Gaſtwirthſchaft des Herrn G. Fauerbach— zu den zwei Linden— von heute an pachtweiſe über— nommen habe.—
Indem ich nun hier öffentlich die Verſicherung gebe, daß es mein höchſtes Beſtreben ſeyn wird, mir in jeder Hinſicht die vollkommenſte Zufrieden heit aller deren zu erwerben, welche mich mit ihrem Zuſpruch beehren werden, bitte ich nur noch, das Vertrauen, welches mein Vorgänger in dieſem Ge— ſchäfte genoſſen hat, auf mich gütigſt zu übertragen; ich werde mir daſſelbe alsdann für die Dauer zu erhalten wiſſen.
Niederwöllſtadt den 22. Februax 1838.
Jacob Haas, Gaſtwirth. Bekanntmachung.
(265) Da ich meine Färberei nicht mehr fortfüuͤhre, ſo fordere ich Alle, welche noch Waaren zum Faͤͤr⸗ ben bei mir haben, hiermit auf, dieſelben binnen 6 Wochen abzuholen, indem ich nicht länger dafür haften werde.
Friedberg den 8. März 1838.
Martin Groß Wittwe. 67 Eichſtämme,
(281) in dem Nauheimer Hochwald liegend, ver kaufen die Unterzeichneten aus freier Hand.
Nauheim. Fr. Böttner.
Joh. Pauly. Familien⸗Wagen.
(282) Ich berufe mich auf meine Annonce in Nro. 10 dieſes Blattes, und bemerke, daß wie ich dort angekündigt habe, nunmehr mein Familien wagen um die beſtimmte Zeit täglich von hier nach Frankfurt fährt und empfehle mich einem geehrten Publikum beſtens.— Karten werden taglich bei mir abgegeben.
Friedberg den 14. März 1838.
Heinrich Waas auf dem Hauck. An das reiſende Publikum.
(383) Die Unterzeichneten haben ihre Anſtalt zur bequemen und wohlfeilen Fahrt der Reiſenden ver— mittelſt der Familienwagen zwiſchen Fried- berg und Frankfurt ſchon vor beinahe ſieben Jahren und zwiſchen Friedberg und Gießen vor zwei Jahren errichtet. So koſtſpielig es auch war, die erſten Einrichtungen zu treffen, und ſo viele Schwierigkeiten ſich einer täglichen und regelmäßigen Fahrt entgegenſetzten, ſo haben wir dadurch, daß wir nichts ſparten, und beharrlich alle Schwierig— keiten beſiegten, dem Publikum den Vortheil einer regelmäßigen und wohlfeilen Communication durch die Wetterau verſchafft. Es war uns nicht darum zu thun, vorher viel Worte zu machen, und hinten⸗ nach wenig zu leiſten, wir wollten vielmehr durch die That beweiſen, daß ſich das Publikum auf unſere Anſtalt verlaſſen könne. Vir glau⸗
ben auch hierdurch und durch gefalliges und zuvor⸗ kommendes Betragen gegen die Reiſenden die Ach⸗ tung und das Vertrauen deſſelben uns erworben zu haben. Hierauf geſtützt werden wir ferner alles thun, was in unſern Kräften ſteht, um unſere An— ſtalt zu erhalten und wo möglich immer mehr zu vervollkommnen.
Regelmäßig werden dieſen Sommer wieder jeden Morgen um 5 Uhr zwei Familienwagen von hier nach Frankfurt, ein anderer um dieſelbe Zeit nach Gießen abgehen. Eben dieſe Wagen treten an dem—⸗ ſelben Tage von den wohlbekannten Gaſthäuſern Nachmittags 4 Uhr den Rückweg an. Indem wir hierauf das Publikum aufmerkſam machen, hoffen wir, daß es keinen Reiſenden gereuen wird, ſich der durch uns dargebotenen Gelegenheit zu bedienen. Das Publikum kann auf eine regelmäßige Fahrt und der Reiſende auf billige und gefällige Behand- lung von unſerer Seite ſicher rechnen.
Friedberg. Becker. Heinrich Hanſtein Joh. Hanſteins Wwe. Horn. Mulch, Ulrich. (284) Daß dich das Maͤuschen beiß'. Guter Michel, nicht ſo böſe; Hab's auch nicht böſ' mit Dir gemeint. Was willſt Du doch mit dem Getöſe, Biſt doch und bleibſt mein beßter Freund. Du guter lieber Saamenkenner, a Haſt nicht zur Poeſie den Geiſt, Hansnimmermehr und Saam'liednenner, O geh, daß Dich das Mäuschen beißt. Ich ſchrieb,„ich hab' in dieſem Jahre, „Ganz auserleſen gut und fein, „Noch viele andre gute Waare.“ Sollte das wohl Saamen ſeyn? Du ſagſt, Freund Michel, Hans lernt nimmer, Was das Hänschen hat verſaumt. Ja, mancher Hans wird freilich dümmer; Bei Dir das Gegentheil ſich reimt. Als Hänschen konnt'ſt Du ſchuſteriren, Als Hans da ſchröpfſt Du aber ſchon; Als ältrer Hans kannſt Du lackiren Und ſtreichſt auch an, um guten Lohn. Drum iſt Dein Sprichwort aus der Mode Und wirkt nicht mehr auf unſern Geiſt. Jetzt ſingt man blos nach der Methode, Daß Dich das kleine Mäuschen beißt. Ich wünſch', daß man in dieſem Jahre Sich über deinen Saamen reißt, Den beßten Abgang Deiner Waare, Und auch, daß Dich ein Mäuschen beißt!
Friedberg. E. Botſch. Zu vermiethen (285) iſt der oberſte Stock, mit oder ohne Mö⸗
ſteigerung abhehalte im Ganz
Fries
2010 (202)
9 293 50 bis Rücken 40 kl. u.
Friel
(294) d. M., willigen in ſeiner Nied
(295) leihen be Wick
296) icgebenſtt Falten


