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und gepolſterte Stühle, Sopha, Spiegel, Körbe und ſonſtiges Hausgeräth;
2) zinnerne Schüſſeln, Teller und Kannen, meſ— ſingene Leuchter, Porcellan, verſchiedenes Eiſen— werk und ſonſtiges Kuchen- und Kellergeräth;
3) goldene Ohr- und Fingerringe, Vorſtecknadeln, ſilberne Eß- und Kaffeelöffel, eine ſilberne Kanne, eine ſilberne und goldene Uhr, mit Silber beſchlagene und andere Pfeifen-Köpfe u. dgl. m.;
0 circa 170 Ellen flächſenes Tuch, Bildzeug, Tiſch— tücher, Servietten, Manns- und Weibshemden, Betttücher, Strümpfe und ſonſtiges Weißzeug;
5) jede Gattung Bettzeug mit dazu gehörigen Ueber— zügen, Bettvorhänge u. dgl. m.;
6) verſchiedene Mannskleider ꝛc.
Butzbach am 1. Februae 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Zahn.
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Privat⸗Bekanntmachungen.
Drei ineinander gehende Stuben, (78) eine Manſardſtube, eine Kammer, verſchloſ— ſener Keller und Holzſtall iſt zu vermiethen und kann bis zum 1. April bezogen werden bei
Buchecker. 3000 fl. zu 4 PCt. (87) liegen zum Ausleihen auf Guͤterſtüͤcke bereit. Ge ſ uch. (97) Ein Mann ledigen Standes, der ſein Fach verſteht und ſich mit guten Zeugniſſen ausweiſen kann, wird in die hieſige iſraelitiſche Gemeinde als Lehrer und Vorſänger geſucht. Darauf Reflektirende wollen ſich binnen 14 Tagen bei dem Unterzeichneten melden. Staden den 4. Februar 1840. Der Vorſteher Stern.
Immobili ien⸗Veraͤußerung.
(98) Die Unterzeichnete iſt geſonnen, wegen Ge— ſchäfts⸗ und Wohnorts-Veränderung ihr nachſtehend beſchriebenes, an der Hauptſtraße gelegenes, vor einigen Jahren erſt neu erbautes Wohn- und Gaſt⸗ haus aus der Hand zu verkaufen. Das Haus ent— hält 10 heitzbare Zimmer, 6 Kammern, 2 Küchen, Speicher, Keller, Hintergebäude, Stallung, Kegel— bahn, Kelterhaus, einen Brunnen mit reichhaltigem guten trinkbaren Waſſer und einem großen Hofraum mit zwei Einfahrten. Auf Verlangen kann außer einem Gemüßgarten noch ein größeres Stück Gar⸗ ten, welcher mit den vorzüglichſten tragbaren Obſt— bäumen bepflanzt iſt, und unmittelbar an den Ge— müßgarten anſtößt, abgegeben werden. Bemerkt wird hierbei, daß das Gebaͤude eine ſehr freundliche Lage hat, und daß die Straße, welche nach Grünberg,
Gießen und Wetzlar geht, an dem Hauſe vorbei zieht. Auch kann ein anſehnlicher Theil des Kauf— ſchillings auf den zu verkaufenden Qbjecten ſtehen bleiben.
Die nähern Bedingungen ſind bei dem Hand- lungshauſe Herrn Simon Lindheimer dahier genau zu erfahren und mit demſelben auch wegen 150 Verkaufs in Unterhandlung getreten werden ann.
Friedberg den 4. Februar 1840.
Wittwe Sieck. Mobilien-Verſteigerung. (99) Donnerſtag den 20. l. M., von Vormit⸗ tags 9 Uhr an, läßt der Unterzeichnete erbverthei— lungshalber ſein ſämmtliches Vieh, Schiff und Ge⸗ ſchirr, Hausgeraͤthſchaften, Buͤtten und Fäſſer u. ſ. w. unter den vorher bekannt gemacht werdenden Bedingungen zur Verſteigerung an den Meiſtbieten— den bringen. Es wird mit dem Verkauf des Viehes, welches in 16 Kühen, worunter mehrere friſchmil— chend, alle übrigen aber trächtig ſind, 7 Rinder, 2 zweijährige Stiere und 3 junge Faſſelochſen— ſämmtlich engelthaler Race— 6 Mutterſchweine, worunter 3 mit Ferkel befindlich, 12 Springer be— ſteht, der Anfang gemacht. Die Fortſetzung folgt mit dem Schiff und Geſchirr. Hierauf folgt der Verkauf der Fäſſer und Bütten, ſodann der Haus⸗ geräthſchaften, und einer Parthie Spreu und Keil.
Kaufliebhaber werden andurch höflichſt eingeladen.
Florſtadt den 6. Februar 1840.
Ludwig Alles, Pachter.
Stroh- und Mobilien-Verſteigerung. (100) Mittwoch den 12. Februar d. J., Morgens, 9 Uhr anfangend, will ich in meiner Behauſung nachbenannte Gegenſtände einer freiwilligen Ver— ſteigerung gegen gleich baare Zahlung ausſetzen: 1) Circa 7 Fuder Roggen-, 8 Fuder Weizen-,
4 Fuder Hafer⸗, 3 Fuder Wicken- und 2 Fu⸗
der Erbſenſtroh,
2) Circa 60 Körbe Spreu,
3)„ 250 Malter Kartoffeln,
4) eine Fruchtfegemühle,
5) einen vollſtändigen in gutem Zuſtande beftnd—⸗ lichen Wagen,
6) Eine vollſtändige Brauerei, der Keſſel 6 Ohm
haltend, 5 7) einen Keltertrog mit Stein,
8) eine dreijährige Kuh, ſchwyzer Race, 9) vielerlei Wirths-Geräthſchaften, als: Tiſche,
Bänke, Bettläden, Betten ꝛc.
Kaufliebhaber werden unter dem Bemerken hier zu eingeladen, daß der Anfang mit dem Stroh ge— macht wird.
Büdesheim den 5. Februar 1840.
Friedrich Wieſenbachs Wittwe. Zum Vermiethen. (101) Der Poſt gegenüber 1 Stiege hoch ſind 4 heitzbare Zimmer, Küche, Kammern, verſchloſſener


