Ausgabe 
3.2.1838
 
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Erwiederung.

Auf die Anfrage in Nr. 4. dieſes Blattes, den Mangel an Braunkohlen auf dem Dorheimer Berg werk, ſo wie die Einſchränkung des Verkaufs be⸗ treffend, bemerke ich dem R. Y. Z., daß ich mich nicht veranlaßt finde, auf jene Anfrage früher zu ant⸗ worten, bis er ſich genannt habe.

Dorheimer Bergwerk den 30. Jan. 1838. A. Storch, a Berginſpector.

Vorſtehende Erwiederung haben wir dem Einſender der Anfrage in Nr. 4. dieſes Blattes mitgetheilt; derſelbe meint aber, ſein Na me ſey bei der Sache ganz unweſentllch. Uns ſcheint's auch ſo. Die Redaction.

Friedberg am Ende des Januar.

Man kann unſerer Stadt den Vorwurf nicht machen, als ſorge ſie nicht für ihre Armen in den Zeiten der Noth. Die Vorſorge offenbarte ſich wie⸗ der recht deutlich während der kalten Tage, die wir jetzt beendigt ſehen. Nicht nur öffnete der hie⸗ ſige Hüͤlfs-Verein zweimal wöchentlich ſein Ma⸗ gazin, welches mit 3400 Stück Holz⸗Wellen und 500 Centnern Braunkohlen gefüllt war, auch von Seiten des ſtaͤdtiſchen Vorſta ndes wurde einige⸗ mal wöchentlich eine Quantität Braunkohlen um den billigen Preis von 12 Kr. pr. Centuer zum Verkaufe für Unbemittelte ausgegeben. Mehrere achtbare Bürger unſerer Stadt erklärten ſich zur unentgelt⸗ lichen Herbeifuhr dieſes Brennmaterials bereit.

Jede Gemeinde konnte und ſollte ein kleines Noth⸗Magazin für ſolche Fälle haben, wie die ſind, welche wir eben erlebten. Wir ſind überzeugt, daß ſich daſſelbe mit ſehr geringen Koſten bewerkſtelligen ließe. Das Breunn-Material, welches in gelinden Wintern nicht gebraucht würde, könnte im Früh⸗ jahre öffentlich verkauft und aus dem Erlöſe zur rechten Zeit ein neuer Vorrath angeſchafft werden. Die Beſſeren unter den Mitbürgern würden ſich in den meiſten Orten eine Ehre daraus machen, das zu kaufen, was nicht nöͤthig war.

Neue Zeit ſchrift. (Beſchluß.) Folgendes ſind die Hauptpunkte des zwiſchen Kurheſſen und dem Großherzogthum Heſſen ge ſchloſſenen Vertrages. 1) Bis zum letzten Mai l. J. wird das Wehr zu Vilbel um 1 Fuß Zoll, ferner wird bis zum 8. Juni das Mühlenwehr der Schaarmuͤhle um

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4 Zoll 10 Linien, das Mühlenwehr zu Nieder- dorfelden um 2 Zoll 2 Linien, das Mühlenwehr zu Kilianſtädten um 2 Zoll 1 Linie und das Mühlenwehr zu Büdesheim um 8 Zoll 4 Linien geſenkt werden. Ferner wird bis zum 16. Juni das Mühlenwehr zu Windecken um 1 Fuß 27% Zoll, bis zum 24. Juni das Mühlenwehr zu Heldenbergen um Zoll und bis zum 2. Juli das Muͤhlenwehr zu Eichen um 9 Zoll 10 Li⸗ nien geſenkt werden.

Bis Ende Juli ſollen die Mühlenwehre zu Kilian⸗ ſtädten, Windecken und Eichen, bis auf 70 F., und jenes zu Buͤdesheim bis auf 20 und end⸗ lich jenes zu Heldenbergen bis auf 25 Meter verlängert werden.

In derſelben Zeit ſollen die Mühlenwehre zu Niederdorfelden, Kilianſtädten, Windecken und Eichen mit Fluthſchleußen von 36 Quadrat⸗ fuß; ferner ſoll jenes zu Vilbel mit einer ſolchen von 6 und das zu Büdesheim mit einer ſolchen von 3 Quadratmetern verſehen werden.

4) Ohne genaue Friſtbeſtimmungen wurden folgende Geradleitungen und Erweiterungen der betref⸗ fenden Flußbetten beſchloſſen:

2) Erweiterung der Nidda bei Dortelweil;

p) Erweiterung der Brücke am Gronauerhofe;

6) Geradeleitung der Nidda oberhalb der Ein⸗ mündung der Nidder z

d) Geradeleitung der Nidder dicht oberhalb dieſer Einmündung;

e) Geradeleitung der Nidder unterhalb der Brücke zu Niederdorfelden;

1) Erweiterung der Nidder zwiſchen Kilian⸗ ſtadten und Büdesheim;

·0 Geradeleitung der Nidder unterhalb Win⸗ decken;

h) deßgleichen oberhalb Windecken;

j) Erweiterung der Nidder in der Markung Windecken;

k) Geradeleitung der Nidder auf der Grenze der Markungen Heldenbergen und Eichen;

D deßgleichen auf der Grenze der Markungen Eichen und Höchſt.

5) Alle 5 Jahre ſoll eine gemeinſchaftliche Reviſion dieſer Flußſtrecken, von beiderſeitigen Commiſſa⸗ rien, vorgenommen und darüber gewacht wer⸗ den, daß alle älteren Unregelmäßigkeiten beſei⸗ tigt und neueren vorgebeugt werde.

Unter den übrigen Gegenſtänden, deren die Zeit⸗ ſchrift erwähnt, geht uns der Artikel über das Solbad zu Nauheim näher an. Da es uns indeſſen gegenwärtig an Raum gebricht, ſo müſſen wir uns vorbehalten, uͤber daſſelbe zu einer an; dern Gelegenheit uns zu unterhalten. Uns war es hauptſächlich darum zu thun, die Leſer auf die Reichhaltigkeit des Werkchens aufmerkſam zu ma⸗ chen, und es iſt uns genug, wenn wir dieſen Zweck erreicht haben. Die Redaction.

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