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tragende wollen ſich perſöͤnlich oder in Porto freien Briefen an Unterzeichneten wenden. Münzenberg den 15ten Februar 1837. G. Meier. Für Auswandrer nach Polen. (122) Einem techniſch gebildeten jungen Manne wurden ſchon von verſchiedenen Seiten Anträge ge⸗ macht, Behufs ſicherer und umfaſſender Nachrichten eine Reiſe in jene Gegenden zu unternehmen, um ſowohl im Allgemeinen, als auch den beſonderen Aufträgen der einzelnen Betheiligten gemäß, erſchö⸗ pfende Berichte, ſowohl des jetzigen Zuſtandes, als der Ausſichten in die Zukunft zu ſammeln.— Allein nur eine größere Maſſe von Intereſſenten macht die Ausführung des Projekts möglich, damit die Koſten für den Einzelnen nicht zu drückend werden.
Wer ſich für die Sache intereſſirt, beliebe Wohnort, Stand, Vor⸗ und Zunamen, frankirt und ſchriftlich bei der Redaktion dieſes Blattes anzuge⸗ ben, um eine nähere Verſtändigung einleiten zu können.
Sechs neue Zulaſte, (123) ſtark von Holz, gut gearbeitet und in Ei⸗ ſen gebunden, welche ſich vorzüglich zu Transport⸗ Faß eignen, ſind zu haben in Friedberg bei Küfermeiſter J. Koch. Aus zu leihen. (124) Es liegen 5 bis 6000 fl. gegen doppelte Verſicherung zu 4½ Prozent, theilweiſe oder ganz, zum Ausleihen bereit. Das Nähere iſt bei Hein⸗ rich Backes in Niedereſchbach zu erfahren.
Kunſt⸗ Anzeige. (125) Der Unterzeichnete macht hiermit dem kunſt⸗ liebenden Publikum ergebenſt bekannt, daß Sonntag und Montag das Diorama zum allerletztenmal zu ſehen iſt, wo ich Alles anwenden werde, um an den 2 letzten Tagen das Publikum auf's Beßte zu unterhalten. Auch danke ich ganz ergebenſt für den Beſuch, der mir bei meiner ſeitherigen Anweſenheit geworden und bitte recht ſehr mich bei den letzten
Vorſtellungen auch mit zahlreichem Zuſpruch zu be⸗ ehren. C. Paukert, Künſtler. Literariſche Anzeige. Dinter's Unterredungen über die zwei erſten Haupt⸗ ſtücke des lutheriſchen Katechismus, in 9 Theilen, und deſſen Unterredungen über die vier letzten Haupt⸗ ſtücke des lutheriſchen Katechismus, ganz neu und
ſehr ſchön eingebunden, ſind billig abzugeben von
dem Ausgeber dieſes Bl.
Fruͤchte⸗Preiſe hier in Friedberg: Waizen: 7fl. 40 kr. Korn: 5 fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 30 kr. Hafer: 2fl. 45 kr. Erbſen:— fl.— kr. 5 Fruchte⸗Preiſe zu Frankfurt, am 16. Januar: Waizen: 6 fl. 50 kr. Korn:— fl.— kr. Gerſte: 4 fl. 40 kr. Hafer: 3 fl. 12 kr. Koylſaamen:— fl.- kr. Erbſen:— fl.— kr. Magſaamen:— fl.— kr. Fruüchte⸗Preiſe zu Mainz, am 11. Februar: Waizen: 7 fl. 33 kr. Korn: 5 fl. 19 kr. Gerſte: 4 fl. 41 kr⸗ Hafer: 3 fl. 19 kr.
Verkaufs⸗Preiſe vom 20. bis 27. Febr. 1837. Pfd. Lth. Ot. Für 1 kr. Milchbrod— 5—
„ 1 kr. Gemiſchts⸗Brod— 2— „ 10 kr. Laden⸗Brod 4 17— „ 8 kr. dito 3. 20— „ 6 kr. dito 2 23— „ 4 kr. dito 1 26.— 2 kr. dito 5 29— g Kr. Judengaſſe
1 ꝓpfund Ochſenfleiſch 10—
1„ Rindfleiſch— 8.
1„ Kühfleiſch— 8
1„ Nierenfett 20 18
1„ Kalbfleiſch 5—
1„ Hammellleiſch 7—
1„ Schpweinenlleiſch 11—
1„ Leber und Blutwurſt 12—
1„ Bratwurſt 14—
1„ Schwartenmagen 16—
1 77 Spe 5 20—
1„ Doörrfleiſch 16—
1„ Schmalz 18—
Für die Richtigkeit: Der Bürgermeiſter Fritz.
Aufforderung,. Um dem Unternehmen einer Dampfmühlen- Anlage bei hieſiger Stadt entgegen zu kommen,
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Der
resp. eine Verbindung der Waſſerverſorgung für letztere hierdurch herbei zu führen, finde ich mich ver⸗ anlaßt, diejenigen Gewerbtreibenden hierſelbſt, welche außer Benntzung von 5 bis 6 öffentlichen Spring⸗ brunnen, beſondere Waſſer-Ableitungen in ihre Hofe und untern Stockwerke ihrer Wohnungen haben wollen, die Angabe ihres täglichen Bedarfs an Waſſer und was ſie jährlich dafür zu vergüten gedenken, nächſten Freitag den 24. d. M., Nachmittags halb 4 Uhr, in meiner Wohnung abzugeben.
Friedberg am 16ten Februar 1837. Der Bürgermeiſter D. Fritz.
Empfangs. Beſchei nigung. Von Herrn G. Gerlach dahier ſind für Chriſtian Schäfer von Nauheim 2 fl. 30 kr. an mich abgegeben worden, welche ich an Hrn. Oberkammerrath Wille nach Nauheim ſenden werde. Der Bürgermeiſter D. Fritz.
9 11 2575 Expedition dieſes Blattes iſt für Chriſtian Schäfer ferner eingegangen: Von Frau Ht. 1 fl.; von Hrn. el 9 kr.
Gedruckt und verlegt unter Verantwortlichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.*
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