Ausgabe 
16.11.1839
 
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1840, als Steinbrechen, Steinfuhr, Steinſetzen, Steinſchlagerlohn, Handarbeiten ꝛc. ſollen in den nachbenannten Terminen unter den alsdann bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den Wenigſt⸗ nehmenden zur Verſteigerung gebracht werden, und zwar:

1) Für die Straße in der Vilbeler Gemarkung und von der Dortelweiler Grenze bis Okarben

zu Kloppenheim den 5. Dezember d. J., Vor⸗ mittags 10 Uhr,

2 Für die Straße von Okarben bis an die Nau⸗ heimer Grenze

zu Oberwöllſtadt, bei Wirth Branburger, Frei⸗ tag den 6. Dez. d. J., Vormittags 9 Uhr,

3) Fuͤr die Straße von der Nauheimer Grenze bis Butzbach

zu Niedermörlen im Gaſthaus zum Löwen, Samſtag den 7. Dezember d. J., Vormittags 10 Uhr,

4) Für die Straße von Niederwöllſtadt nach Hanau im Chauſſeehaus bei Ilbenſtadt, Montag den 9. Dez., Vormittags 10 Uhr.

5) Für die Straße von Ilbenſtadt bis Altenſtadt zu Altenſtadt bei Gaſtwirth Holzapfel, Mit⸗ woch den 11. Dez., Vormittags 9 Uhr,

6) Für die Straße von Altenſtadt bis Selters u.

von Lindheim nach Buͤdingen

zu Lindheim, Donnerſtag den 12. Dez., Vor⸗ mittags 9 Uhr.

7) Für die Straßen von den Nonnenſtümpfen nach Ranſtadt 1

zu Niedermoxſtadt, Mittwoch den 18. Dez. Vormittags 10 Uhr,

8) Für die Straße von Frankfurt nach Homburg durch die Gemarkungen Ober- und Niedereſch⸗ bach, und für die Straße von Frankfurt nach Königſtein durch die Gemarkung Rödelheim

zu Obereſchbach, Freitag den 20. Dez., Vor mittags 10 Uhr.

Es werden die großh. Burgermeiſter erſucht im Intereſſe ihrer Gemeinden, Vorſtehendes bekannt machen zu laſſen. ö

Friedberg den 13. November 1839.

Der großh. heſſ. Kreisbaumeiſter Rh u mib ke k. Hofraithe-Verſteigerung.

(1136) Montag den 6. Januar 1840, Vormit⸗

tags um 11 Uhr, ſoll in hieſigem Rathhaus die

Hofraithe der Heinrich Königs Eheleute dahier, Pag.

56. Nro. ½ 7: beſtehend in Wohnhaus, Scheuer

und Stall auf dem Hauck, neben Heinrich Waas

gelegen, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden.

Friedberg den 14. November 1839.

In Auftrag großh. heſſ. Landgerichts: Der großh. heff. Bürgermeiſter

D. Fri! 18.

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ur the g. f (1137) In Sachen des Hofgerichts⸗Advokaten

Steinberger in Gießen, Klägers, gegen Margaretha

und Juliane Stutt zu Niederweiſel, Beklagte, pto.

debiti. 1

Wird zu Recht erkannt: daß Beklagte, da ſie der ergangenen Ladung keine Folge geleiſtet haben, in ihrem Ungehorſam der Klage für geſtändig zu erachten, mit ihren Ein⸗ reden auszuſchließen, und unter Verurtheilung in die Koſten des Prozeſſes und ſolidariſcher Haft⸗ barkeit, ſchuldig zu erkennen ſeyen, an Kläger

die libellirten 24 fl. 27 kr. Hauptgeld nebſt Zin⸗

ſen des Verzugs d. d. 28. November 1834 zu

bezahlen. V. R. W. Friedberg den 4. November 1839. Großh. heſſ. fuͤrſtl. ſolmſ. Landgericht Dr. Gilmer.

Porſtehendes Urtheil wird der Mitbeklagten a-

weſenden Margaretha Stutt halber mit dem Anfügen öffentlich hierdurch bekannt gemacht, daß dagegen Ap⸗ pellation oder Nichtigkeitsbeſchwerde interponirt wer⸗ den können, dieſe Rechtsmittel aber binnen 10 Ta⸗ gen dahier angezeigt und binnen 20 Tagen bei gr. heſſ. Hofgerichte zu Gießen mit gleichzeitiger Ueber reichung der Entlaſſungsurkunde und einer Beſcheids abſchrift bei Vermeidung des Ausſchluſſes eingeführt werden müſſen, ſowie auch ein etwaiges Geſuch um Wiedereinſetzung in den vorigen Stand Rechtens innerhalb 14 Tagen vorgebracht werden muß. Zugleich wird noch bemerkt, daß die künftigen Verfügungen in dieſer Sache nur durch Anſchlag im Gerichtslocal werden veröffentlicht werden. Friedberg den 4. November 1839.

Großh. heſſ. fuͤrſtl. ſolmſ. Landgericht

Dr. Gilmer.

Oel⸗ und Schuhe- Lieferung. (1138) Donnerſtag den 28. d. M., Morgens um 10 Uhr, wird die Lieferung des Oelbedarfs, ſodann an demſelben Morgen, um halb 11 Uhr, das Bedürfniß an neuen Schuhen, Sohlen und Flecken pro 1. Semeſter 1840, für das 2. Bat. 4. Infanterieregiments, auf deſſen Verwaltungsbüreau in Accord gegeben.

Friedberg den 14. November 1839.

In Auftrag:

G öl z, Oberquartiermeiſter.

Brod Lieferung. (1139) Mittwoch den 27. d. M., Vormittags um 10 Uhr, wird die Lieferung des erforderlichen Brodes für die Garniſon Friedberg pro 1. Seme⸗ ſter 1840, auf dem hieſigen Militär⸗Verwaltungs⸗ Bureau verſteigert.

Die Herrn Bürgermeiſter der Umgegend Fried-

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