Ausgabe 
11.12.1841
 
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Wer

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(1466) Wir machen hiermit die Anzeige, daß alle füt nſerem Verlage erſchienenen Bücher und nament⸗ lichdie Inſtruktion an Cheneinde⸗Einnehmer, die Sammlung von

. 363 π

Todes⸗ Anzeige.

1363) Mein innig geliebter Gatte, Gottfried

Schmidt, Schneidermeiſter und Decateur, verſchied

um 6. d. M. nach ſchwerem Leiden. Alle Freunde

und Gönner bitte ich um ſtille Theilnahme und um as meinem Gatten geſchenkte Wohlwollen und Zu⸗ rauen, indem ich ſowohl das Kleidermachen als

Oecatiren durch meinen Sohn, Karl Binkert, welcher

ieſem Geſchäfte vollkommen gewachſen iſt, in der⸗

elben Ausdehnung fortbetreiben werde.

Friedberg den 9. Dezember 1841. Maria Philippine Schmidt.

Korn⸗Verſteigerung.

1364) Mittwoch den 15. d. M., Vormittags um A Uhr, ſollen auf hieſigem Gemeindehauſe 6 Mal⸗ tr Korn, der hieſigen Kirche gehörig, verſteigert

terden.

Kaichen den 8. Dezember 1841. Für den Kirchenvorſtand: Wickenhöfer, Pfarrvikar. Bekauntmachun g.

(365) Dienſtag den 14. d. M., Vormittags 10 Ur, ſollen in der Behauſung der verlebten Anton Eigels Eheleute dahier, die den hinterlaſſenen Kin⸗ din gehörenden nachſtehenden Gegenſtände öffent⸗ Ii verſteigert werden. Die Bedingungen werden bei Verſteigerung bekannt gemacht. 1) Drei und ein halb Malter Korn. 2) Vier Malter Waizen. 8) Acht und ein halb Malter Gerſte. 4) Zwölf Malter Hafer. 5) Ein und ein halb Malter Erbſen. 6) Eine Meſte Linſen. 7) Zehen bis zwölf Malter Kartoffeln. ) Ein Fuder zwanzig Gebund Rocken ⸗Stroh. ) Ein Fuder acht und vierzig Gebund Waizen⸗ Stroh. 1.) Ein Fuder drei und vierzig Gebund Gerſten⸗ Stroh. 10 Zwei Fuder fünfzehn Gebund Hafer⸗Stroh. 10 Ein Fuder Erbſen- und Linzen⸗ Stroh. 10 Eine Quantität Spreu. 10 Einen vollſtändigen neuen Vorder⸗ Pflug. 40, Eine ſchöne Waſchbütte und noch mehrere ilien. Die Steigliebhaber werden eingeladen. Jiſſelsheim am 6. Dezember 1841. Die Vormünder: Anton Steinhauer, Heinrich Hanſult. Anzeige.

nud Hinter⸗

Förſter.

zur Dienſtführung der

Etetzen, Verordnungen und ſonſtigen Vor⸗ ſehrfften für das Gemeinde-Rechnungswe⸗

ſen, alle Formularpapiere für das Ge meinde⸗Rechnungsweſen, Schaffnits Hand⸗ und Wandfibel, ſowie die Geſindebücher, bei Herrn Carl Chr. Weis Buchbinder in Friedberg zu haben ſind. Darmſtadt im November 1841. Lud w. Carl Wittich'ſche Hofbuchdruckerei.

Mit Bezugnahme obiger Anzeige bemerke ich noch, daß die Sammlung von Geſetzen ꝛc. fortgeſetzt wird, und es erſcheinen von Zeit zu Zeit, ſobald Stoff vorhanden iſt, einzelne Bogen, die für die Subſcri⸗ benten à 3 kr. pr. Bogen berechnet werden. Hierzu Luſthabende erſuche ich, mir ihre Namen noch vor Neujahr anzeigen zu wollen, weil ich Anfangs Ja⸗ nuar das Subſcriptions⸗Verzeichniß einſchicke.

Ferner ſind bei mir zu haben: Sehr ſchöne Vor⸗ legblätter zum Nachzeichnen und Illuminiren fuͤr Kinder, beſtehend aus Landſchaften, Thieren, Blu⸗ men und Früchten; Briefpapier für Damen, Cha⸗ grin⸗Papier, in Gold, Silber und allen Farben ge⸗ preßte Papiere, Neujahrwünſche, Schreibmaterialien, Spielkarten zu diverſen Preiſen, Nachtlichter, ſowie alle in mein Fach einſchlagende Artikel.

Friedberg im Dezember 1841.

Carl Weis, Buchbinder, auf der breiten Straße wohnhaft. Der Unterzeichnete (1367) macht einem hieſigen und auswärtigen Publikum die ergebenſte Anzeige, daß er mit nach⸗ ſtehenden Sehens würdigkeiten hier angekommen iſt, als: 1) einem

Panorama,

oder maleriſchen Reiſen, mit Anſichten mehrerer be⸗ rühmten Hauptſtädten, Ueberſichten von Bergeshöhen, intereſſanteſten Gegenden der Schweiz und derglei⸗ chen mehr.

2) Wachsfiguren-Kabinet, worin zu ſehen ſind: Friedrich der Große, Katha⸗ rina Kaiſerin von Rußland, Maria Thereſia, Sul⸗ tan Mahmud, Mehemed Ali, Ibrahim Paſcha, Chri⸗ ſtus mit den vier Evangeliſten Matthäus, Markus, Lucas und Johannes, und mehreren andern beruͤhm⸗ ten hohen Perſonen.

3) Amphibien, oder Sammlung lebender Schlangen, die große Boa Conſtrictor aus Samarang auf Java, die Boa Python aus Braſilien, die ſchwarzgefleckte Boa, eine große Anakonta aus Braſilien, zwei große Krokodillen, Affen, Vögeln u. dergl. mehr. Alles dieſes iſt auf⸗ geſtellt im Saale des Herrn Peter Mann. Ich bitte um recht zahlreichen Zuſpruch, mit der Verſicherung, daß keine Perſon unbefriedigt mich verlaſſen wird. Täglich zu ſehen von Morgens 9 bis Abends 10 Uhr. Friedberg. Peter Egenolf.