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mit dem Bemerken zur allgemeinen Kenntniß, daß die Verſteigerungen an den genannten Tagen des Vormittags um 9 Uhr beginnen und daß ein Jeder, welcher bei der Verſteigerung mitbieten will, vorher ſeine Lieferungsfähigkeit nachweiſen muß. Marienſchloß am 28. November 1841. Funk. Mobilien-Verſteigerung. (1328) Montag den 6. d. M., Morgens 9 Uhr, ſollen in Auftrag des großh. Landgerichts Friedberg die hinterlaſſenen Mobilien der verſtorbenen Peter Winters Eheleute zu Niedermörlen in dem Sterbe⸗ hauſe einer öffentlich meiſtbietenden Verſteigerung aus⸗ geſetzt werden, und zwar: 1) 2 junge Fahrkühe, 2) 1 Kuhkarren mit Zugehör, 3) 1 Pflug und 1 Egge nebſt Zugehoͤr, 4) ungefähr 2 Fuder Roggen⸗ und Futterſtroh, 5) ungefähr 10 Centner Heu und Grummet, 6) ungefähr 16 Malter Kartoffel, 7) Erdkohlraben und gelbe Rüben, 8) Korn, Gerſte, Erbſen und verſchiedene Hausgeräthſchaften, Dreherwerkzeug und Weibskleider. Die großh. Burgermeiſter benachbarter Ortſchaf— ten werden um gefällige Bekanntmachung erſucht. Niedermörlen am 2. Dezember 1841. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Dey. Holz⸗Verſtegerung in dem Bodenröder Gemeindewald, Reviers Hochweiſel.
(1329) Donnerſtag den 9. Dezember d. J., Vor⸗
mittags 10 Uhr, ſoll in dem Diſtrikt Wildwieſe nachbenanntes Holz, unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Brdingungen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.
15 4¼% Stecken Buchen⸗Scheitholz,
272 75„ Prügelholz,
3) 29 7„ Stockholz, friſches, 4) 23„ Eichen⸗Scheitholz,
50 14 7„ Prügelhol,
6) 33 5„ Stockholz, friſches,
7) 187 ½ Stück buchene Reisholzwellen,
8) 609„ eichene Reisholzwellen,
9) 1 Stamm Buchen⸗-Werkholz, 49 Cubikfuß
enthaltend,
10) 33 Stämme Eichen⸗, Bau⸗ und Werkholz, 2892 Cubikfuß enthaltend, worunter ſich Stämme befinden, welche über 100 Cubikfuß enthalten und ſich ſehr gut zum Bauen eignen.
Die großh. heſſ. Bürgermeiſter werden erſucht, ſolches gefälligſt bekannt machen zu laſſen, und wird bemerkt, daß die Zuſammenkunft in loco Boden⸗ rod iſt.
Bodenrod den 29. November 1841.
Der großh. heſſ. Bürgermeiſtet Hoffmann.
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Privat⸗ Bekanntmachungen.
Einen Gulden dreißig Kreuzer Belohnung. (1277) Am 8. Auguſt hat ein Omnibus⸗Kutſcher in der Reichskrone in Frankfurt, A. B. Nr. 154, 1 Kiſtchen mit Frachtbrief nach Friedberg erhalten, und iſt nicht an ſeine Adreſſe angekommen. Wer darüber genügende Auskunft gibt, erhält 1 fl. 30 kr. Belohnung bei Herrn M. L. Goldmann in Friedberg. Eine Scheune,
(1287) von Eichenholz ganz gut gebaut, iſt auf den Abbruch zu verkaufen bei
Georg Henzel in Bönſtadt.
Ein engſpurender Wagen, (1311) zwei⸗ oder dreiſpännig zu fahren, mit Erndteleitern und eiſerner Axe hat zu verkaufen H. Hanſtein I. Wittwe.
(1313) In das Haus des Kreisraths Küchler zu Friedberg wird eine gut empfohlene Köchin geſucht.
Empfehlung.
(1330) Auf bevorſtehende Weihnachten empfiehlt Unterzeichneter eine große Aus⸗ wahl Spielwaaren, ſowohl fuͤr Kinder als auch fuͤr Erwachſene, und verſpricht ſehr billige Preiſe.
Friedberg den 1. Dezember 1841.
Wilhelm May.
(4a) Empfehlung.
Friſche ſuͤße Schellfiſche, direkt von der Küſte, zu 14 kr. das Pfund. „ engliſche Speckbückinge zum Roheſſen und Backen, zu 4 kr. das Stück. „ holländiſche ſüße Vollbückinge, beſonders deli— cat, zu 3 und 2½ kr. das Stück. „ Labberdan in Salz und geböckelten, auch gewäſſert, oder Bolch, zu 12, 10, 9 und 8 kr. das Pfund. „, hollaäͤndiſche Vollhäringe nach Größe, zu 5, 4, 3 und 2 kr. das Stück. „ Göttinger, Gothaer- und Braunſchweiger— Würſte, zu 36 kr. das Pfund. „ Bremer Bricken oder Neunaugen, beſonders delicat, 12 kr. das Stück. Empfehle nebſt meinen ubrigen Spezerei-, franzöſiſchen und italieniſchen Waaren unter Verſicherung guter Waaren und möglichſt billigſten Preiſen zu geneigtem Zuſpruch beſtens 5 H. C. Rollmann,) große Sandgaſſe, nahe am großen Kornmarkt in Frankfurt a. M., fruͤher Fahrgaſſe an der Mainbrücke.
) In Nr. 46 d. Bl.(1269) ſteht irrthümlich Kollmann.


