Ausgabe 
2.6.1838
 
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Wohnungs-Veränderung und Waaren Empfehlung. (624) Daß ich meine bisherige Wohnung in der Uſergaſſe verlaſſen habe und wieder auf die zreite Straße in das Haus des Hrn. Seilermeiſters Soͤllners zwiſchen die Hrn. Metzgermeiſter Walz und Kreuter gezogen bin, zeige ich einem geehrten Dublikum hiermit ergebenſt an, und empfehle zugleich neine laͤngſt bekannten ſchweren Waaren, wie auch ine Parthie ſehr billige Waaren, auch habe ich kets eine ſchöne Auswahl gemachter Kinderkleider, Nittel, Röcke, Hamannwämschen, gemachten Weſten, Zatiſt⸗Hemden, ſchöne geſtrickte Strümpfe, gemachte Zlumen, Bänder, fertige Puppen, ſchöne Hoſen ſräger, Strumpfbänder, eine große Auswahl ſeidene, galbſeidene, wollene, kattunene und baumwollene Jalstücher, auch ſchöne Taſchentücher, Zwirn, Seide, Schnüre, und mehrere Sorten große Hauben, alle Sorten Kinderhäubchen, Joppelchen und gemachte leberzuͤge über Betten, Tüllkrägen und Halstücher, alle Sorten Strick- und Einſchlaggarne. Auch abe ich ein Commiſſions⸗Lager billiger und guter kauch⸗ und Schnupftabaken, Cichorien-Kaffee, und Schiefertafeln. Auch ſind beſtändig Pfeffernüſſe das Ifd. zu 32 kr., Zimmetwaffeln das Stück 1 kr., o wie Zitronenküchelchen das Stück 1 kr. zu haben. Es bittet um zahlreichen Zuſpruch Friedberg im Mai 1838. M. Maul. Wein⸗Verſteigerung zu Büdingen. (625) Montag den 18. Juni d. J., Nachmittags Uhr, ſollen die hier nachfolgenden reingehaltenen Deine öffentlich auf Erſuchen der Eigenthümer, u der Behauſung des Herrn Stadthauptmanns Sauwage dahier, verſteigert werden: 101 Ohm 19 Maas 1819 r. Markenbrunner, 2 20 1834r. Büdinger, 30 7 16 77 7

77 4 4 5 77 Oſthofer, 5 1 N Büdinger, 60* 8 77 77 77 7 5 7 37 77 7. 77 8) 4 77 7 7 1833r. 7 9 17 N 77 77 7 10 3%, 18351. 7

110 1 1887 Die Proben werden am Tage der Verſteigerung erabreicht. Büdingen den 23. Mai 1838. Frau Kammerrath Bremers Wittwe. Eine einſpännige Chaiſe, (626) welche in gutem Zuſtande iſt und auch weiſpännig gefahren werden kann, hat aus freier band zu verkaufen Sattlermeiſter Schäfer. Ein Stuhlwägelchen N (627) ſteht dahier bei Hauptmann Hitzel zu hirkaufen. Münzenberg den 30. Mai 1838.

Nachtlichter.

(628) Der unterzeichnete bringt zur öffentlichen Kenntniß, daß er eine Niederlage von anerkannten vorzüglichen Nacht- lichtern für den Kreis Friedberg übernommen hat. Dieſe Nachtlichter ſind beſonders wegen ihrer Sparſamkeit zu em pfehlen; doch liegt die Eigenthümlichkeit derſelben nicht in der Fagon, ſondern in der Compoſition der Kerzchen, welche bisher noch von keinem andern Fabrikanten außer dieſem entdeckt worden iſt. Ein Kerzchen brennt 8 Nächte und der am Geſtell angebrachte Docht dient dazu, daſſelbe jeden Abend um den Sten Theil in die Höhe zu richten ohne die Hände zu beſchmutzen. Die Zeugniſſe von vielen Orten und eigene Erfahrungen beſtätigen, daß dieſe Nachtlichter den Vorzug vor allen bis jetzt bekannten verdienen. Da dieſelben nicht allein vortrefflich, ſondern auch ſehr hell brennen und nie ſelbſt erlöſchen, ſo ſind ſoſche beſonders fuͤr Kirchen, Gaſt⸗ wirthe und Familien, wo Kinder oder kränkliche Perſonen ſind, zu empfehlen. Die kleine Maſchine nebſt einem Vor rath Kerzchen für ein ganzes Jahr wird zu 1 fl. verkauft. Auch bemerkt er noch, daß er innerhalb 8 Tagen eine Nieder⸗ lage von den berühmten Wollraths⸗Tafel-Lichtern und Kerzen für Kirchen bekommt, welche er beſonders deßhalb empfiehlt, weil ſolche haltbarer und heller brennen, als Wachslichter.

C. C. Nagel J. in der Metzgergaſſe. Lehrerfeſt zu Butzbach. (629) Zu dem auf den 7. Juni d. J. in Butz⸗ bach bei Herrn Joutz beſtimmten Lehrerfeſte werden hierdurch die Herrn Schullehrer der hieſigen Ge gend eingeladen. Friedberg den 30. Mai 1838. Markel. Kaufgeſuch. a (630) Das großh. heſſ. Regierungsblatt de 1824 wird zu kaufen geſucht. Deßfallſiges Anerbieten iſt bei der Redaction gegenwärtigen Blattes zu machen. Verlorener Schäferhund. (631) Den 23. Mai habe ich einen Zjährigen Hund in Aſſenheim gekauft, welcher mir den 24. Mai wieder entlaufen iſt. Derſelbe iſt ſchwarz mit krauſen Haaren, die vier Beine und die Bruſt bis auf die Backen ſind rothgelb, über den Augen hat er 2 gelbe Flecken, der Schwanz iſt ſtumpf und die langen Zaͤhne ſind ein wenig abgeſtumpft. Den Hund habe ich von Georg Leiſt, gebürtig aus Weckels⸗ heim, gekauft. Der Ueberbringer dieſes Hundes be kommt ein gutes Trinkgeld von Adam Hildebrand, Schäfer in Nauheim. Zum Vermiethen. (632) In dem ehemals Bolleriſchen Hauſe iſt ein großer Keller, 54 Fuß lang und 27 breit, und eine Scheuer mit Stallung und Fruchtboden zu ver miethen. Heinrich Hanſtein. Frucht- Verſteigerung. (633) Donnerſtag den 7. Juni d. J., Vormittags zehn Uhr, ſollen vom hochgräfl. Solms⸗Laubachiſchen Speicher: 63 Malter Hafer und 18 Gerſte auf dem Stadthaus dahier der Verſteigerung aus geſetzt werden. Münzenberg den 30. Mai 1838. Hitzel, Keller