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Familienwagen. f (249) Wegen der vorgerückten Jahreszeit werden meine Familienwagen von Montag den 16. d. M. an Morgens um 5 Uhr hier von den bekannten Gaſt⸗ häuſern,„Maulbeerbaum“ und„Steinerne Haus,“ abfahren. Die Abfahrt von der„Reichskrone“ in Frankfurt bleibt wie früher um 4 Uhr Nachmittags. Die Preiſe ſind bekannt, und hoffe ich, mich des ſeither genoſſenen Vertrauens des Publikums auch ferner erfreuen zu können. 5
Friedberg den 13. März 1840. . Heinrich Hanſtein IV.
Saamen⸗ Empfehlung.
(250) Meinen geehrten Freunden und Gönnern mache ich die ſchuldige Anzeige, daß ich auch dieſes Jahr wieder mit allen Sorten Gemüſe⸗, Blumen-, Feld⸗ und Waldſaamen von der beßten Qualität verſehen bin, und ſolche um möͤglichſt billige Preiſe ablaſſe. Preisverzeichniſſe werden auf Verlangen gratis abgegeben. Zugleich finde ich mich veranlaßt, meinen Dank für das mehrjährige Zutrauen dieſes Geſchäftes abzuſtatten, und ſehe mit Freuden auch dieſes Jahr wieder einem recht zahlreichen Zuſpruch entgegem 5. Eilt, Freunde, denn jetzt kommt die Zeit,
Wo kalte Nächte weichen,
Der Frühling kommt und iſt bereit,
Uns ſeine Kunſt zu zeigen;.
Drum nehmt den Spaten gleich zur Hand
Und grabt damit das Gartenland,
Und theilet ein die Beete.
Dann kommt und eilet, Jung und Alt,
Kommt Herren und kommt Damen,
Und kauft bei mir, wie ſchon bekannt,
Den allerbeßten Saamen.
Ich weiß, daß Euch das Geld nicht reut,
Und manch Gewächſe Euch erfreut,
Wenn Ihr's betracht't im Garten.
Gemüſe⸗Saamen, wie Ihr wüßt,
Auch Blumen, alle Sorten,
Für dieſes Jahr geſorget iſt,
Aus nah und fernen Orten. Drum friſch drauf los und brav beſtellt;
Ich nehme klein und großes Geld,
Denn beides kann ich brauchen.
Friedberg. Ernſt Botſch.
Freiſprechung. (251) Georg Philipp Winter II. von Nie⸗ derrosbach, der im Verdacht ſtand, eine Verläum⸗ dung u. ſ. w. gegen den Unterzeichneten verfaßt zu haben, iſt durch landgerichtliches Urtheil hiervon freigeſprochen, was hiermit zur öffentlichen Kennt⸗ niß gebracht wird.
Nieder rosbach. Joh. Bullmann III.
Offen e Stelle. 1 (252) In das Haus eines Staatsdieners zu Friedberg wird ein gebildetes Frauenzimmer als
Gehülfin der Hausfrau in den Geſchäften des Haus⸗ halts und der Erziehung der Kinder geſucht. Fer⸗ tigkeit in weiblichen Arbeiten iſt nothwendig, Kennt⸗ niß des Clavierſpiels wie auch der franzöſiſchen Sprache aber erwünſcht. Anmeldungen und An⸗ fragen belieben in frankirten Briefen an die Adreſſe der Expedition des Intelligenzblattes zu Friedberg mit den Zeichen F. K. gerichtet zu werden. Friedberg den 12. März 1840. Ein Mantel
(253) iſt bei dem Unterzeichneten hängen geblie⸗ ben. Der ſich legitimirende Eigenthümer kann ihn
in Empfang nehmen. a ö Guſt av Gerlach.
Friedberg. g Früchte⸗ Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 9 fl. 30 kr. Korn: 6 fl. 20 kr. Gerſte: 5 fl. 30 kr. Hafer: 2 fl. 50 fr. Erbſen:— fl.— kr. Früchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 9. Maͤrz: Waizen: 9 fl.— kr. Korn: 6 fl.— kr. Gerſte: 5 fl. 45 kr. Hafer: 3 fl.— kr. Erbſen:— fl.— kr. Fruͤchte⸗Preiſe zu Mainz, am 6. Maͤrz: Waizen: 10 fl. 13 fr. Korn: 7 fl. 29 fr. Gerſte: 6 fl. 12 fr. 3 Hater: 3 fl. 16 fr. Erbſen:— fl.— kr. 3 Polizei⸗Taxe fut die Städte Friedberg und Butzbach vom 15. bis 22. Maͤrz 1840.
pf Brod Preiſe. Friedberg] Butzbach. . kr. pf kr. pf.
1 J Leib⸗Roggenbrod 2 2. 2 5 77 7 5 5.
414„ 1 101 1011 5 Loth. Loth.
— Milchbrod 14 4% 145 —[Waſſerweck 13 14— —[Gemiſchtes(Tafel-) Brod 17 7 1 1 6*
Fleiſch⸗Preiſe.
. pf. pf.
1 Ochſenfleiſch 9 102 10 1 „ Kübfleiſch* 892 8— „ Rindlſleiſch 7 3 7 2 „ Kalbfleiſch 81 5— „Schweinenfleiſch 93 2 5 „Hammelfleiſch 81— 8 „ Schaaffleiſch f„F „Wurſt von blos Schweinen 12— 12— „Gemiſchte Wurſt 10— 110—
„Bratwurſt 5 14— 14 „ Schwartenmagen 144— 144— „ Geräucherter Speck 5 „Schinken 14— 144— „ Doörrfleiſch 15— 15— „Schweinenſchmalz, ausgelaſſen 201— 18— „. dito ungusgelaſſen 18— 184— „Nierenfett 18— 18— Hammelsfett 16 5
Der großh. heſſ. Kreisrath d. K. F.
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Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Car! Binderfagel in Friedberg.
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