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baz 45 kr., ledernen und ſeidenen Geldbörſen, Bronze⸗ a Waaren, Gold⸗, Silber⸗, Stahl⸗ und Glasperlen, iet Uhrkettchen, Fußdecken, Schuhzeugen, Reiſeſacken, J pique⸗Stücken, nebſt vielen andern bekannten und neu zugelegten Artikeln, worunter ſich beſonders eine ſola ſehr ſchöne Auswahl angefangener Stickereien be⸗ zou indet, als: Pantoffeln in Zephyr à 1 fl. 20 kr., N Taſchen in Leinen- und Seitenſtramin von 1 fl. 20 kr. bis 1 fl. 45 kr., Hoſenträger in Seidenſtramine eise 1 fl. 24 kr., und bittet unter Zuſicherung reeler 15 Bedienung um geneigten Zuſpruch.
Waaren⸗Empfehlung. 855) Durch den Abſchlag der feinen Wolle, is, vorunter namentlich die feinen Tuͤcher, die eng⸗ hen werdn ichen und franzoͤſiſchen Tybets begriffen, ſind
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gen.
71 1 8 g 5 Na it Preiſe der Wollenwaaren ziemlich herab⸗ % keeſommen; beſonders empfehle ich alle mogliche
Schwei Srten und Farben der feineren und feinſten Petſchy Ticher, abgepaßte Damenmaͤntel, die neueſten Soffe fuͤr Winterbeinkleider, Weſten, groß⸗ ll. arirte Winter⸗Shawls, wollene und faconirte ain eig M Oimaſte ꝛc. b . Friedberg den 10. Sept. 1837. a Simon Lindheimer, breite Straße.
gend vor 5 N M̃ Ern. 51 560856) Heute iſt eine Parthie gewuͤrfelter,
ungen, Bilrtter Merino à 13 und 14 kr. pro Elle, en inge„ breiter à 28 kr. pro Elle in den neueſten Agelegentdeſeins angekommen bei
Weézucz Friedberg den 12. Sept. 1837. ne Simon Lindheimer, 4 breite Straße.
ſeting, Nohnungs veränderung und Empfehlung. erwacht ies 7) Ich erlaube mir dem hieſigen und benach⸗ laren Publikum die ergebenſte Anzeige zu machen, Oberau aß ich meine Wohnung verändert, indem ich von dern Jung weg in die Behauſung der Frau Wecker, in gas ehemalige Simerrock'ſche Haus gezogen bin. Ich empfehle mich bei dieſer Gelegenheit mit meinen „ oſfortum erertigten Möbles nach der neueſten Facon, ſo ** oi auch in Fertigung von Bauarbeiten, wobei a rtlach demerke, daß meine Frau das früher von ihr e net ebene Geſchäft im Kleidermachen nach dem neue⸗ d den mien Geſchmack fort betreibt, und ſich hierin beſtens Umfiehlt. riedberg den 14. Sept. 1837. Jokob Pfeffer. img 5 Einladung. fl. bis 168.8) Sonntag den 17. d. M. iſt bei dem Unter⸗
zeichneten gut beſetzte Tanzmuſik anzutreffen, wozu er alle ſeine Freunde und Gönner höflichſt einladet. Niederrosbach den 14. Sept. 1836. Georg Philipp Winter II. Ein grüner ſeidener Regenſchirm, (8539) mit metallenem Stiel, fehlt mir ſchon ſeit einiger Zeit, ohne daß ich mich entſinnen kann, wem ich ihn geliehen habe. Ich bitte den gegenwärtigen Beſitzer um gefällige Zurückgabe deſſelben. Friedberg den 14. Sept. 1837. 5 Der Bürgermeiſter D. Fritz.
Oſſenheimer Waͤldchen.
(860) Sonntag den 17. d. M., als auf die oſſen⸗ heimer Kirchweih, beſchließen ſich wieder die Som⸗ merbeluſtigungen für dieſes Jahr im oſſenheimer Wäldchen, wozu ich hierdurch höflichſt einlade, um meinen wärmſten Dank an alle Diejenigen, welche mich im Laufe dieſes Sommers mit ihrem Beſuch beehrt haben, mündlich abſtatten zu können. Für gut beſetzte Muſik, prompte Bedienung, gute Speiſen und Getränke werde ich beſtens beſorgt ſeyn. Sollte am erſtgenannten Tage ungünſtige Witte⸗ rung einfallen, ſo iſt Sonntag den 24. Sept. die letzte Harmonie⸗ und Tanzmuſik im Wäldchen. Oſſenheimer Jagdhaus den 14. Sept. 1837. Aehle.
Kirchweihfeſt zu Dorheim. (861) Sonntag den 17., Montag den 18. und den folgenden Sonntag den 24. d. M., an den Tagen des hieſigen Kirchweihfeſtes, iſt bei mir Harmonie⸗ und Tanzmuſik, nebſt allen an dieſem Feſte gewöhnlichen Erforderniſſen anzutreffen. Ich lade hierdurch alle meine guten Freunde und Be⸗ kannten Friedbergs und der Gegend höflichſt ein, bitte um zahlreichen Zuſpruch und werde durch gute Ordnung und reelle Bedienung das Vergnügen des Feſtes zu erhöhen bemüht ſeyn.
Dorheim den 12. September 1887. i Wilhelm Bingel, Gaſtwirth.
Selſerbrunnen bei Okarben.
(862) Sonntag den 17. September l. J. iſt gut be⸗ ſetzte Harmonie- und Tanz⸗Muſik auf dem okarber Mineralbrunnen anzutreffen, wozu mit der Verſiche⸗ rung billigſter und prompteſter Bedienung freund⸗ lichſt einladet Havenecker. Lerchen ⸗Fang. (863) Mittwoch den 20. Sept. I. J., ſoll der, der friedberger Jagdgeſellſchaft gehörige Lerchenfang, in der Behauſung des Gaſtwirths Hieronimus meiſtbietend verpachtet werden. Friedberg im September 1837.
Langsdorf. Wagner.


