Ausgabe 
21.10.1837
 
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4) in einer 8 Ohm haltenden Büttez 5) in zwei Kühlſchiffen von 24 und 8 Ohm; 5) in einer Malzdürre und einem Malzkeller; 7) in einer bleiernen Pumpe ꝛc und 8) in ſonſtigen erforderlichen Brauereigeräthſchaf⸗ ten. Kauf- reſp. Pachtluſtige können jeden Tag die kauf- und Pachtbedingungen in meinem Hauſe ver⸗ zehmen, und habe ich hier nur noch im Allgemeinen uu bemerken, daß zur Wirthſchaft, welche an dem wrtheilhafteſten Platze, in der Nähe des Land⸗ Krichts⸗Lokals, gelegen iſt, 2 Morgen Wieſen und Morgen Garten, zur Brauerei aber, in welcher in Sommer einmal und im Winter zweimal woͤchent lch Bier gebraut werden kann, circa 130 Ohm⸗ ſaß, 1 Rollwagen und ungefähr 60 Stecken dürres holz auf Verlangen abgegeben werden konnen. Großkarben den 3. Okt. 1837. Gerhard Fauerbach. Zur Nachricht. 650) Dem Unterzeichneten iſt ein weiß und ſchwarz gitigerter einjähriger Hühnerhund männlichen Ge⸗ ſolechts, mit langer Ruthe und ſchwarzem Kopfe zgelaufen und kann derſelbe von dem Eigenthümer ggen Erſatz des Fang- und Futtergeldes ꝛc. wieder in Anſpruch genommen werden. Ziegenberg den 18. Okt. 1837. Anton Kopp, von Löw'ſcher Gärtner. Tanzmuſik in der Burg. (651) Nächſten Sonntag den 22. und den dar⸗ af folgenden Mittwoch den 25. d. M. iſt bei dem U terzeichneten gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wu er ſeine guten Freunde und Bekannte hiermit hilichſt einladet. Für gute Speiſen und Getranke, ſo wie prompte und billige Bedienung wird er in iner Hinſicht beſorgt ſeyn. Friedberg den 19. Okt. 1837. Joh. Eiſener. Hülfsgeſellſch aft. 52) Dem Beſchluſſe der letzten hülfsgeſellſchaft⸗ ien Plenar⸗Verſammlung zufolge, werden die an mtlichen Mitglieder zu einer anderweitigen Ple⸗ un- Verſammlung auf Sonntag den 5. November, Abends 5 Uhr, in den drei Schwerdern hierdurch nondlichſt eingeladen. In Auftrag: Morell sen. Literariſche Anzeige. 953) Im Verlag von J. P. Diehl in Darm⸗ kadt iſt erſchienen und um beigeſetzten äußerſt bil⸗ lige Preis fortwährend zu erhalten: Geſchichten und Lehren

aus der heiligen Schrift

alten und neuen Teſtaments.

Zum Gebrauche in Schulen bearbeitet von

A. Schuknecht.

Zweite vermehrte und verbeſſerte Auflage. 8. 18.

Bogen, gut Papier, mit einer Karte von Pala

ſtina z in ord. Einband 26 kr. Auf 10 Exemplare ein Freiexemplar.

Dieſes Schulbuch iſt dem theol. und pädagog. Publikum durch die Recenſionen, welche die acht⸗ barſten und geleſenſten Zeitſchriften bereits davon geliefert haben, ſchon aufs rühmlichſte bekannt ge⸗ worden, was auch die von den verſchiedenſten Ge genden ſo zahlreich eingegangenen Beſtellungen und das Erſcheinen einer neuen Auflage nach kaum fuͤnf Monaten beweiſen. Ueberdies ſpricht auch wohl noch der Umſtand zur Genüge für die Brauchberkeit dieſes Schulbuchs, daß das Gr. Heſſ. Oberconſiſtorium und der Gr. Oberſchulrath daſſelbe einer beſonderen Empfehlung zum Schulgebrauch im Großher zogthum Heſſen durch das Amtsblatt dieſer Behörde gewuͤrdigt haben.

Mit Beſtellungen beliebe man ſich an die Buch handlung von B. C Ferber in Gießen zu wenden.

Handbuch u. Atlas in Einem Bande.

Dieſer Tage ward fertig und an alle gute Buch handlungen verſendet: (iſt vorräthig bei Carl Bindernagel in Friedberg)

Brückner's Hand⸗ Buch

der

neueſten Erdbeſchreibung. Mit einer Menge erklärender Holzſchnitte, vielen Tabellen und 66 vortrefflich in Stahl geſtochenen Karten.

Preis brochirt: 3 Thlr. ſächſ. 3 Thlr. 5 Silbgr. 5 fl. 24 kr. rhein.

Herausgetreten aus den Schranken der Routine und den Fortſchritten der Civiliſation folgend, ſtehen unter den Wiſſenſchaften die geographiſchen jetzt in der vorderſten Reihe. Die allgemeine Bildung macht ſie unentbehrlich jedem Stande, und bald wird keine Dorfſchule mehr ohne Globus, ohne Atlas, ohne geographiſchen Unterricht ſeyn.

Bei dem erſtaunlichen Fortſchreiten der Erdkunde ver⸗ alten ihre Lehrbücher ſchnell und was vor wenigen Jahren noch neu ſchien, hat ſeine Brauchbarkeit ſchon verloren Vor⸗ zuglich gilt dies von allen jenen Schriften(und bei weitem die meiſten trifft dieſer Tadel!) in welchem der gebgraphiſche Skoff Maſſe an Maſſe, ohne leitende Idee, in und aufeinan⸗ der gehäuft iſt. Andere Werke, und unter dieſen manche der neueſten verlieren an praktiſcher Tüchtigkeit dadurch, daß ſie das entgegengeſetzte Extrem verfolgen, Alles aus idealen Geſichtspunkten behandeln, zuſehr zergliedern, zerſtreuen und zertheilen. Sie laſſen keinen umfaſſenden Ueberblick zu und ſchaffen ſtatt eine klare und deutliche Vorſtellung zu geben, Verwirrung.

Der Verfaſſer unſers Handbuchs glaubt als den beſten und rechten Pfad denjenigen erkannt und verfolgt zu haben, welcher zwiſchen beiden ſich belämpfenden Extremen zum Ziele führt. Er hat in ſeinem Werke das Gute beider Methoden zu vereinigen geſucht, ohne im Cifer für eine Schule ihre Mängel zu adoptiren. Zu dem Verſuche(wie er beſcheiden ſein Buch nennt), hatte er, als praktiſcher Schulmann, aͤußern Beruf; des innern ſiſt er ſich bewußt und gewiß, dem Werke