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von 11 Morgen von der Sauerweide, in einzelnen Abtheilungen von 2 Morgen Ortsmaß, ſodann das Gras zu Heu von der Ochſenwieſe, ungefähr 4 Morgen, 4 Ruthen Ortsmaß haltend, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.
Friedberg den 3. Juni 1841. b
Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter
D. Fritz. Brückenbauarbeiten.
(618) Donnerſtag den 24. Juni d. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen bei Gaſtwirth Bingmann zu Oberros— bach die bei Erbauung einer Brücke daſelbſt erfor— derlichen Arbeiten, an die Wenigſtnehmenden in Accord gegeben werden:
Maurerarbeit voranſchlagt zu 264 fl. 49 kr.
Steinhauerarbeit„„ 806„—„
Plan, Voranſchlag und Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen.
Friedberg den 3. Juni 1841.
Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. tan dung. 638) Eliſabetha, die Tochter des Konrad Lunz von Niederrosbach, ſtand mit dem Chirurgen Schmidt m Friedberg in zweiter Ehe und ſoll nachſtehendes Brundſtück von ihren Eltern ererbt haben: Gemarkung Straßheim:
Pag. 128, Nr. 28 des Flurbuchs, 1 Viertel, 9 Ruthen Ackerland im Galgenfeld, in der 12. Zewann, zehntbar an Freiherrn von Frankenſtein und deter Blecher von Oberrosbach.
Durch Kauf ſoll dieſes Stück ſchon vor einer Reihe von Jahren auf Konrad Buch in Niederros— ach übergegangen und von dieſem beziehungsweiſe einem Sohn Heinrich Anton und deſſen Erben länger als 30 Jahre ungeſtört beſeſſen worden ſeyn. Da doch daſſelbe im Flurbuch annoch auf dem Namen er Chirurg Schmidts Ehefrau ſteht und deſſen der— maligen Beſitzer, die gedachten Heinrich Anton Buchs Erben, keinen Kaufbrief darüber beſitzen, ihnen auch aus dem Grunde keine gerichtliche Eigenthumsurkunde ingefertigt werden kann, weil ſich das frühere Eigen— tum der Chirurg Schmidts Erben nicht nachweiſen laßt, ſo werden, auf deßfallſigen Antrag, alle Diejeni— en, welche an vorbeſchriebenes Grundſtück Anſprüche lden zu können glauben, andurch aufgefordert, ſlche binnen 6 Wochen geltend zu machen; widrigen⸗ fülls ſie ohne weitere Bekanntmachung damit aus— gſchloſſen und den gedachten Heinrich Anton Buchs erben in Niederrosbach Eigenthumsurkunde über duſſelbe zugefertigt werden ſoll.
Friedberg den 28. Mai 4841. Großh. heſſ. Landgericht daſelbſt Hofmann. Dr. Gilmer. Edictalladung.
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(537) Das Vermögen des mit Hinterlaſſung von 3 Söhnen, Johann, Wilhelm und Conrad, angeb⸗
lich im 7jährigen Krieg, in der Affäre bei Kaſſel umgekommenen Georg Konrad Roth vom Stras— heimer Hof, wurde ſeit dem Jahre 1772 curatoriſch verwaltet und dieſe Verwaltung bezüglich des Erb— theils des abweſenden Konrad Roth bis in die neueſte Zeit fortgeſetzt.
Die Wittwe des Johann Meier von Ziegenberg, mit dem Abweſenden angeblich Geſchwiſterkind, hat mit Rückſicht darauf, daß deſſen dermaligen Auf— enthaltsort unbekannt iſt, und er das 70. Lebensjahr längſt zurück gelegt zu haben ſcheint, als vermeint— liche nächſte Inteſtaterbin, um Ueberlaſſung des nach letzter Curatelrechnung auf 579 fl. 6¼ kr. ſich be— laufenden Vermögens ihres Vetters gebeten, und ergeht daher an Konrad Roth oder deſſen Leibeserben, andurch Aufforderung, ſich binnen 3 Monaten vom Tage der erſten Bekanntmachung an, zur Empfang⸗ nahme des curatoriſch verwalteten Vermögens zu melden, widrigenfalls Erſterer für verſchollen erklärt und ſein Vermögen, ohne weitere Bekanntmachung, denen überantwortet werden ſoll, welche ſich als nächſte Erben legitimiren werden.
Zugleich werden die beiden gleichfalls abweſen— den Brüder des Konrad Roth, Wilhelm und Johann, Letzterer iu den 1780er Jahren Soldat im königl. preuß. von Raumer'ſchen Infanterie-Regiment, oder deren etwaige Leibeserben, ſowie alle diejenigen, welche nähere Erb-Anſprüche begründen zu können glauben, andurch aufgefordert, ſo gewiß in gleicher dreimonatlicher Friſt ihre Prioritätsrechte an die Erbſchaft des Konrad Roth geltend zu machen, als ſonſt ſie damit ausgeſchloſſen und ſolche ohne vor— gaͤngiges Präcluſivdecret, der gedachten Joh. Meiers Wittwe, deren Legitimation vorausgeſetzt, überliefert werden ſoll.
Friedberg den 29. Mai 1841.
Gr. heſſ. freih. v. Loͤw. Landgericht
Hofmann. Dr. Gilmer.
Aufforderung an Steinklopfer. (639) Zur Vollendung des Deckeklopfens auf der Provinzialſtraße von Ranſtadt nach Selters werden tüchtige Steinklopfer, entweder für guten Tag⸗ lohnoder um ſehr gute Akkor dpreiſe geſucht. Wer dieſer Aufforderung entſprechen will, kann ſich
jeden Tagbei dem Unterzeichneten melden.
Die großh. Bürgermeiſter derjenigen Orte, in welchen ſich gute Steinklopfer befinden, werden ſo— wohl im Intereſſe ihrer Ortsangehörigen, ſowie in dem des reiſenden Publikums erſucht, dieſe Bekannt— machung noch beſonders in ihren Gemeinden durch die Schelle veröffentlichen zu laſſeu.
Nidda den 3. Juni 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Süffert. Verſteigerung von Weißbinderarbeiten. (652) Dienſtag den 22. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll bei Gaſthalter Hieronimus dahier, das Aus—


