Ausgabe 
6.6.1840
 
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Durchſtichs der Nidda und das Abbrechen der alten Niddabrücke an die Wenigſtnehmenden nach den dabei bekannt werdenden Bedingungen öffentlich vergeben werden. Friedberg den 18. Mai 1840. Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rhumbler. Public an du m.

(530) Zum Zwecke der Befriedigung der Frau Schöff von Rieſe'ſchen Maſſe zu Frankfurt a. M. mit einer Kaufſchillingsforderung wurden, auf Antrag des Generalmandatars der gedachten Maſſe, dem Johannes Stoll zu Wölfersheim ½e Pferd Holz im gemeinſamen Rockenberger und Oppershofer Mark⸗ wald zwangsweiſe veräußert. Es ſoll nunmehr ge⸗ richtlicher Kaufbrief über die fragliche Holzberechti gung gefertigt werden und wurde ſich, um Stolls Eigenthum an derſelben nachzuweiſen, auf einen

gerichtlich confirmirten Kaufbrief d. d. 27. Novem⸗

ber 1795 berufen, wornach Hr. Schöff Johann Fried⸗ rich von Rieſe zu Frankfurt a. M. in eigenem Na⸗ men und als Mandatar des Obriſt von Pappen⸗ heimiſchen Enkels, Chriſtian Fabri von Braunfels, das von den Frauen Töchtern des Hrn. Obriſt Fried- rich Reinhard von Pappenheim ererbte Gut zu Wöl⸗ fersheim, beſtehend unter andern in ſieben und drei Quart Markholz in den Waldungen von Rocken⸗ berg, Bellersheim und Muſchenheim, an Reinhard Muͤnzner in Wölfersheim und 11 Conſorten von da, worunter auch Johannes Stoll, verkauft hat. Da jedoch aus dieſer gemeinſchaftlichen Urkunde nicht hervorgeht, bis zu welchem Betrag Stoll Eigenthü⸗ mer des Markholzes quaest. geworden iſt, ſo wer⸗ den alle diejenigen, welche an die von Joh. Stoll angeſprochenen fraglichen 7 Pferd Holz Anſprüche glauben bilden zu können, andurch aufgefordert, ſolche binnen 3 Monaten vom Tage der erſten Be- kanntmachung an, bei unterzeichneter Gerichtsſtelle geltend zu machen, und zu begründen, widrigenfalls, ohne vorheriges Präcluſivdecret, dem Steigerer der ſelben gerichtlichen Kaufbrief darüber zugefertigt werden ſoll. 8 Friedberg den 20. Mai 1840. Großherzoglich heſſiſches Landgericht Hofmann. Dr. Gilmer. Edietalla dung.

(541) Als der alleinige Inteſtaterbe der im ver⸗ floſſenen Herbſt ohne Leibeserben verſtorbenen Wittwe des Schmiedmeiſters Jacob Seibold von Nie derrosbach, gebornen Blecher, würde deren Bru der Johann Jacob Blecher, geboren den 11. Juli 1752, erſcheinen. Derſelbe ſoll aber ſchon vor vie⸗ len Jahren zwiſchen hier und Nauheim ſeinen Tod gefunden haben, ohne daß jedoch hierüber genuͤgende Beſcheinigung beigebracht werden konnte.

Nach Wegfallen dieſes Erben ſind zur Succeſſion in den Nachlaß der gedachten Wittwe gerufen:

4.

1 166.

1) Joh. Daniel Stetzer von Niederrosbach, nun⸗

mehr deſſen Kinder, und f 2) Gerhard Stetzer, Bruder des vorigen. Letzte⸗ rer, geboren den 6. Auguſt 1755, iſt äußerem Vernehmen nach als Soldat und ledigen Stan⸗ des in Pirmaſens verſtorben, doch konnte auch über ihn kein Todesſchein beigebracht werden. Mit Rückſicht hierauf werden Gerhard Blecher und Jacob Stetzer von Niederrosbach, oder deren etwaige Leibeserben andurch öffentlich aufgefordert, ſich binnen , Jahr über die Annahme der ihnen angefallenen Erbſchaft bei unterzeichneter Gerichtsſtelle zu erklä⸗ ren, widrigenfalls ſie, ohne ausdrückliches Präcluſiv⸗ decret, mit ihren Erbanſprüchen ausgeſchloſſen und der geſammte Nachlaß der Jacob Seybold's Wittwe den Kindern des Johann Daniel Stetzer üͤberant⸗ wortet werden ſoll.

Friedberg den 22. Mai 1840. f Großherzoglich heſſiſches Landgericht

Hofmann. Dr. Gilmer. Edictalla dung. (542) Nach dem Amtshypothekenbuch der Ge⸗ meinde Obermörlen entliehen Johannes Born, Hin⸗ tergaß, und deſſen Ehefrau Katharina, geborne Wag⸗ ner von da, unterm 19. November 1810 von den Johannes Thaleriſchen Vormündern Anton Oden⸗ weller und Heinrich Philipp Krämer von Ober- wöllſtadt ein Kapital von 150 fl. 5 Prozent, wel⸗ ches nach Angabe der Schuldner abgetragen ſeyn ſoll, ohne daß die Pfand- und Schuldverſchreibung vorgelegt werden kann. Es werden deßhalb dem geſtellten Antrage gemäß, alle, welche hieran An⸗ ſprüche machen zu können glauben, aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen dahier anzuzeigen, widri⸗ genfalls die Obligation für morttficirt erklärt und der deßfallſige Eintrag in den Hypethekenbüchern gelöſcht werden wird. Friedberg den 22. Mai 1840.

Großherzoglich heſſiſches Landgericht Hofmann. Bekanntmachung. (548) Künftigen Mittwoch als den 10. Juni d. J., Nachmittags um 2 Uhr, ſoll auf dem Dorhei mer Bergwerk in der Verwaltungsſtube die Anlie- ferung von 24 Stück Laufkarren unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingun⸗ gen an den Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert werden, wozu Steigliebhaber eingeladen werden. Dorheimer Bergwerk den 31. Mai 1840. Der großh. Berginſpector A. Storch. Gras-Verſteigerungen. (549) Von den nachgenannten fiscaliſchen Wieſen wird das diesjährige Heugras folgendermaßen ver⸗ ſteigert: 1) von ungefahr 10 Morgen in dem ſ. g. See

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