Ausgabe 
17.4.1841
 
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anſchlagt zu 6 fl. 20 kr., ſodann Reinigen des Seergrabens, Abbrechen eines Stücks Stadtmauer und Herſtellung der Chauſſee an Kehr's Haus, voran⸗ ſchlagt zu 31 fl., öffentlich an Wenigſtnehmenden

verſteigert werden. 15. April 1841.

Friedberg den Der großh. heſſ. Bürgermeiſter N D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (392) Montag den 19. d. M., Vormittags um

10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Reparatur

des Uſaſtegs hinter dem Burgberg öffentlich an Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Die Arbeiten beſtehen in f

Zimmerarbeit voranſchlagt zu 19 fl. Schloſſerarbeit 55 M. Weisbinderarbeit 1 75

Die Voranſchläge ſind jeden Nachmittag von 1 bis 2 Uhr bei mir einzuſehen. Friedberg den 15. April 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz.

Bekanntmachung.

(293) Nach der äußeren Reparatur der hieſigen Hauptkirche ſoll auch dieſe im Innern verſchönert werden und eine andere Einrichtung erhalten, die aber nur durch Entſernen der alten Stühle und Plätze vollkomwen ausgeführt werden kann. Der Kirchenvorſtand gibt ſich der Hoffnung hin, daß niemand eine Entſchaͤbigung für das Abtreten der alten Stühle und Plätze in Anſpruch nehmen werde, will aber darüber nicht in Ungewißheit bleiben, da⸗ mit nicht durch ſpätere Reclamationen und Anſprüche die Ausführung aufgehalten oder gehindert werde, und hat deßhalb beſchloſſen, ſich Montag den 26. und Dienſtag den 27., jedesmal Nachmittags um 2 Uhr, in hieſigem Rathhauſe zu verſammlen und allenfallſige Anſprüche auf Entſchädigung und For⸗ derungen entgegen zu nehmen.

In Auftrag deſſelben fordere ich nun alle dieje⸗

nigen auf, welche Anſprüche auf Entſchädigung fuͤr das Abtreten ihrer Stühle und Plätze machen, von Lit. A. bis incluſ. J. Montag den 26. und von Lit. K. bis incluſ. 3. Dienſtag den 27. d. M., jedesmal von 2 Uhr an, in hieſigem Rathhauſe zu erſcheinen und ihre Anſprüche und Forderungen dem Kirchen⸗ vorſtande anzugeben. Friedberg den 15. April 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz.

Gras⸗ Verpachtung. (394) Montag den 3. May l. J., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Begra⸗ ſung ſämmtlicher ſtädtiſchen Allmeyen in der Stadt⸗ und Burg⸗Gemarkung, öffentlich meiſtbietend verſtei⸗ gert werden, naͤmlich die Begraſung des Stadthofs (Bleichgartens), des Judenbegräbniſſes, des Rains an der Chauſſee, des Rent⸗ und Stadtſchreiberei⸗

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grabens in 7 Stück, des Mühlgrabens 67 Stück, des Seergrabens, des großen und kleinen Wildkaut⸗ grabens, des Wegs am Holzpförtchen, des Ring⸗ grabens, des Alleewegs, des großen und kleinen Schützenrains mit dem Schießplatz, des Wegs an der Lang⸗ und Barbaragaſſe, eines Stücks am Wehr, 37 Ruthen an der Uſa, eines Stücks zwiſchen den Brücken, der Wege in der Burg-Friedberger Gemar⸗ kung, des Bleichbergs, der Wege in der Feldgemar⸗ kung Friedberg, des Stumpfengrabens, des Diebs⸗ wegs, der Lachenwies und des Taubenrains. Friedberg den 15. April 1841. Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (395) Freitag den 30. April, Vormittags 10 Uhr, ſoll bei Gaſthalter Koch zu Lindheim die Lie⸗ ferung und Bearbeitung von circa 3000 Kubikfuß Hauſteinen, zur Erbauung einer 6 Fuß weiten Brücke auf der Provinzialſtraße von Lindheim nach Marköbel, an den Wenigſtfordernden öffentlich ver⸗ ſteigert werden. Zeichnung, Voranſchlag, ſowie Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unter⸗ zeichneten zur Einſicht offen. N Friedberg den 13. April 1841. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Bekanntmachung. (396) Dienſtag den 20. d. M., Vormittags 10 Uhr, ſoll an hieſiger Saline eine Quantität Brot⸗ frucht dem Wenigſtnehmenden in Lieferung übergeben werden, welches Luſttragenden hierdurch zur Nach⸗ richt dient. Nauheim den 13. April 1841. Kurfuͤrſtliches Salzamt, Wille. Meinhard. Weiß. Duncker. Lieferungs-Verſteigerung. (397) Donnerſtag den 22. April, Morgens 10 Uhr, ſollen in dem hieſigen Bürgermeiſterei-Büreau die für hieſigen Straßenzug bedürfenden ungefähr 76 Kubik⸗Klafter behauene 8 bis 10 zöllige Pflaſter⸗ ſteine und die Lieferung von 30 bis 34 Kubik⸗Klafter Uſa⸗Kies, ebenſo auch 15 Klafter Chauſſir⸗Steine aus dem Aſſenheimer Gemeindebruch, zu brechen, anzufahren und Setzerlohn an Wenigſtnehmenden in Akkord gegeben werden.

Da die obigen 76 Klafter Pflaſterſteine nicht

aus dem Aſſenheimerbruch genommen werden können,

ſo werden die auswärtigen Steinbruchsbeſitzer zur

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Uebernahme eingeladen. Aſſenheim den 12. April 1841.

Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter

Bertalott.

Bekanntmachung. (398) Die Gemeinde Florſtadt iſt Willens ein Kapital von 1800 fl., zu 4 prCt. verzinslich, zum Zwecke des Wegbaues von hier nach Aſſenheim, auf⸗ zunehmen. Die Herrn Kapitaliſten, welche obige

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