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Intelligenzblatt
für die
rovins Dberseser
im Allgemeinen,
den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
2 43.
Sonnabend, den 24. Oktober
1840.
Aus der Wetterau.
Unſere Wetterau wurde in den letzten Tagen durch einige bedeutende Feuersbrünſte heimgeſucht, die um ſo furchtbarer ſeyn mußten, als unſere Scheunen jetzt alle von dem reichen Segen gefüllt ſind, den wir geerndet haben. Es ſollen dieſe Feuers⸗ brünſte ſogar einigen Menſchen das Leben gekoſtet haben. Indeß iſt uns bis jetzt noch nichts Näheres hierüber zugekommen, und wir theilen unſern Leſern nur mit, daß der kurheſſiſche Ort Roßdorf, ſodann Eſchbach und endlich Utpha als die Orte be⸗ zeichnet werden, welche das Unglück betroffen.
N. S. So eben erhalten wir von Obereſchbach (den 18. Oktober 1840) folgende Nachricht über den dortigen Brand.
Der anbrechende Sonntagsmorgen war für die Bewohner unſeres Ortes ſchrecklich, denn kaum er- wachten ſie auf ihrem Lager, ſo vernahmen ſie den Angſtruf: Feuer! Feuer! und beim erſten Blick auf die Straße ſahen ſie in der Nähe des Gotteshauſes die hochauflodernde Flamme. Doch, Gott ſey Dank! nur eine Scheune und ein großer mit Stroh und Heu angefüllter Stall brannten nieder. Der Thä⸗ tigkeit bieſiger Einwohner gelang es bei der unge⸗ wohnlichen Windſtille ſchon vor der Ankunft der be— nachbarten Spritzen, Herrn des Feuers zu werden. Es iſt die ſeit kurzer Zeit leider der dritte Brand, von welchem unſere Gemeinde heimgeſucht wird.
Moge es für viele Jahrhunderte der letzte ſeyn! Möge der Allmächtige ſeine ſchirmenden Fittiche in dieſer Hinſicht über alle und auch unſere Gemeinde ausbreiten, und moge doch von Allem mit dem ge⸗ fährlichen Elemente des Feuers recht vorſichtig um⸗ gegangen werden! G.
Feſt zu Nidda.
Unſer ſtilles Thal war am 24. Sept. d. J. durch eine außergewöhnliche Feſtlichkeit in lauter, freudi⸗ ger Bewegung. Auf dieſen Tag hatte nämlich der Vorſtand des landwirthſchaftlichen Vereines die Ver⸗ theilung von Prämien für verbeſſerte Viehzucht feſt⸗ geſetzt, nachdem Nidda fur dieſes Jahr zur Preis⸗ Station in unſerem Kreiſe beſtimmt worden war. Eine ſolche Feſtlichkeit wird an und für ſich in je⸗ der Gegend großen Anklang finden, wo bei den mei⸗ ſten Bewohnern die Landwirthſchaft im Allgemeinen und beſonders die Viehzucht einen Hauptnahrungs⸗ zweig ausmacht, wie das bei uns der Fall iſt. Es waren indeß durch das Feſtcomité zugleich ſolche Anordnungen getroffen worden, welche dieſe Preis⸗ vertheilung zu einem allgemeinen Volksfeſt erweiter⸗ ten und derſelben bei dem ganzen Publikum die größt⸗ mögliche Theilnahme ſicherten.
Das Comité hatte im herausgegebenen Programm beſtimmt, daß das Feſt ſchon fruͤh Morgens durch Abfeuern von Böllern angekündigt und durch Volks⸗ ſpiele aller Art, durch Tanzbeluſtigung, ein Gaben⸗ ſchießen, Verlooſung von mancherlei Gegenſtänden und ein Feuerwerk ausgezeichnet werden ſolle. Da nun zugleich die Abhaltung eines Jahrmarktes und die Zurückverlegung des Kirchweihfeſtes auf den 24. September höhern Orts genehmigt worden war, ſo kam Alles zuſammen, um einen recht vergnügten Tag zu bereiten.
Morgens, um 9 Uhr, ſetzte ſich der Feſtzug vom Rathhauſe aus nach dem Feſtplatze in Bewegung, voran die Muſik, dann weiß gekleidete, beim Ge⸗ ſange während des Zugs mitwirkende Jungfrauen, hierauf die Mitglieder des hieſigen Singvereins, ſodann das Feſtcomité, Hr. Kreisrath Seitz, Hr. Oekonomierath Zeller, an welche ſich Mitglieder


