14980 43 21628 30
7s 35 8 V 1
71 1 160— 351 50% 200 8
0 57, 5908122 2
358683— 98362 4 20320 50 5139 3 2507 360 — 277967 55
388206 ll 115285 40 . 273010 20 991 11 2 3000 10
in ſeine Angabe Zweifel zu ſetzen.
— 423— Nachweiſung des Ueberſchuſſes aus der 18381 Rechnung.
An Zinſen ſollen eingehen 5 bezahlt werden.
77 77 77
Verglichen bleibt Ueberſchuß
12481 fl. 50 kr. 9098„ 20„
3383„ 30„
Davon die Verwaltungskoſten, ſonſtige Ausgaben und Unter—
ſtützungen abgezogen
Bleibt reiner Ueberſchuß
880„ 50 2502„ 40„
Wovon indeſſen die Gehalte der Caſſirer pro 1838 noch zu beſtreiten ſind.
Friedberg den 9. November 1839.
Der Haupt-Rechner Bu ß.
Etwas uber die Kartoffeln. Fortſetzung.) In derſelben Zeit, das heißt, in den vierziger Jahren, wurde der Kartoffelbau, wie der verſtor⸗
dene Rentmeiſter Leopard in ſeinem Schriftchen
„Die Wetterau“(Seite 77) verſichert, in unſerer Gegend zuerſt eingeführt. Wir haben keine Urſache Doch blieb der Anbau noch eine geraume Zeit ein vereinzeltes Un⸗ ternehmen; die Wetterauer ſind ohnehin keine Freunde von Neuerungen in der Oeconomie, ſondern bleiben gerne ſo lange als moglich beim Alten. Erſt bei dem großen Kornmangel in den Jahren 1771 und 1772 überzeugte man ſich ſo recht von dem Vor⸗ theile der Kartoffel- Anpflanzung; aber auch erſt von der Zeit an wurde die Kartoffelzucht allgemein betrieben. Damals fand in mehreren Gegenden förm— liche Hungersnoth ſtatt. Sie war ſchrecklich; aber die Noth iſt die beßte Lehrmeiſterin. Trotz dem, daß ſeitdem die Bevölkerung faſt um das Doppelte ge⸗ ſtiegen iſt, und manche Jahre eintraten, die dem Kornbau ſehr nachtheilig waren, iſt doch ſolcher Mangel nicht mehr geweſen, und ſelbſt in den Jah⸗ ren 1816 uud 1817 war er an vielen Orten mehr ein erkünſtelter, durch Spekulation und Wucher her⸗ vorgebrachter, als ein natürlicher. Hätten wir in jenen Jahren, ſo wie während der Kriegszeiten vom Jahr 1792 bis 1815, während welcher Zeit Millio⸗ nen fremder Gäſte das Unſrige mitverzehren halfen, die Kartoffeln nicht gehabt, ſo würden unzählige Menſchen verhungert ſeyn.(Beſchluß folgt.)
Bekanntmachungen von Behoͤrden. Güter ⸗-Verſteigerung. (1129) Auf freiwilliges Anſuchen der Frau Clara Motz, geb. Groß, von Tambach ſollen Montag den 2. Dezember l. J., Morgens 9 Uhr, in hieſigem Rathhaus deren ſämmtliche Güterſtücke öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, als. In der Gemarkung Friedberg.
M. V. Rth.
10— 3 22 Ackergarten vor dem Fauerbacher Thor an Hrn. Prof. Dieffenbach, zehntfrei.
2— 1 22 Garten an den Wingerten beim
Holzpförtchen an Ferd. Damm.
3)— 3 2 Am Wildkautsgraben an Georg Rauſch, zehntfrei.
4) 1 1 4 Im kleinen Warthfeld an der Landſtraße an Chr. Oberländer.
5) 1— 30 Im Großwartfeld an der Pfingſt⸗ weide, am Hoſpital und Schöff Wüſtenfeld.
6)— 2 36 Daſelbſt, an Michel Muͤller und Joh. Mühling.
7) 1 2 27 Daſelbſt an Ludwig Langsdorf und G. Preuſſer.
8) 1 2 13 Im kleinen Galgenfeld.
9) 1 1 20 Im Lerchenfeld an G. Groß 1, und Joh. Klings Erben.
10)— 1 11 Wieſen im Straßheimer Grund an Karl Groß.
In der Gemarkung Fauerbach II.
10— 2 25 ¼, Acker ober dem Dorheimer Pfad an Hofrath Schmidt Kinder.
12) 1 1 20% Unter der Judenhohl und dem Eſelspfaͤd an A. C. Trapp.
13)— 2 31 Am Eſelspfad an D. Fritz.
14) 1 1 33 Rechterhand dem mainzer Thor— weg an Philipp Philippi.
15)— 3 35½¼ Daſelbſt an Balthaſer Sang.
16)— 2 37% An der Elach an Herrn Grafen
von Rödelheim. Friedberg den 14. November 1839. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter e Garten-Verſteigerung. (1115) Montag den 25. Nov. l. J., Vormittags 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus wegen Erbver— theilung der der Frau Apotheker Rink zugeſtandene Garten in der Gemarkung Burg Friedberg P. 7 Nro.% 1 M. 1 V. 19 Rth. haltend, zwiſchen dem Ohrlochsweg, Nauheimer und Riedgraben, an Georg Wagner und Kuh gelegen, zehntfrei, mit ei— nem ſchönen Gartenhaus und vielen tragbaren Obſt— bäumen öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Friedberg den 6. November 1839. In Auftrag: Der großh. heſſ. Bürgermeiſter D. Fritz.


