Ausgabe 
28.4.1838
 
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binnen 6 Wochen hier anzuzeigen, als ſonſt die ge⸗ dachte Schuldurkunde für mortificirt erklärt und der Eintrag in den Hypothekenbüchern geloſcht wer den wird. Friedberg den 11. April 1838. Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. Aufforderung.

(457) Am 6. Februar d. J. iſt die Wittib des gräflichen Hofgärtners Wilhelm Zentgräf von hier, Helene, geborne Pfeiffer aus Freiburg, ohne Leibeserben mit Hinterlaſſung eines gerichtlich deponirten Teſtaments verſtorben.

Da ihre Inteſtaterben auf dem gewöhnlichen Weg nicht zu ermitteln ſind, ſo werden dieſe, ſo wie alle, welche Rechtsanſprüche aus irgend einem Rechtsgrund an den Nachlaß der Wittib Zentgräf zu machen haben, hierdurch aufgefordert, ſich um ſogewiſſer

Freitag den 1. Juni, Vormittags 9 Uhr, bei dem unterzeichneten Gerichte anzumelden, be⸗ ziehungsweiſe ihre Anſprüche geltend zu machen, und der Teſtaments-Eröffnung beizuwohnen, als ſonſten darnach dieſes Teſtament eröffnet und nach deſſen Inhalt über den Nachlaß verfügt werden wird.

Rödelheim den 19. April 1838.

Großh. heſſ. graͤfl. ſolmſ. Landgericht Dr. Buff, Landrichter.

Frucht⸗Verſteigerung. (458) Donnerſtag den 3. Mai, des Morgens um 10 Uhr, ſollen in dem dahieſigen, vor dem herrſchaftlichen Garten gelegenen Wirthshauſe, von dem diesherrſchaftlichen 1837r. Frucht⸗Vorrathe

abermals a 50 Malter Waizen, 150 dern, 100 Gerſte und 100 Hafer

unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen an den meiſtbietenden ver⸗ kauft werden, welches andurch bekannt macht. Ockſtadt am 22. April 1838. Die hochfreiherrlich v. francken⸗ ſteiniſche Rentei daſelbſt. Frucht⸗Verſteigerung. (459) Montag den 7. Mai d. J., Vormittags 9 Uhr, ſollen auf dem hieſigen gräflichen Rentei⸗ Speicher 2 bis 300 Malter Waizen unter den Bedingungen, wie ſolche auch bei den Frucht⸗Verkäufen auf den großherzogl. Rentamts⸗ Speichern angenommen ſind, an die Meiſtbietenden oͤffentlich verſteigert werden. Laubach am 18. April 1838. Die gräfliche Rentei-Verwaltung Heiniz.

4 Holz-Lieferung. (460) Donnerſtag den 10. Mai l. J., des Vor⸗ mittags um 9 Uhr, ſoll in meiner Wohnung dahier die Lieferung von 450 Stecken Scheitholz, welche für die Marienſchloſſer Anſtalt nöthig ſind, öffent lich an den Wenigſtnehmenden verſteigert werden. Ich bringe dieſes mit dem Bemerken dem Publikum zur Kenntniß, daß derjenige, welcher bei der Ver⸗ ſteigerung mitbieten will, vorher nachzuweiſen hat, eine Caution von 1000 fl. ſtellen zu können. Marienſchloß den 23. April 1838. Funk. Arbeits- Verſteigerung. (461) Künftigen Montag den 7. Mai l. J., des Vormittags um 10 Uhr, ſollen in der Geſchäfts⸗ ſtube des Unterzeichneten die Arbeiten zur Erbauung einer katholiſchen Kirche dahier an den Wenigſt⸗ fordernden vergeben werden.

Die Voranſchläge, Zeichnungen und Steigbe⸗ dingungen liegen den Steigliebhabern auf erwähn⸗ ter Geſchäftsſtube zur Einſicht offen.

Unter den untenſtehenden Summen ſind die

Mauerſteine, Sand und Kalk, ſowie der größte

Theil der Werkſtücke für den Steinhauer nicht mit⸗ begriffen, da dieſelben größtentheils ſchon vorhan⸗ den ſind.

Die Maurer- und Steinhauerarbeit ſoll noch in dieſem Jahre ſo weit wie möglich, in künftigem Sommer aber die Kirche unter Dach gebracht werden.

Die Steigliebhaber haben ihre Atteſtate, daß ſie Caution leiſten können, mit zu bringen, ſo wie denn auch nur die angenommen werden, welche geprüft, oder ſchon vor dem Jahr 1828 Meiſter waren.

Die Arbeiten betragen: fl k Maurerarbeit 2880 13 Steinhauerarbeit 2482 19 Zimmerarbeit 3663 59 Dachdeckerarbeit 1606 12 Schreinerarbeit 973 42 Schloſſerarbeit 1379 25 Glaſerarbeit 632 16 Weisbinderarbeit 1418 26

Gießen den 24. April 1838. Der großh. heſſ. Provinzialbaumeiſter Hofmann. Bekanntmachung. (462) Montag den 30. April d. J., Morgens um 9 Uhr, ſoll zu Reichelsheim auf dem Rathhauſe ein der Gemeinde zugehörender Faſſelochs, welcher ganz fett und zum Schlachten geeignet iſt und ein Faſſeleber, ein Jahr alt, meiſtbietend verſteigert werden. Reichelsheim den 25. April 1838. Der herzogl. Oberſchultheis Gros.

NN