Ausgabe 
10.3.1838
 
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Gläubiger- Aufforderung. (244) Großherzogliches Hofgericht der Provinz Oberheſſen hat uber das Vermögen des Chriſtoph Steitz und deſſen Ehefrau zu Butzbach den for mellen Concurs erkannt. Es werden daher alle, welche Forderungen oder Anſprüche irgend einer Art an die Concursmaſſe haben, aufgefordert, ſolche im Liquidationstermine,

Dienſtag den 1. Mai d. J., Morgens 9 Uhr, bei dem unterzeichneten, mit der Leitung des Con cursverfahrens beauftragten Gerichte ſogewiß anzu zeigen und richtig zu ſtellen, als ſie ſonſt ohne ein beſonderes Präcluſivdecret von der Maſſe gänzlich werden ausgeſchloſſen werden.

Zugleich ſoll in dieſem Termine die gütliche Beilegung des Concur sverfahrens verſucht, im Ent ſtehungsfalle aber über die Wahl eines Curators und die Verwaltung der Maſſe ſofort verhandelt werden, daher alle, welche nicht in Selbſtperſon erſcheinen, ihre Stellvertreter mit Specialvollmach ten zu verſehen haben, widrigenfalls ſie als dem Beſchluſſe der Mehrheit der Gläubiger beigetreten werden angeſehen werden.

Friedberg den 15. Februar 1838.

Großh. heſſiſches Landgericht

Hofmann. Edictalladung.

(245) Zum Zwecke der Richtigſtellung des über den Nachlaß des Michael Triebert rund Jacob Triebert zu Rockenberg aufgenommenen Inventars werden alle diejenigen, welche Forderungen an jene zu haben glauben, aufgefordert, ſolche binnen 14 Tagen bei großh. Bürgermeiſter Dietz in Rockenberg einzureichen, widrigenfalls im Inventar keine Rück ſicht auf ſie genommen wird.

Friedberg den 19. Februar 1838.

Großh. heſſiſches Landgericht Hofmann. n Lieferungs-Verſteigerung. (246) Die Lieferung der fuͤr die Marienſchloſſer Anſtalt nöthigen 500 Ellen gebleichtes Handtücher zeug ſoll Montag den 12. l. M., Vormittags 9 Uhr, öffentlich an den Wenigſtnehmenden in meiner Woh nung dahier verſteigert werden.

Ich bringe dieſes mit der Bemerkung zur öffent lichen Kenntniß, daß derjenige, welcher bei der Ver ſteigerung mitbieten will, vorher nachweiſen muß, eine Caution von 100 fl. ſtellen zu können.

Marienſchloß am 1. März 1838.

Funk.

Holzverſteigerung in der hochweiſeler

Mark, Reviers Hochweiſel.

(247) Montag den 2ten l. J. ſollen folgende Holzquantitäten öffentlich verſteigert werden, als: I. In dem Diſtrikt Säuheck:

a) 5% Stecken buchen Prügelholz,

70

b) 1160 Stück buchen Wellen.

II. Im Diſtrikt vorderſte, mittelſte und hinterſte Köppel. u) 19 Stecken buchen Scheitholz,

. Prügelholz, b) 200 Stück Wellen.

III. Im Diſtrikt Geibelshecke, welches den betheilig ten Gemeinden gehört, mit Ausnahme Cleeberg. a) Stecken buchen Scheitholz,

59 5 75 57 Prügelholz,

c) 925 Stück buchen Wellen,

d) 100 fichten und 0

e) 15 Cubikfuß kiefern Werk- und Nutzholz. Die Verſteigerung nimmt am beſagten Tage des

Morgens präzis halb neun Uhr, an der unterſten

Sauſtallswieſe ihren Anfang, wo alsdann die ge

wöhnlichen Verſteigerungs-Bedingungen den Steig

liebhabern vorſchriftlich bekannt gemacht werden ſollen. Die Herren Bürgermeiſter und reſp. Beigeord neten werden erſucht, dieſe Verſteigerung in ihren

Gemeinden durch die Schelle bekannt machen zu laſſen. Bodenrod den 7. März 1838.

Der großh. Bürgermeiſter Hoffmann. Gläubiger-Aufforderung.

(248) Jakob Kitz von Okarben und ſeine

Schwiegermutter A. Marg. Graf von Bruchen

bruͤcken beabſichtigen nach Nordamerika auszu

wandern. Rechtsanſprüche an dieſelben ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgerichte Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungsurkunde er theilt werden wird. Friedberg den 6. März 1838. Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Arbeits-Verſteigerung.

(249) Mittwoch den 14. d. M., Vormittags um

10 Uhr, ſoll die Neuaufführung einer ſteinernen

Brücke uber einen Abzugsgraben auf hieſiger Ge

meinde-Au und eine neue Schleuße daran, zuſam

men voranſchlagt zu 35 fl., in der Behauſung des

Unterzeichneten wenigſtnehmend verſteigert werden. Steinfurth am 2. März 1838.

Der großh. heſſ. Bürgermeiſter Petri. Edictales.

(250) Der vormals fürſtl. Primatiſche Geheime

rath Freiherr von Syberg zu Frankfurt ver-

pfändete unterm 15. Februar 1827 ſeiner Gemah⸗ lin Charlotte, geborne von Schütz Holzhau ſen, zur Sicherheit ihres in die Ehe eingebrachten

Vermögens von 13000 fl. ſein, in der Gemarkung

Heldenbergen gelegenes Feldgut von 99½¼ Mor-

gen. Da die Löſchung der deßfallſigen Hypothek

in den Juſatzbüchern beantragt worden, ſolche aber nicht vorgezeigt werden kann, weil ſie abhanden

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