Ausgabe 
15.4.1837
 
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Fritz.

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Hofraithe-Verſteigerung. (298) Der hieſige Bürger und Gaſtwirth, Herr Guſtav Gerlach und deſſen Ehefrau ſind Willens ihr nahe an der Kirche gelegenes Wohnhaus nebſt der dazu gehörigen Scheune, Hofraum und Stal⸗ lung, welche von dem Wohnhauſe durch die ſchmale ſogenannte Schnurgaſſe getrennt iſt, einer freiwilli gen Verſteigerung auf hieſigem Rathhaus auszuſe⸗ zen, und wird Termin auf den Zten Mai l. J. hierzu anberaumt, wobei bemerkt wird, daß bis zu dieſem Zeitpunkt auch ein Verkauf aus freier Hand mit den Eigenthumern abgeſchloſſen werden kann.

Beſchreibung der Gebäude, wobei nur auf die bedeutendſten Theile Rückſicht genom

men worden.

Das Haus hat in der Fronte 52 Fuß, in der Länge 118 Fuß; unter demſelben befinden ſich 3 gewölbte Keller, im Erdgeſchoß 4 heizbare Zimmer, Küche mit Spaarheerd und Bratofen, eine Kegel- bahn von 90 Fuß Länge. Im zweiten Stock befin⸗ det ſich ein Saal von 58 Fuß Länge, 32% Fuß Breite, ſowie zwei daran ſtoßende Zimmer in einer Linie und 2 ebenfalls mit letzteren verbundene Zim⸗ mer, ſämmtlich heizbar, nebſt Küche. 8

Die Eingangs erwähnte Scheuer, Stallung ꝛc. enthalten einen Flächenraum von 1896 0] Fuß. Sämmtliche Gebäude befinden ſich in gutem Zu⸗ ſtande. Bemerkt wird hierbei noch, daß das Caſ⸗ ſino in dem erwähnten Lokale ſich befindet, daß in Friedberg kein größerer Saal vorhanden iſt, und daß das Ganze zu einer großen ausgedehnten Wirth⸗ ſchaft ſich vorzüglich eignet. b

Friedberg den 13ten April 1837.

Der Bürgermeiſter D. Fritz. Eichenlohrinden-Verſteigerung. (299) Die ſich in dem, dem Armenfond dahier gehörigen Hospitalſtrauch, Reviers Hochweiſel, er gebenden 55 Centner eichene Lohrinde werden Don nerstag den 20ſten d. M., Nachmittags 2 Uhr, auf dem Rathhaus dahier an den Meiſtbietenden ver ſteigert. Der Forſtſchütze Neurath zu Bodenrod iſt von dem großherzogl. Revierfoͤrſter angewieſen worden, den Steigliebhabern den Lohſchlag auf

Verlangen vorzuzeigen.

Butzbach den 12ten April 1837.

Der großh. Bürgermeiſter

Küchel. Haus⸗ und Oekonomie⸗Gebäude⸗Ver⸗ ſtei gerung.

(300) Montag den iſten Mai l. J., Vormittags 10 Uhr, wollen die Erben des dahier verſtorbenen Wirths, Philipp Lorey 1r. ihr an der Haupt⸗ ſtraße von Homburg nach Höchſt am Main gelege⸗ nes zweiſtöckiges Wohn⸗ und Wirthshaus nebſt Scheuer und Stallung, freiwillig auf dem Gemein dehauſe au den Meiſtbietenden verſteigern laſſen.

Darauf Reflektirende können die Gebäulichkei ten jeden Tag in Augenſchein nehmen.

Indem man dieſes zur allgemeinen Kenntniß bringt, erſucht man die Herren Bürgermeiſter, dieſe Verſteigerung gefalligſt bekannt werden zu laſſen.

Steinbach am 10. April 1837. In Auftrag der Erben. Der großh. Bürgermweiſter

Bechtel.

Bauarbeit-⸗Verſteigerung. (301) Montag den 2ä4ſten April, Vormittags 10 Uhr, ſollen auf dem Rathhaus zu Oppershofen, die zur Erbauung der Okonomiegebäuden in der dortigen Pfarrhofraithe noͤthigen Bauarbeiten an die

Wenigſtnehmenden verſteigert. 1) Maurerarbeit veranſchlagt zu 208 54. 2) Steinhauerarbeit 5 3) Zimmerarbeit 285 50 4) Dachdeckerarbeit 59 51 5) Schreinerarbeit 38 38 6) Schloſſerarbeit 5 7) Glaſerarbeit 1 8) Weisbinderarbeit 65 24 9) Pflaſterarbeit 8 20

Die Bauriſſe, Voranſchläge und Bedingungen liegen auf dem Büreau des Unterzeichneten zur Einſicht offen.

Die Herren Buͤrgermeiſter werden erſucht, die⸗ ſes in ihren Gemeinden gefälligſt bekannt machen zu laſſen.

Friedberg den 12ten April 1837. Der großh. Kreisbaumeiſter- Holzapfel.

NN

Privat⸗ Bekanntmachungen.

Waaren⸗ Empfehlung. (289) Mit meinen bisher geführten Waarenar⸗ tikeln habe ich ein Band-, Putz⸗ und Mode⸗Ge⸗ ſchäft verbunden, beſtehend in allen Sorten glatten faconnirten Flor-, Atlas⸗ und Gürtel-Bän⸗ dern, neueſten Arten gefertigter Damen-, Me d⸗ chen- und Kinder-Strohhüuten, einer reichen Aus wahl geſtickter Tülll- und Blonden⸗ Kragen, Pelerine, pariſer Blumen, ledernen, ſeidenen und baumwollenen Handſchuhen, Atlas⸗- und Elaſtin⸗ Cravatten, Hoſenträgern, Gürtel⸗Schnallen, Schlöſ⸗ ſern, Broches, ſo wie allen in dieſes Fach einſchla⸗ genden Artikeln.

Gleichzeitig ermangle ich nicht, mich zu empfeh⸗ len mit Ohr- und Fingerringen, Vorſtecknadeln W. in H4Akaratigem Golde. Aach nehme ich altes Gold im Tauſche an. Ferner empfehle ich mich mit alben Sorten lackirten Blechwaaren, wormſer Lampen nebſt weiter bekannten Artikeln.

Ich ſchmeichle mir durch geſchmackvolle Wagre

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