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im Allgemeinen,
den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen.
Sonnabend, den 12. Dezember
1840.
Amtlicher Theil.
Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg an die großh. Buͤrgermeiſter des Kreiſes.
Betreffend: Die von den großh. Bürgermeiſtern des Kreiſes jährlich einzuſendenden Ueberſichten insbeſondere für 1840.
0 Indem ich Sie an Einſendung der rubrizirten Verzeichniſſe bis zum 30. d. M. erinnere, bemerke ich zugleich, daß Diejenigen, welche den Termin nicht e' halten, mit einem Wartboten beſchickt werden
müßten.
Die Verzeichniſſe, welche einzuſenden ſind, ſind folgende: 1) Ueber Eingewanderte, oder Beſcheinigung, daß Keine eingewandert ſind.
2) Desgleichen über Ausgewanderte.
3) Ueber die als Staats- und Ortsbürger aufgenommenen inländiſchen Juden. 4) Desgleichen über die recipirten auslaͤndiſchen Juden. 0 5) Beſcheinigung über die in 1840 erfolgte ordnungsmäßige Bekanntmachung der Regierungsblaͤtter.
Die früher mitgetheilten lichkeit aufzuſtellen. Friedberg am 6. Dezember 1840.
Formulare ſind beizubehalten und die Verzeichniſſe mit der größten Puͤnkt⸗
Küchler.
Die Kirchen zu Friedberg. Fortſetzung)
2) Die Burgkirche. Nachrichten über das frühere Gebaͤude wurden in unſerm Blatte ſchon gegeben(Nro 38— 44 von 1836.) Es wurde im Jahr 1783 abgebrochen. Das jetzige wurde ſchon im Jahr 1782 angefangen; es wollte aber mit dem Bau nicht recht vorangehen, weil es allerlei Häk— chen gab. Erſt nach 25 Jahren, nämlich am 23 October 1808, wurde die Kirche eingeweiht.
3) Ganz in der Nähe der Stadtkirche ſtand, wie ſich unſere Leſer wohl noch erinnern werden, die Michaels-Capelle. Dergleichen Capelleu findet man oft auf Kirchhöfen; denn dieſem Heiligen war vorzugsweiſe der Schutz der Verſtorbenen an⸗ vertraut. An die hieſige Michaelis-Capelle knüpfte
ſich eine geiſtliche Brüderſchaft, die nicht ohne Ver⸗ mögen war. In dem Teſtamente des Albrecht Rib⸗ ſcher, eines Friedberger Bürgers, vom Jahr 1506 werden Kunz Hien und Konrad Gießner als „Verweßer vnd kerzennmeiſter der löblichen Bruder⸗ ſchaft des Heyligen Ertzengels ſannt Michels“ ge⸗ nannt.— Neben daran war das alte Beinhaus. Nachdem die Kirche nicht mehr zum Gottesdienſte gebraucht wurde, blieb ſie leer oder diente zu Ande⸗ rem, wie denn in der letzten Zeit der Hülfsverein ſeinen Wellenvorrath darin aufbewahrte. Da aber der Platz um die Stadtkirche geebnet werden ſollte, mußte ſie weichen. Im Jahr 1834 wurde ſie abge⸗ brochen; aus dem Material ließ Herr Küͤmmich ein Privat⸗Gebäude errichten.
4) Die Catharinen-Capelle ſtand auf der
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