⸗ bietend verſteigert werden: I. Zu Bauernheim, Mittwoch den 7. September
d. J., Vormittags um 8 Uhr, in der Behauſung des Herrn Gaſtwirth Höres daſelbſt von unge⸗
fahr 9 Mrg. II. Zu Florſtadt, an demſelben Tage, Nachmit⸗ tags um 1 Uhr, von ungefähr 90 Mrg. und III. Zu Niedermockſtadt, Donnerſtag den 8. September d. J., Vormittags um 10 Uhr, in der Behauſung der Gaſtwirth Kraften Wittwe von ungefähr 20 Mrg. Florſtadt am 30. Auguſt 1842. Der Freiherrl. von Löw'ſcher Rentmeiſter Müller. Aepfel⸗Verſteigerung. (1146) Donnerſtag den 8. Seplember, des Mor⸗ gens 10 Uhr, ſollen die hieſigen Gemeinde-Aepfel öffentlich meiſtbietend verkauft werden, wozu Kauf⸗ liebhaber eingeladen werden. Schwalheim den 1. September 1842. Der Bürgermeiſter Hofmann. Obſtverſteigerung. (1147) Montag den 5. September l. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll das hieſige Gemeindeobſt, beſte— hend in Aepfeln und Birnen, an Ort und Stells verſteigert werden. Steinfurth den 28. Auguſt 1842. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Petri. Aufforderung. (1148) Nachdem die Ablöſung des der Freiherr⸗ lichen Familie von Schenk zu Schweins berg zuſte⸗ henden Zehnten in der Gemarkung Weckesheim, wo— von das Abloͤſungskapital zu 16,795 fl. 57 kr, die Rente aber zu 933 fl. 6½ kr. berechnet iſt, ange⸗ ordnet worden, ſowie der Hauptmann Freiherr Lud⸗ wig Ernſt Schenk zu Schweinsberg auf der Sorge jetzt auf Hermannſtein, in dem Verhältniß als Erbe des Hauptmanns Freiherrn von Schenk zu Her⸗ mannſtein, als der Bezugsberechtigte anerkannt wird,
hier zur
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11560) Kn „Vormitta Gtummetgras Gemeinde, u
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Nauheim
2 (1153) 10 Uhr, ſoh gefähr 120 theilungen gert werden.
Unterzeic der Umgegen!


