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beſtehend in ungefähr 15 Malter Waizen, 240 Mal⸗ ter Korn, 50 Malter Gerſte und 110 Malter Hafer, oͤffentlich verſteigert. Friedberg den 21. Juni 1842. Ghzgl. heſſ. Rentamt daſelbſt B u
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Privat- Bekanntmachungen.
Branntwein ⸗ Verkauf. (880) Nachdem ich die Erlaubniß erhalten habe, wom 1. Juli d. J. an Branntwein im Kleinen zu werkaufen, bringe ich zur Kenntniß der Nachbarſchaft, daß bei mir jederzeit ordinärer Branntwein à 18 kr. und Doppelkümmel à 32 kr. pro Maas zu haben iſt. Dorheim im Juni 1842. f Dr. Jaup. Empfehlung. 893) Die Unterzeichnete, hier angekommen, er⸗ offnet einen Lehreurs in der neuen Methode des Anmeſſens und Zuſchneidens der Frauenzimmerkleider nach Eintheilung mit dem Maaße. Mit den beßten Zeugniſſen ihrer Geſchicklichkeit und bewährten Tüch⸗ igkeit zum Unterrichte verſehen, wird ſie dieſe neue Srfindung, die ſich überall des ungetheilteſten Bei— alls der Damen zu erfreuen hatte, wie anderwärts, o auch hier in 14 Stunden zur vollſten Zufrieden— eit lehren, und in dieſer kurzen Zeit die Damen, Zelche ſich ihrem Unterrichte vertrauen, in den Stand setzen, alle Arten von Kleidern ohne Muſter, blos ach dem Maaße aus freier Hand nach beliebiger Mode zuzuſchneiden und zuſammenzuſetzen. 5 Ihr Aufenthalt dahier iſt nur für einige Wochen rechnet und das Nähere über die Art des Unter— ſächts, zu welchem ſie höflichſt einladet, behält ſie mündlicher Rückſprache bevor. Friedberg Roſa Löwenſtein, wohnhaft bei Balth. Kappes.
Mit ſchwarzen ſeidenen Herrnhuͤten (894) beßter Qualität und in den neueſten Facçons
impfehle ich mich beßtens. 1 H. B. Grdͤdel breite Straße. Weißer Rübſaamen (895) von der langen rothköpfigen Sorte, welchen ich ſelbſt gezogen habe und für deſſen Aechtheit ich türge, verkaufe ich das Loth oder den Löffel voll fir 2 M. Jung. Zum Ausleihen. 896) Beim Lardenbacher Kirchenfond liegen bis zm 1. Oktober d. J. gegen gerichtliche Sicherheit 26 fl. zum Ausleihen bereit. Näheres iſt beim Frchenvorſtand in Lardenbach und Decanatsrechner erhaad in Laubach zu erfragen. Laubach den 28. Juni 1842. C. Schaad, Kirchenrechner. Preis ⸗Kegelſchieben. 897) Unterzeichneter iſt geſonnen ein Preiskegel⸗
ſchieben auf ſeiner in ſeinem Hausgarten angelegten Kegelbahn zu veranſtalten und zwar ſo, daß das⸗ ſelbe nächſten Sonntag den 3. Juli Nachmittag ſei— nen Anfang nimmt und den darauf folgenden Sonn— tag beendigt wird. Das Nähere beſagt das ange— ſchlagen werdende Reglement. Friedberg den 28. Juni 1842. Philipp Simmerock. Tanzmuſik Dem vielfach ausgeſpro⸗ J chenen Wunſche zu ent⸗ ſprechen findet Sonntag
Aehle.
Einladung.
(899) Küuͤnftigen Sonntag den 3. Juli d. J. wird von dem hieſigen Sing-Verein„Orpheus auf dem Schrenzer-Berge, deſſen ſchöne Lage bekanntlich dem entzückten Auge die ſegensreichen Gefilde der Wet— terau entfaltet, die Erinnerung an das vorjährige Sängerfeſt, durch Geſangs-Vorträge, Tanzbeluſtigung und Feuerwerk gefeiert werden.“ Unterzeichneter er— laubt ſich daher verehrliches Publikum zur gefälligen Theilnahme einzuladen. Butzbach den 28. Juni 1842. A. Joutz, Gaſtwirth. Zweites Kirſchenfeſt in Ockſtadt. (900) Da am verfloſſenen Sonntag das von mir angekündigte Kirſchenfeſt wegen ungünſtiger Wit— terung nicht ſo gefeiert werden konnte, als man es wünſchte, und ich meinen geehrten Gönnern und Freunden ein ſo ſchönes Feſt nicht gerne entziehen möchte, ſo habe ich mich entſchloſſen, künftigen Sonn⸗ tag, den 3. Juli, ein zweites Kirſchenfeſt abzuhalten. Ein gewürzreiches und vollſaftiges Stück Schwarz-, Roth⸗ und Gelb-Kirſchenkuchen, vorzügliche Tanz⸗ muſik und die ſonſt gewöhnlichen Erforderniſſe in vorzüglicher Qualität werden meinen geehrten Freun⸗ den den Aufenthalt angenehm machen. N. Steyer. Schwalheimer Mineralbrunnen. (901) Sonntag den 3. Juli d. J. a nz meu f i. mit Reſtauration, wozu höflichſt einladet Henkel. Kirchweihfeſt zu Obermörlen. (902) Sonntag den 3, und Montag den 4. Juli d. J. iſt gut beſetzte Tanzmuſik bei mir anzutreffen, wozu höflichſt einladet. Jacob Jeckel zum goldnen Hirſch. Selſerbrunnen bei Okarben. (903) Sonntag den 3. Juli iſt am hieſigen Mi— neralbrunnen wohl beſetzte Harmonie- und Tanz⸗ muſik anzutreffen, wozu mit der Verſicherung billig— ſter Bedienung höflichſt einladet Havenecker.


