Ausgabe 
21.4.1838
 
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in ihren reſp. Gemeinden mit dem Anfügen bekannt

machen zu laſſen, daß die Ueberſchläge obiger Ar

beiten auf dem Büreau des Unterzeichneten zur

Einſicht offen liegen..

Petterweil den 14. April 1838. G. Holtzmann, großh. Bürgermeiſter daſ. Lohrinden-Verſteigerung.

(436) Montag den 23. April 1838, Mittags 11

Uhr, ſollen in dem Gemeindewald Langenhain, Di

ſtrikt Wosrushecke, Revier Hochweiſel, 80 Centner

Lohrinden meiſtbietend verſteigert werden. Langenhain den 17. April 1838.

Der großh. heſſ. Buͤrgermeiſter Huth. Arbeits-Verſteigerung.

(437) Donnerſtag den 26. d. M., Morgens 10

Uhr anfangend, werden zu Steinfurth nachſtehende

Arbeiten, theils an Ort und Stelle, und theils in

einem bei der Verſteigerung beſtimmt werdenden

Lokale daſelbſt öffentlich an den Wenigſtnehmenden

in Accord gegeben.

1) Planiren, Steinbrechen, Steinfahren, Stein- ſetzen, Stellen der Fahrbahn, Chauſſiren und Pflaſterarbeit zum Bau einer 78 Klafter langen Ortsſtraße. Voranſchlagt zu 430 fl. 23 kr.

2) Zur Reparatur eines Vicinalwegs außerhalb des Orts, Planiren, Steinbrechen und Steinfahren.

3) Zimmer-, Maurer-, Weisbinder⸗, Schreiner- und Glaſerarbeit im. Schulhauſe. 164 fl. 6 kr.

Summa 671 fl. 49 tr.

Die großh. Herren Bürgermeiſter werden er⸗ ſucht, ſolches in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen. a

Steinfurth den 17. April 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Petri. Arbeits-Verſteigerung.

(438) Mittwoch den 25. April, Morgens 11

Uhr, ſollen zu Rockenberg auf dem Rathhaus nach⸗

ſtehende Chauſſir-Arbeiten und Fahrten an Wenigſt⸗

nehmende in Accord gegeben werdeu, als: 885

Klafter Länge zu Plauiren, ſodann das Anfahren

von 30 Cubik⸗Klafter Steine, ſowie 116(IKlafter

Pflaſterarbeit und endlich eine 885 Klafter lange

und 2 Klafter breite Fahrbahn zu Stellen und zu

Chauſſiren.

Die großh. Herren Bürgermeiſter werden er⸗ ſucht, dieſes in ihren Gemeinden öffentlich bekannt machen zu laſſen.

Rockenberg den 13. April 1838.

Der großh. Bürgermeiſter Dietz. Edictalladung. (429) Die Kinder der verſtorbenen Ehefrau des Taglöhners Valentin Treudt sen. dahier, vor

80 fl. 20 kr.

hinnigen Wittwe des Johann Marx Hochſtadt, Margaretha, geb. Spielmann, haben die Erb ſchaft ihrer Mutter nur unter der Rechtswohlthat des Inventars angetreten, und es werden daher alle Gläubiger derſelben aufgefordert, ihre Forde⸗ rungen im Termine den 11. k. M., Vormittags 9 Uhr, unterm Rechtsnachtheil, daß ſonſt beim Ab ſchluß des Inventars auf ſie keine Rückſicht ge nommen werden wird, entweder in Perſon oder durch gehörig Bevollmächtigte anzumelden. Für den Fall einer Ueberſchuldung wird zugleich die Guͤte verſucht, und werden die zurückbleibenden un⸗ bekannten Gläubiger von der Maſſe ausgeſchloſſen, die bekannten aber als dem Beſchluß der Mehrheit beitretend, angeſehen werden.

Windecken den 13. April 1838.

Kurfuͤrſtl. heſſ. Juſtiz-Amt daſ. Neuhof. vt. Degen. Arbeits-Verſteigerung. (440) Donnerſtag den 26. d. M., Nachmittags 3 Uhr, ſoll die Erbauung einer neuen Brucke über die Uſa auf Ort und Stelle an den Wenigſtneh menden verſteigert werden. Die zum Neubau erforderlichen Arbeiten beſtehen in Maurer-, Zimmer-, Schreiner-, Weisbinder- und Schloſſer-Arbeiten.

Der Voranſchlag hierüber, nebſt Zeichnung liegt auf dem Büreau des Unterzeichneten bis zum Ver⸗ ſteigerungstermine offen. Die Bedingungen werden im Termine bekannt gemacht.

Die Herren Bürgermeiſter in der Umgegend erſuche ich dienſtergebenſt um Veroffentlichung in den betreffenden Bürgermeiſtereien.

Fauerbach II. den 17. April 1838.

Der großh. Buͤrgermeiſter Sang.

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Privat- Bekanntmachungen.

Zum Vermiethen. (381) Der zweite Stock in dem ehemaligen W. Dietz'ſchen Hauſe in der Uſergaſſe iſt zu vermiethen und kann ſogleich bezogen werden. Derſerbe beſteht aus vier ineinander gehende heitzbare Scuben, Küche, Keller, Dachſtube und Speicher. Nähern Auskunft über die Miethbedingungen ertheilt der Unterzeichnete. Friedberg den 2. April 1838. Ulrich, Bäckermeiſter in der Uſergaſſe. (405) 400 Gulden liegen in dem hieſigen evangeliſchen Kirchenfonds zum Ausleihen bereit. Rodheim den 10. April 1838. i Finck, Pfarrvikar. Ein guter Wagen, (441) drei auch vierſpännig zu fahren, ſteht zu verkaufen. Ausgeber dieſes Blattes ſagt wo?

Ci (45) ben, we Küche,

bedeutend zum Bal dienlich, fung hin zum Mi ganz vol Abnehmer nich wen Mfahren ſattfinden

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