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ſelben durchzugehen und zu beſchreiben. Nur auf einige derſelben wollen wir hier aufmerkſam machen, und erwarten von dem Lehrer einer wohlgeordueten Schule, daß er keine Gelegenheit vorbeigehen läßt, ſeine Schüler auf dieſelben aufmerkſam zu machen, wo möglich ihnen die Pflanzen ſelbſt zeigt, damit ſie die Gefahr vermeiden, die demjenigen droht, wel-. cher hierin unwiſſend iſt. f
1) Eine der gefährlichſten Giftpflanzen bei uns iſt der Garten⸗Schierling, weil er in Gärten häufig ſich findet und mit der Peterſilie große Aehn⸗ lichkeit hat. Um ſo mehr werden beſonders die Mädchen frühe angehalten werden müſſen, ihn von dieſer zu unterſcheiden. Da er ſpitzere Blätter und einen ganz verſchiedenen Geruch hat, ſo wird das nicht ſchwer werden. Der gefleckte Schier⸗ ling und der Wafſerſchierling ſind zwar noch weit giftiger; man kann ſich aber eher vor ihnen hüten. Jener, ein 2 bis 3 Fuß hohes Doldenge— wächs, findet ſich an Zäunen und auf Schutthaufen, dieſer, 3 bis 4 Fuß hoch, an feuchten Plätzen. Beide haben hohle Stengel.
2) Faſt eben ſo häufig findet ſich bei uns in den Gärten der ſchwarze Nachtſchatten, eine Pflanze, die oft bis gegen 2 Schuh hoch wird, manch⸗ mal aber auch klein bleibt und kaum über die Erde ſich hebt. Seine Blüthe iſt weiß und ſpitz wie die der Kartoffel, nur kleiner. Dann entſtehen Beer⸗ chen, die Anfangs grün ſind und nachher ſchwarz werden.
3) Ein anderer Nachtſchatten, der rankende Nachtſchatten, auch Bitterſüß Dulcamara) ge⸗ nannt, wächſt an Hecken und wird oft 10 bis 12 Fuß hoch.
4) Der rothe Fingerhut, eine ſchöne Pflanze, iſt bei uns nicht ſehr gewöhnlich. Eben ſo iſt
5) der blaue Eiſenhut bei uns nicht ſehr häu— fig, wird aber ſeiner ſchönen dunkelblauen Blumen wegen zuweilen in Gärten gezogen.
6) Der Gifthahnenfuß hat kleine gelbe Blü⸗ then und wächſt an Sümpfen und Waſſergraben.
7) Die Herbſtzeitloſe iſt die bekannte merk⸗ würdige Blume, welche gegen den Herbſt unzählige⸗ mal auf Wieſen erſcheint und zwar ohne die Pflanze. Letztere kommt erſt mit der Fruchtkapſel im Früh⸗ jahre.
8) Der Seidel baſt, eine kleine Staude, findet ſich in höher gelegenen Waldungen. Seine Lila⸗ blümchen haben einen lieblichen Geruch. Später erſcheinen an ihrer Stelle rothe Beeren.
9) Der gefleckte Aron oder deutſche Ing⸗ wer wächſt in dunkeln Wäldern, z. B. in dem oſſen⸗ heimer Wäldchen bei Friedberg. Es iſt eine ſon⸗ derbare Geſtalt, indem das Blumenblatt wie eine Düte geſtaltet iſt, aus welcher ein dicker Stempel hervorkommt. Die reifen Beeren hängen faſt wie Trauben an einander und ſind roth von Farbe.
10) Die vierblättrige Einbeere(Wolfs— kirſche) wächſt in dunkeln Wäldern, z. B. bei Frank⸗ kurt, als ſcheute ſie das Tageslicht.
11) Das Bilſenkraut hat hellgelb geſpren⸗ gelte Blumen und wächſt gern auf Schutthaufen.
12) Auch der leicht zu unterſcheidende Ste ch⸗ apfel liebt Schutthaufen.— Beide letztere Pflan⸗ zen ſind in der Provinz Starkenburg viel häu⸗ ſiger, als bei uns.
(Schluß folgt.)
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
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Gras⸗Verſteigerung. f (580) Montag den 22. d. M. wird das dies— jährige Gras zu Heu und Grummet von circa 220 Morgen Gräflich Solms-Rödelheim'ſchen Wieſen in der Gemarkung Niederwöllſtadt, in einzelnen Abthei⸗ lungen, meiſtbietend verkauft.
Die Verſteigerung wird bei Mirth Arnoldt zu Niederwöllſtadt abgehalten, und nimmt Vormittags 10 Uhr ihren Anfang.
Aſſenheim den 9. Juni 1840.
Die Gräflich Solmſiſche Rentei daſ.
N Gras-Verſteigerung.
(584) Montag den 22. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus das Gras zu Heu und Grummet von 6 Morgen Wieſen in der Lach, das Gras zu Heu von 10% Morgen von der Sauerweide in Abtheilungen von 2 Morgen, ſodann das Gras zu Heu von der Ochſenwieſe ohngefähr 4 Morgen haltend, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. 5 8
Friedberg den 10. Juni 1840.
Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits-Verſteigerung. (601) Freitag den 3. k. M., Vormittags 9 Uhr, ſollen zu Oberrosbach nachfolgende Arbeiten und Lieferungen an die Wenigſtnehmenden verſteigert werden, als:
1) Zur Herſtellung des Kirchenvorplatzes:
a) Maurerarbeit voranſchlagt zu 42 fl.
b) Schloſſerarbeit 100„ 19% kr.
0) Steinhauerarbeit 195
d) 15 Mltr. Kalk zu liefern 3 e,
e) Mauerkiß 6.2%. 2) Weißbinderarbeit an dem Aten Pfarrhaus mit
Stellung des Materials 180 fl. 30 kr. 3) Maurerarbeit an der Stadtmauer 3] U fl. 45 kr.
Mauerſteine 8„ 2 kr. 4 Malter Kalk S„, Kieß 3„
Oberrosbach den 17. Juni 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Lämmer.


