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Intelligenzblatt
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im Allgemeinen, f den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. ————...... ĩ ͤ—2—♀Jn—'.—3ʃ1c—̃ʃk—2ęt⁊—
* 25.
Sonnabend, den 24. Juni
Amtlicher Theil.
Der großherzoglich heſſiſche
Kreisrath des Kreiſes Friedberg
an die großherzoglichen Buͤrgermeiſter des Kreiſes Friedberg.
Betreffend: Die Aufſtellung der Gemeindevoranſchläge im Kreiſe Friedberg für 1838.
Die geſetzliche Zeit zur Aufſtellung der Voranſchlaͤge für das Jahr 1838 iſt erſchienen.
Ich bringe
dies unter Verweiſung auf die Ihnen mitgetheilte hoͤchſte Inſtruction vom 22. Mai v. J. hiermit unter dem
Bemerken in Erinnerung, daß die Voranſchlaͤge in dreifacher
J. J
J. an mich eingeſendet werden muͤſſen. Friedberg den 20ſten Juni 1837.
Ausfertigung laͤngſtens bis zum 15ten Auguſt
Küchler.
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Oeffentliche
Ich bringe in Erinnerung, wochs und Samſtags, bei dem eignete Weiſe zur allgemeinen Kenntniß bringen.
Friedberg den 22. Juni 1837.
Nachricht.
daß in den Monaten Januar und Juli zwei Zahltaͤge, naͤmlich Mitt— Mathildenſtifte, ſtatt haben.
Die Herren Buͤrgermeiſter werden dies auf ge⸗
Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath Küchler.
Kaichen im Monat Juni 1837.
Wir haben ſchon einigemal im Intelligenzblatte recht ſchaͤtzbare Aufſaͤtze uͤber Verſchönerung der Friedhöfe geleſen, um Sinn für dieſen Gegenſtand anzuregen. Da nun Beiſpiele bekanntlich noch mehr zu wirken pflegen, als die nachdruͤcklichſten Reden und Vorſtellungen, ſo ſoll hier eine Beſchreibung ſolgen, was vor zwei Jahren in dieſer Beziehung nit der Umgebung der hieſigen Kirche fuͤr eine Ver— inderung vorgenommen worden iſt. Zuerſt mußte der ungleiche Boden von ſeinen alten Grabhuͤgeln lefreit und ganz planirt werden; dann wurden die Dege nach den drei Thuͤren der Kirche in engliſchem Geſchmacke angelegt, chauſſirt und mit Kies uͤber—
fahren; hierauf wurden dieſe Wege mit Raſen ein— gefaßt, welches dem Ganzen ein ſehr gefaͤlliges An— ſehen giebt. In die leeren Felder zwiſchen den Mauern, den Wegen und der Kirche wurden aller— lei zum Theil auslaͤndiſche, im Sommer bluͤhende Geſträuche und Baͤumchen gepflanzt. So ſtehen vor einer jeden Kirchenthuͤre zwei veredelte Kugel-Aka- zien, dann weiter der kleine Mandelbaum, der Bohnenbaum, der Goldregen, der Blaſenbaum, der Schneeballenbaum u. ſ. w. u. ſ. w. Zwiſchen dieſen ſind auch vielerlei perennirende Zierblumen ange⸗ bracht; dahin gehoͤren: Georginen, Kaiſerkronen, Paͤonien, gelbe und weiße Lilien, Narciſſen, gelbe Violen u. ſ. w. Auch mancherlei Roſen ſind in


