Theil beſamt iſt, öffentlich meiſtbietend verſteigert werden, und dabei dreijährige Zahlungstermine an— beraumt, Nachgebote aber nicht angenommen werden. Friedberg den 15. Februar 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Hofraithe-Verſteigerung. (158) Montag den 5. Marz l. J., Vormittags um 10 Uhr, wollen die Wilhelm Valentins Eheleute ihre Hofraithe, mit Nr. 231 bezeichnet, an Heinrich Dienſtbach gelegen, beſtehend in Wohnhaus, Waſchkuͤche, Holzſchoppen und Gärtchen, öffentlich und freiwillig verſteigern, und bei annehmbarem Gebot ſogleich zuſchlagen laſſen, was hiermit zur allgemeinen Kenntniß gebracht wird. Friedberg den 15. Februar 1838. Der Bürgermeiſter D. Fritz. Arbeits⸗Verſteigerung. (159) Nächſtkommenden Mittwoch den 21. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſoll die Fertigung eines Schreib— pultes und ſonſtiger Schreinerarbeit auf hieſigem Rathhaus öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Oſſenheim den 15. Februar 1838. Der großh. heſſ. Bürgermeiſter eller
Vieh⸗ und Mobilien-Verſteigerung. (160) Das von der Gemeinde Heldenbergen mit dem daſigen Hofgute Neuburg erworbene ſehr be— deutende Inventar ſoll Mittwoch den 21. d. M. u. die folgenden Tage in den zu dieſem Hofe gehörigen Gebäulichkeiten öffentlich verſteigert werden. Dies Inventar beſteht in 4 Pferden, 8 Zugochſen, 1 Faſſel⸗ ochs, 19 Kühen und Rindern, worunter mehrere von Schwytzer-Race, 99 Schweinen und Federvieh, ſodann Brennereigeräthſchaften mit einem 4% und einem 3½ öhmigen Keſſel, ferner in 4 Wagen, 5 Pflügen, 4 Eggen und vielen andern Oeconomie— geräthſchaften, auch Betten, Weißzeug, Zinn, Kupfer und vielerlei Möbel.
Schließlich bemerke ich, daß mit Verſteigerung des Viehes der Anfang gemacht, und daß gegen ge— hörigen Bürgſchein eine Zahlungsfriſt bis Martini— tag d. J. geſtattet wird.
Heldenbergen den 15. Februar 1838. Der großh. Bürgermeiſter Schweitzer.
A
Privat⸗- Bekanntmachungen.
Ein Clavier in ſehr gutem Stande, (161) Kirſchbaumholz, Tafelform mit 5 Octaven und 3 Veränderungen, ſteht zu verkaufen. Das Nä— here erfährt man bei der Expedition d. Blattes.
Sämerei⸗ Verkauf. (114) Daß ich wieder im Beſitze von friſchen und ächten Gemüſe⸗, Blumen-, Feld- und Wald⸗ Saamen bin, bringe ich einem hieſigen und aus— wärtigen Publikum zur ergebenſten Anzeige. Ich habe für dieſes Frühjahr den Verkaufspreis meiner
Sämereien ſehr niedrig ſtellen können, und hoffe ſowohl dadurch, als auch durch reelle und pünkt⸗ liche Behandlung das mir ſchon ſeit Jahren geſchenkte Zutrauen immer mehr zu befeſtigen.— Preis-Ver— zeichniſſe werden gratis abgegeben. Friedberg im Februar 1838. Offene Stellen. (135) In einer großen Wirthſchaft auf dem Lande wird eine mit guten Zeugniſſen verſehene Haushälterin zu Oſtern, und ein Brandwein-Bren— ner auf Petritag d. J. geſucht. Das Nähere zu erfragen bei Ausgeber dieſes Blattes. Ein Logis auf der breiten Straße, (137) welches im April bezogen werden kann, hat zu vermiethen Suſanna Vogt.
Verkauf einer Schmiede zu Lindheim im Kreiſe Nidda.
(162) Ich beabſichtige nach Nordamerika auszu— wandern, und will deßhalb Dienſtag den 27. d. M., Vormittags 11 Uhr, meine mir hier eigenthümlich gehörende Schmiede meiſtbietend verkaufen, wenn ſich bis dahin nicht ein annehmbarer Käufer aus der Hand gefunden haben ſollte.
Lindheim iſt ein großer Ort, hat viele Bauern, liegt an der Chauſſee von Frankfurt und Friedberg nach Büdingen und Ortenberg, und meine Schmiede
M. Jung.
iſt hier die Einzige.— Sie iſt vollſtändig eingerich-
tet, auch iſt mein ſehr geräumiges Haus, mein Stall für 4 Stück Rindvieh und meine 2 Schkweinſtälle in vollkommenem Zuſtande. Zu meinem Hof gehört ein kleines Gärtchen und liegt an demſelben.
Zu meiner Auswanderung nach Amerika werde ich nur dadurch veranlaßt, um meinen ſämmtlichen Geſchwiſtern dorthin zu folgen.
Lindheim den 12. Februar 1838. Philipp Wihrheim. e (163) Ich mache einem hieſigen und auswärtigen Publikun andurch die ergebenſte Anzeige, daß ich mit einem Frachtwagen jede Woche den Mittwoch Abend nach Frankfurt fahre und den Donnerſtag Abend zurückkehre. Ich übernehme für billige Ver— gütung alle kleine und große Pakets, und hoffe durch ſchnelle und pünktliche Beſorgung mir bald jedermans Zutrauen zu erwerben.
Mein Logis in Frankfurt iſt in der Reichskrone auf der Friedberger Gaſſe; hier in Friedberg kön— nen Beſtellungen für mich bei Herrn Sattlermeiſter Schäffer auf der breiten Straße abgegeben werden.
Friedberg im Februar 1838. Sebaſtian Geck, wohnhaft in der Burgvorſtadt. Offene Lehrlingsſtelle. (164) In einem Spezereywaarengeſchäft in einer Provinzialſtadt in Oberheſſen iſt fuͤr einen geſitte— ten mit den nöthigen Vorkenntniſſen verſehenen jungen
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