54 1 7 a 1
er ſeine Zeit auf eine paſſende Weiſe an. Sein Klang der Sturmglocke erſchreckt, und zur nachbar⸗.
i ichen Hülfe herbeigerufen. Man ſah die außerhalb Aeußeres ſah ganz anders aus und Alles um ihn lichen Hülfe herbeger dan ſah die außerhalb her zeigte einen gebeſſerten Menſchen. Mehrere 1 e 452 Jae a e ,. 3 a ieſe Weiſe vergangen, ohne 9 nz Dehle, die erst vor 2 Jahren neu erbaut 0 Jahre waren auf dieſe Wei gangen, ohne wurde, in Flammen, und in wenigen Augenblicken) einen Rückfall in ſeinen früheren Fehler, als ihn war das Dach eingeſtürzt. Den anſtoßenden Ge⸗ 6) der Baumeiſter eines Tags in ſeine Stube rief und bäuden drohte nun große Gefahr, vom ſchnell über⸗ 7 ihn fragte, ob er berechnet habe, wie viel Geld er
hand nehmenden Feuer verzehrt zu werden. Aber 4 bei ihm niedergelegt hätte. Robert ſagte nein. So ane der güne kae, e ee
ſtrengungen der herbeigeeilten Bewohner gelang es,
ſeht denn, was für ein kleines Kapital Ihr beſitzt, das nahe liegende Wohnhaus und ſonſtige Neben⸗ 120 ſagte ſein Herr, indem er ihm ein Empfangsbuch gebäude zu retten. f e von der Sparkaſſe einhändigte.„Wie, 46 Pfund, Man ſah mit Rührung, wie alle Nachbarn, zm
ſogar Kinder und Mütter barfuß aus dem Erlen⸗ binn bach mit Gefäßen Waſſer brachten, und alle Men⸗ um ſchen ihre thätigſte Hülfe bewieſen haben. 14
7 Schillinge!“ rief der erſtaunte Robert aus. Be⸗ ſitze ich wirklich eine ſo große Summe, Herr? Ja,
antwortete der Baumeiſter; ich hielt es für meine
Pflicht, Euren Wunſch wegen der Sparkaſſe nicht
zu befolgen; wäre das Geld in meinen Händen ge⸗ blieben, ſo hättet Ihr jetzt blos 42 Pfund; Ihr habt alſo mehr als 4 Pfund gewonnen, daß ich
Der unglückliche Franz Dehle beweint ſeine in der Scheuer aufbewahrten Futterkräuter, Stroh, Holz u. ſ. w., und ein anderer Ortsbürger Andreas Braun dahier hat ſein in derſelben Scheuer aufbe⸗ wahrtes Bauholz, welches für ein neu zu erbauen⸗
des Wohnhaus gerichtet war, durch die Flammen
18. Februar d. J. Nachts um zehn Uhr durch den furchtbaren Ruf„Feuer und durch den dumpfen
werfen, ſein Wort nicht gehalten zu haben, und Lügner⸗ iſtt bei ihnen eines der größten Schimpfwörter 8
es in die Sparkaſſe legte und könnt die ganze verloren. Dieſer Verluſt iſt für den braven Braun Summe zu jeder Zeit bekommen, wenn Ihr es ein um ſo drückender, weil derſelbe durch große Opfer 124 Paar Tage vorher anzeigt. Jetzt alſo, Robert, das Holz ankaufen mußte, und nun noch wenige ii werdet Ihr doch ſagen, daß Sparkaſſen jedem nütz⸗ anl. e Kräften neues Bauholz 5 lic ſind, der ſich ein eignes Kapital zu erwerben 86 5 05 das Feber durch Unvorſtchtigkeit oder 1 wünſcht, indem er in den Tagen der Stärke und durch Feindeshaud entſtanden ſey, weiß man nicht. des Wohlſtandes für die Stunde der Schwäche und Im Hinblicke auf die beiden unglücklichen Be⸗ 37 Noth ſorgt, für die ſtürmiſchen Tage, die früh oder wohner e 1 550 1215 e 1 + 15 a ät, jeden treffen und von denen wir ſagen: ſie„Würden ſich edle Menſchenfreunde, deren 1 5 1 Aae ſich der Kreis Friedberg lange ſchon dankbar er⸗ 00 ge 3 f 17 5 freuet, und die in ähnlichen Fällen ſchon ſo oft 2 Robert war tief ergriffen und dankte mit vieler ihre milde Hand öffneten, der Hülfe würdigen dig Rührung ſeinem Wohlthäter, daß er ihn von dem und bedürftigen Familienväter erbarmen, und here Pfade der Trunkenheit und Verworfenheit zurück⸗ 90 1010 fü 1 05 10 e. 2 f gebracht, daß er ihn angeleitet habe, ſein Glück gedeihen laſſen, g iſt der Unterzeichnete willig 15 f und ſeine Achtungswurdigkeit in ordentlichen Sitten 1 i b Ae der eben 1 1 und häuslichen Freuden zu ſuchen, daß er ſeine gewiſſenhaft zu entſprechen.“— 0 5 e Vorurtheile gegen Sparkaſſen nicht beachtet und ihn f 8 Eckrich, Pfr. Adel ſo zum Eigenthümer einer großen Summe gemacht 3 Auch ich empfehle dieſe armen Leute dem mildthätigen. habe, die ohne ſeine glückliche und entſcheidende 1 e ee 1175710 1 8 05 und 9 g 1 1 4 K 1E„ enen, welchen meine Vermittelung in den Winkeln der Schande und des pb näher liegt, in Empfang zu nehmen und EN 30 Laſters vergeudet worden wäre. zu 12 0 9 8 a 4) Gießen. H. Friedberg. Prof, Ph. Dieffenbach. 5) r 25 2 00 Obererlenbach den 20 Febr. 1835. Bekanntmachungen von Behoͤrden. der; Anzeige und Bitte. n* f L Die Bewohner von Obererlenbach wurden am Güter⸗ Verpachtung.
(91) Montag den 2. März, Vormittags um 10 Uhr, ſollen in hieſigem Rathhauſe nachfolgende leih⸗
fällig gewordene Allmeyenſtücke auf weitere 6 Jahre
öffentlich meiſtbietend verpachtet werden, als;


