Ausgabe 
15.12.1838
 
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feutlich an Steiglieb⸗

Kreisrath

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emission: Bender. ig.

Agens 10¼ Schubfuhren Smution für ſtuchmenden

Kreisraths: endet.

Vormittags ius die Ein⸗ Finkünfte des ürkten öfen

3 D. Fritz.

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Dißtlt Bau- welche cite andern Vau⸗ meiſtbietend, unt gemacht

361

werdenden Bedingungen verkauft werden, wozu man Kaufliebhaber einladet. Nauheim den 12. December 1838. Der kurheſſiſche Bürgermeiſter Hartmann.

Privat- Bekanntmachungen.

Dienſtgeſuch. (1296) Eine brave Magd, welche bürgerlich kochen und Hausarbeit thun kann, wird auf Petri⸗ tag in Dienſt geſucht. Verſtei gerung.

(1321) Dienſtag den 18. Dez. l. J., Morgens 9 Uhr, will Fried. Hörle in Aſſenheim wegen Aufhebung ſeines Oeconomie-Geſchäfts nachfolgende Gegenſtände gegen gleich baare Zahlung verſteigern laſſen:

10 3 Pferde, 2 braune, welche im Frühjahr 8 Jahr

alt werden, und 1 Fuchs, der im Frühjahr 6 Jahr alt wird.

2) 1 Faſſelochs, Schwytzer-Race, 1 Jahr alt.

3) 5 Kühe, 2 davon Schwytzer-Race.

4) 2 Kalbinnen, Schwytzer-Race.

5) 3 trächtige Mutterſchweine.

6) 13 Springer.

7) 2 vollſtändige Wagen, wovon einer mit eiſernen

Achſen und noch ganz neu iſt.

8) 2 Kartoffelkaſten, 1 kleiner und 1 großer.

9) 1 vollſtändiges Brandweingeſchirr, welches gut im Stande iſt, der eine Keſſel hält 2 Ohm 8 Maaß, der kleine 1 Ohm 10 Maaß. g

Lebe wohl!

(1337) Allen meinen guten Freunden und Be⸗ kannten Friedbergs und der Gegend ſage ich hier mit ein herzliches Lebewohl, mit der Bitte, mir auch in der Ferne ihre mir ſo theuere Freundſchaft zu bewahren, ſowie ich ihrer ſtets mit der wärmſten Liebe gedenken werde.

Friedberg. Markel, Cantor.

Ein möblirtes Zimmer, (1238) auf Verlangen mit Nebenzimmer gleicher Erde auf der breiten Straße, iſt zu vermiethen und gleich zu beziehen. Ausgeber d. Bl. ſagt bei wem. Eine Parthi e

(1339) neue löhmige, //, ½ undöhmige Faäſſer, ſowie mehrere neue eichene Bütten ſind vor⸗ räthig und werden zu billigen Preiſen abgegeben bei

Friedberg. Friedrich Chr. Sieck

vor dem ehemaligen Mainzerthor. Zu vermiethen (1340) iſt der zweite Stock in meinem Hauſe und kann Anfangs März bezogen werden.

Friedberg den 12. Dezember 1838.

Wilhelm Baumann.

Einen neuen vollſtändigen einſpännigen (1341) Wagen hat zu verkaufen in Petterweil Wilh. Becker.

Bekanntmachung. (1342) Montag den 10. Dezember l. J. wurde auf dem Weg von Frankfurt nach Okarben, zwi⸗ ſchen dem dortelweiler Chauſſeehaus und Kloppen⸗ heim, ein Jährlingshammel gefunden. Der Eigen thümer kann denſelben gegen die Inſeratgebühren in Empfang nehmen. Okarben den 12. Dezember 1838. Wilhelm Philipp.

Zur Erinnerung.

(1343) Der Unterzeichnete bringt hiermit zur Erinne rung und öffentlichen Kenntniß, daß der in dem Inſe⸗ rate Nr. 41 Ziffer(1145) dieſes Blattes angezeigte geo⸗ metriſche Unterricht, welcher bisher, theils wegen eig⸗ nen noch vorwinterlich zu beſorgenden Geſchäften, theils aus andern Urſachen verſchoben worden war, Mittwoch den 2. Jan. 1839 ſeinen Anfang nehmen und bis gegen Oſtern fortgeſetzt werden wird. Diejenigen jungen Leute, welche daher an dieſem Unterricht Theil zu neh⸗ men wünſchen, wollen mich daher bis dahin hiervon in Kenntniß ſetzen, damit mit allen gleiche Fortſchritte gemacht werden können. Auch bin ich bereit, ſolche junge Leute, denen der öfters wiederholte Weg hierher nach Friedberg zu weit und beſchwer lich iſt, ſtändig in Unterricht zu nehmen, und hoffe dieſelben, wenn nicht gerade ganz grobe Hinderniſſe im Wege ſeyn ſollten, hoͤchſtens in zwei Mona⸗ ten ſo weit zu bringen, daß ſie das Examen eines Geometers III. Klaſſe zu beſtehen im Stande ſeyn werden.

Da die mathematiſchen Wiſſenſchaften und ihre vielſeitigen und nützlichen Anwendungen für das bürgerliche und praktiſche Leben heut zu Tage zur Modewiſſenſchaft geworden ſind, und nicht leicht jemand einem Geſchäfte gehörig vorzuſtehen oder ſich in die bürgerlichen und gewerblichen Verhält niſſe leicht zu finden wiſſen wird, der nicht wenig⸗ ſtens einige mathematiſche Kenntniſſe beſitze und ſollte es auch nur zur leichteren Beurtheilung, Be⸗ rechnung und Schätzung der von Bauprofeſſioniſten gelieferten Arbeiten ſeyn, ſo glaube ich auch, außer denjenigen, welche ſich etwa auf das Examen eines Geometers vorbereiten wollen, von ſolchen jungen Leuten Zuſpruch zu erhalten, welche aus dieſem Unterricht bloß auf ihr Privat- und Geſchäftsleben Bezug habenden Nutzen ziehen wollen. Namentlich möchte es für junge Oekonomen ſehr nuͤtzlich ſeyn. Um übrigens denjenigen Eltern und jungen Leuten, welche mich nicht näher kennen, einige Zuverſicht zu geben, daß ich auch denen in dieſem und frü heren Inſeraten gemachten Anerbietungen zu ent ſprechen vermögend ſeyn möchte, ſo erlaube ich mir außer dem in dem eben angeführten Inſerate ge gedruckten Zeugniß der vorjährigen Eleven noch ein Zeugniß meines früheren Lehrers des Hrn. Dr. Briel hier beizuſetzen: