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fl. am 19. Februar 1800 bei Franz Fauerbach
zu Okarben; 36) Ernſt Ludwig Koch und Frau, Suſanna, 150 fl.
am 30. Juni 1802 bei J. H. Bauſch Wittwe zu Niederwöllſcadt).
37) Peter Brangs Wittwe, Katharina, 22 fl. am 16. April 1803 bei dem Herrn Grafen zu Solms— Roͤdelheim;
38) Johann Wilhelm Bauſch und Frau, Anna Mar., 1200 fl. am 20. Februar 1805 bei Sternwirth Stolls Wittwe zu Niederwöllſtadt;
39) Günther Balthaſar und Frau, Maria Magd., 470 fl. am 26. Februar 1836 bei E. Katharina Franz zu Friedberg;
40) Johann Jacob Reitz Wittwe, jetzt Jäger Reifs Wittwe, 100 fl. am 21. Januar 1764 bei Wolf⸗ gang Chr. Schwager, Muller zu Eſchersheim;
und ſollen nach vorliegenden glaubhaften Angaben
dieſe Kapitalien längſt abgetragen, eben ſo aber auch folgende Cautionseinträge:
10 Caution von 125 fl. dem Johann Anton Engel⸗ hard zu Frankfurt am 13. März 1810 von Jo⸗ hannes Schmidt sen. und Frau, Anna Maria, zu Niederwöllſtadt wegen Lederkaufes des Philipp Schmidt;
2) Caution als Chauſſeegeld⸗ Erheber dem großh.
iskus am 28. Oktober 1817 in Betrag von 200 1 von Gerhard Fauerbach und Frau Wilhelmine von da;
3) Caution über 109 fl. vom Johann Jacob Bech⸗ tel von da am 8. September 1824 der Gemeinde Niederwollſtadt wegen Gemeinde⸗Abgaben geſtellt,
erloſchen ſeyn. Inzwiſchen ſtehen die desfallſigen
Einträge noch ungelöſcht offen, und es können die
betreffenden Urkunden nicht vorgelegt werden, wes—
halb auf Antrag der Schuldner reſp. deren Erben und der Beſitzer der verpfändeten Objekte hinſicht⸗ lich der sub Nro. 40. erwähnten Schuld aber aus
Veranlaſſung der dermalen ſtattfindenden Erneuerung
der Niederwöllſtädter Ortsbypothekenbücher und der
Errichtung eines Amtshypothekenbuches, von Amts⸗
wegen(indem nicht einmal die Beſitzer der in jener
Hypothek conſtituirten Unterpfänder ermittelt wer⸗
den konnten) alle, welche auf die vorgedachten Schuld⸗
und Cautionsurkunden, ſowie aus den darnach ſtattge⸗ habten Verpfändungen noch Anſprüche geltend machen wollen, andurch aufgefordert werden, ſolche ſogewiß binnen 60 Tagen hier anzuzeigen, als ſonſt dieſelben ohne weitere Bekanntmachung für mortificirt erklärt und in dem Hypothekenbuche werden gelöſcht werden.
N. B. Bei der Inſeration vorſtehender Edictalladung in
Nr. 13 d. Bl. hatten ſich unter Nr. 19 und 39 Namensver—
wechſelungen eingeſchlichen, die nach obiger Angabe ab zuän⸗
dern ſind.
Friedberg den 17. März 1841. Gr. heſſ. graͤfl. ſolmſ. Landgericht daſ. Hofmann.
Arbeits-Verſteigerung. (350) Mittwoch den 14. April 1841, Vormit⸗ tags 9 Uhr, ſoll die Herſtellung des Vicinalwegs von Oſſenheim bis zur Fauerbacher Gränze, welche in Planir⸗ und Chauſſirarbeit beſteht, wie auch die Lieferung von 1 Cub. Klafter Baſaltſteinen und 1 Cub. Klftr. E- aus dem Fauerbacher Steinbruch in der Wohnung des Unterzeichneten wenigſtnehmend verſteigert werden. Oſſenheim den 6. April 1841. Der großh. heſſ. Burgermeiſter Keller. Bekanntmachuug. (351) Mittwoch den 14. April 1841, Vormittags um 10 Uhr, ſoll der Maulwurfsfang in den Ge⸗ markungen Oſſenheim und Bauernheim, in der Woh— nung des Unterzeichneten wenigſtnehmend verſteigert werden. Oſſenheim den 6. April 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Keller. Fruchtverſteigerung. (352) Mittwoch den 14. d. M., Nachmittags 2 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe von den Frucht ⸗ vorräthen auf dem Pia-Corpora⸗Speicher, ohnge⸗ fähr 26 Mltr. Korn und 6 Mltr. Gerſte, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 6. April 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Garten- Verpachtung. (353) Dienſtag den 13. d. M., Vormittags um 11 Uhr, will Geometer Bindernagel II. in hieſigem Rathhauſe ſeine in hieſiger Burggemarkung gelege— nen Gärten, den vormaligen Seminargarten, und ſeinen Garten neben Herrn Morell, zuſammen 4½ Morgen und zwar in Abtheilungen von/ Morgen, wie ſolche abgepflockt ſind, öffentlich meiſtbietend auf 6 Jahre verpachten laſſen. Friedberg den 6. April 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits- Verſteigerung. (354) Dienſtag den 13. d. M., Vormittags um 10 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhauſe die Reparatur⸗ arbeit im Stadthof(Bleichgarten) beſtehend in Maurerarbeit voranſchlagt zu 18 fl. 59 kr.
Schreinerarbeit 5 5 3„ 20„ Zimmerarbeit 7 5 2„ 40„ Schloſſerarbeit 77 77 3
öffentlich an Wenigſtnehmende verſteigert werden. Friedberg den 6. April 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Holzverſteigerung. (255) Donnerſtag den 15. April, Morgens prä⸗


