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Vain banden Ac zu Ehren deranſtaltete; genug davon ern Leſern mit, lig ledern des Ar Theilnahme funden hatten, genkamen, ſie adſc aft her⸗ fließen. Die tue Feſt geſei⸗ ſey, da⸗ ange von es geord⸗ wurde. Sie zehandlung der tellang erkennt n der deutſche
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mir, und ich drüͤck' ihm die Hand, wenn er fort geht; morgen tritt ein unartiger Miteſſer zu mir ein, dem man nichts recht macht, und der mit nichts zufrieden iſt. Zwar in der Stadt huͤtet er ſich doch ein klein wenig; auf dem Lande macht er's aber dafür deſto ärger.
Wird einmal ein Huſar mit einem gewaltigen Schnurrbart zu einem armen Bänerlein in's Quar⸗ tier gelegt und als er eingetreten war, rief er: „Bauer ſchaff Kaffee.“ Der Bauer ſetzt ihm fuͤr einen Kreuzer Schnaps vor; das wär', meint er, Huſaren-Kaffee. Nun will der Huſar Braten. Bauernbraten, ſagt der Wirth, iſt noch ein wenig da; ich weiß aber nicht, ob ihn der Herr gerne ißt. Als er ihn herein brachte, war's ein Stuͤckchen alter Speck. Der Huſar ſchaut ernſt nach dem Bauer hin:„Iſt das Braten?“— Das heißt man hier zu Land Bauernbraten, ſagte jener mit freundlicher Miene, als wollt' er noch etwas dabei ſagen. Da nichts anders da war, mußt' er wohl ſich damit begnügen. Wo's fehlte, reichte das Brod aus.— Endlich will der Huſar ruhen auf ſeine Strapatzen, nämlich auf's Eſſen; er kann aber nicht, denn die Fliegen laſſen ihm keine Ruhe, und ſuchen die Reſte des Bauernbraten in dem Schnurrbarte, oder unter demſelben oder gar auf ſeiner Adler⸗Naſe, ſo daß endlich der Haſar aufſpringt, und in die Ecke ſah, wo ſein Pallaſch ſtand.„Bauer, rief er, ſchaff mir auf der Stelle die Fliegen aus der Stub', ſonſt gibt's ein Unglück.“ „Sehr gerne“ ſagte der Bauer, und war noch freund licher als vorhin;„der Herr ſoll mir ſie nur erſt an ein Fädemchen anbinden.“
Da merkte der Huſar, daß ſein Wirth zwar keinen Schnurrbart und auch keinen Pallaſch habe, dafür aber einen geſunden Verſtand, und keine Antwort ſchuldig blieb, und darum ſpannte er für jetzt etwas gelindere Saiten auf.
Bekanntmachungen von Behoͤrden.
NM
Hofraithe⸗Verſteigerung. (610) Auf freiwilliges Anſuchen und in Auftrag des hieſigen Bürgers und Fuhrmanns Philipp Storck dahier ſoll Montag den 6. Juli l. J., Vormittags um 11 Uhr, in hieſigem Rathhaus deſſen Hofraithe Pag. 14 Nro.%% an Caspar Hofmann's Witiwe und Simon Beſt gelegen, beſtehend in Wohnhaus, Schoppen und Stall, und zwar zuerſt das Wohn⸗ haus, dann der Stall allein, dann beide zuſammen, unter vortheilhaften Bedingungen öffentlich meiſtbie⸗ tend verſteigert, und bei annehmbarem Gebot der Zuſchlag ſogleich ertheilt werden. Friedberg den 17. Juni 1840. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz.
Edietalladung. (615) Forderungen an den Nachlaß des Konrad Pfeifer aus Steinfurt, über welchen großh. Hofge⸗ richt den Konkurs erkannt hat, ſind bei Vermeidung des Ausſchluſſes von der Maſſe,
Dienſtag den 28. Juli, Morgens 8 Uhr, auf dem Rathhauſe zu Butzbach, zur Anzeige zu bringen. Im Falle eines Arrangements oder der Beſtellung eines Maſſecurators werden die nicht perſönlich erſcheinenden Gläubiger, als an die Be— ſchlüſſe der Mehrheit der erſcheinenden gebunden, an⸗ geſehen werden.
Friedberg den 9. Juni 1840. Gr. heſſ. freih. v. Löw'ſches Landgericht
Hofmann.
Verpachtung.
(619) Die unterzeichnete Verwaltungs⸗-Commiſſion bringt hierdurch zur öffentlichen Kenntniß, daß das auf Petritag 1841 leihfällig werdende von Schrau⸗ tenbachiſche Stiftungsgut in der Rendeler Gemar⸗ kung auf 9 Jahre wieder verpachtet werden ſoll. Das Gut hält ungefähr 74— 75 Morgen Aecker und Wieſen in dem beßten Stande. Die Verſtei⸗ gerung findet zu Rendel, Kreiſes Friedberg, auf dem daſigen Rathhauſe Mittwoch den 15. Juli, Vormittags 9 Uhr, ſtatt. Steigliebhaber werden da— zu eingeladen, und können ſich wegen der nähern Bedingungen an einen der Unterzeichneten wenden.
Friedberg den 17. Juni 1840.
Die Verwaltungs-Commiſſion: Fertſch. Buß. Morell. Arbeits-Verſteigerung.
(618) Montag den 6. Juli l. J., von Morgens 9 Uhr an, ſollen in hieſigem Rathhauſe nachfolgende Arbeiten und Lieferungen öffentlich an den Wenigſt—
nehmenden verſteigert werden, als: 1) Die Erbauung eines Ueberfallwehrs an dem
Seebachgraben, beſtehend in
Maurerarbeit, voranſchlagt zu 94 fl. 42 kr. Zimmerarbeit 5 118 fl. 9 k.
2) Die Reparatur des Polizeidieners Wenzel Woh⸗ nung, beſtehend in
Schreinerarbeit 3 fl. 50 r. Glaſerarbeit 3 fl. 56 kr. Weißbinderarbeit 1 fl. 16 kr.
Die Lieferung und Anfertigung von 100 Fuß ledernen Spritzenſchläuchen.
Die Voranſchläge ſind bis zum Verſteigerungs⸗ tag jeden Samſtag und Mittwoch von 2 bis 3 Uhr auf meinem Büreau einzuſehen.
Friedberg den 17. Juni 1840. 8 5 Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz. Bekanntmachung. (650) Montag den 20. Juli, Vormittags 10 Uhr, ſoll bei Gaſtwirth Bingmann zu Oberrosbach die


