.
*
Keller und Holzſtall zu vermiethen. Näheres ertheilt die Expedition.
Berliniſche Lebens⸗Verſicherungs⸗ Geſellſchaft.
(102) Die Berliniſche Lebens⸗Verſicherungs-Ge⸗ ſellſchaft hat mit dem Schluſſe des Jahres 1839 das dritte Jahr ihres Beſtehens zurückgelegt, und macht hinſichtlich ihrer Geſchaͤfts-Ereigniſſe im Ver⸗ gleich zu dem Jahre 1838 die angenehme und dan⸗ kenswerthe Erfahrung, daß ſie nicht allein wachſend fortſchreitet, ſondern ſich ferner anſehnlich zu erwei⸗ tern verſpricht, je mehr ihre Vorzüge im deutſchen Publicum bekannt werden.— Von der Vergangen⸗ heit auf die Zukunft zu ſchließen, iſt nach Ablauf der von dem erſten fünfjährigen Cyclus noch übri— gen 2 Jahre mit Recht eine nicht unerhebliche Di⸗ vidende für die auf Lebenszeit verſicherten zur künf⸗ tigen Vergütung zu erwarten.
Es ergab ſich Ende 1838 ein ſchwebender Riſico von zwei Millionen und 272,100 Thalern unter 1985 Perſonen, und es waren 20 Perſonen mit 18,400 Thalern geſtorben.— Im Jahre 1839 mel⸗ deten ſich zur Verſicherung 916 Perſonen mit Einer Million 51,900 Thalern, und nach Abzug von Aus- geſchiedenen, abgelaufenen Policen, nicht zur Auf⸗ nahme geeignet gefundenen Perſonen und 32 Ver⸗ ſtorbenen mit einem verſicherten Kapital von 36,400 Thalern zeigt ſich ein reiner Zuwachs von 659 Per⸗ ſonen mit 750,300 Thalern, demnach 2644 Per⸗ ſonen mit Drei Millionen und 22,400 Tha⸗ lern Ende 1839 als verſichert erſcheinen.
Geſchäfts⸗-Programme, Antrags-Formulare und ſonſtige Erläuterungen ſind die Agenten der Geſell⸗ ſchaft, ſowie der Unterzeichnete ſelbſt, im Bureau Spandauerſtraße Nr. 29, zu ertheilen ſtets bereit.
Berlin, den 22. Januar 1840.
obe c General-Agent der Berliniſchen Lebens⸗ Verſicherungs⸗Geſellſchaft.
Vorſtehende Ueberſicht von der bisherigen Wirk— ſamkeit der Berliniſchen Lebens-Verſicherungs-Geſell⸗ ſchaft bringe ich hiermit zur öffentlichen Kenntniß.
Friedberg den 31. Januar 1840.
G. F. Nau, Agent der Berliniſchen Lebens⸗Verſicherungs⸗ Geſellſchaft. Zwei Farren,
(103) von 2 reſp. 1 Jahr alt, einer mit, der an⸗ dere ohne Abzeichen, ächte ſchweizer Race, ſehr ſchön und groß gewachſen, ſtehen zu verkaufen bei Bürger⸗
meiſter Lehr in Rohrbach bei Buͤdingen.
Bekanntmachung. (104) Damit das Reiſen in das Hinterland dem Publikum erleichtert wird, haben die Unterzeichneten eine Ordinär⸗Chaiſen⸗Fuhr nach Gladenbach errich⸗ tet. Nämlich von Montag den 10. d. M. an fahrt eine Chaiſe wöchentlich zweimal, Montag und Frei⸗
5„ 38.
tag Morgens um 7 Uhr, von Gießen nach Gladen⸗ bach; ebenſo fährt an den nämlichen Tagen um dieſelbe Zeit eine Chaiſe von Gladenbach nach Gie⸗ ßen. Beide Chaiſen werden in Frankenbach zu glei⸗ cher Zeit eintreffen und wechſeln. Preis à Perſon 1 fl. Gießen den 3. Februar 1839. 5 Wilhelm Rühl, wohnhaft in der Fliegelsgaſſe. J. D. Plitt, Gaſthalter zum Blankenſtein in Gladenbach.
Welfkthegkter
im Saale des Herrn Peter Mann.
(105) Sonntag den 9. Februar: Vorſtellung in 4 Abtheilungen. 1) Anſicht der Stadt Mainz. 2 Das Dorf am Züricher⸗See.(Schweizerlandſchaft.) 3) Ein mechaniſches Ballet. 4) Die Schlacht bei Waterloo.
Sämmtliche Anſichten werden mit beweglichen Figuren nach der Natur getreu belebt, und mit paſſender Muſik begleitet.
Erſte Vorſtellung Nachmittags 4 Uhr. Zweite Vorſtellung Abends 7 Uhr.
Friedberg den 30. Jauuar 1840.
Friedrich Lorgie. Saamen⸗ Empfehlung. (106) Meine hieſigen und auswärtigen Freunde erlaube ich mir andurch in Kenntniß zu ſetzen, daß ich auch für dieſes Jahr im Beſitze von allen Sor⸗ ten Gemüſe⸗, Blumen-, Feld⸗ und Waldſaamen bin. Da ich meine ſämmtlichen Sämereien aus guten Quellen beziehe, ſo kann ich jedem meiner verehrten Abnehmer die volle Verſicherung der Friſche und Aechtheit derſelben geben. Die in meinem Verzeich⸗ niß, welches gratis abgegeben wird, feſtgeſetzten Preiſe habe ich äußerſt billig geſtellt, und mir zur
Pflicht gemacht, meinen ſeit Jahren an Abſatz ſehr zugenommenen Saamenhandel durch pünktliche Er⸗
füllung der mir werdenden Aufträge immer mehr zu erweitern. Ganz beſonders empfehle ich noch meine ſehr ſchön blühenden Georginen. Friedberg im Februar 1840. M. Jung. Ein ruſſiſches Pferd, (107) 5 Jahr alt und ſehr geſund, mit einem 1 Jahr alten männlichen Füllen, verkauft in Helden⸗ bergen aus freier Hand Adam Ochſenhirt. Ein Lehrling (108) kann bei einem hieſigen Schreinermeiſter in die Lehre treten. Das Nähere bei der Expedition dieſes Blattes. 5
U
Ei
nicht ein chen All rückſchti jenigen,
Deul
Biblio
J Carl darauf
Hiſtori ſten L
die Na
Hölhige der Bib


