ut ablöſen läßt, ſo haut man Lindenſtaͤmme von Zoll bis mehrere Fuß Dicke, ſchalt die Rinde in
5, leſchwert ſie mit Steinen bis ſie ganz unter Waſſer u getrtten liegen kommen. Man läßt ſie nun mehrere
Digi Bochen liegen, bis der feine Baſt ſich gehörig ab⸗ der bethei ſen läßt, wo man die Rinde herausnimmt und b, daß in den Baſt davon gehörig abzieht. Dieſer abgezogene Huh Saſt wird nun im Waſſer ſo lange ausgewaſchen, und mec, is er ganz rein und nicht mehr klebrig iſt. f Als⸗ aus ang ann hängt man ihn büſchelweiſe ſo lange in die gulhäuſe luft, bis er gehörig trocken iſt. Der Baſt iſt als⸗ o die En, ann fertig, und kaun an einem trockenen Orte viele froffe il Jahre lang aufbewahrt werden. Kn ö Ein ſolcher Baſt iſt außerordentlich zaͤhe und ſchn wütd veit beſſer als derjenige, den man von den Baſt⸗ ſchehen it, Ei. 21 in Es taugen hierzu ſowohl alle europäiſche als 8 duch ausländiſche Lindenarten.“) ung fing die wüß ene er und de Seit langer Zeit lag die edle Kunſt, Gold (len ſehu, zu machen, Alchymie genannt, ganz vergeſſen in unſsch nah der Ecke. Kürzlich tritt ein Herr Profeſſer Dr. ens in r Schmieder mit einer Geſchichte der Alchymie auf, nüſſen. einem Werke, das die Frucht eines dreißigjährigen Studiums ſeyn ſoll. Nach ſeinet Behauptung gab es nur fünf wahre Adepten, d. h. ſolche Män⸗ er, welche wircklich Gold zu machen verſtanden, t Bum aber außer ihnen eine große Menge von Betrügern. Aubing. Schreiber dieſes nebſt den geneigten Leſern gehören unſchln. Gott ſey Dank zu keinen von beiden, hoffentlich auch
ubebrlihe nicht zu den Betrogenen.
Kaufleun) Aus dem Iten Hefte der zu Darmſtadt erſcheinenden ien gu Zeitſchrift, welche den Titel führt: Allgemeine Wochen— 6 der Nut ſchrift für Land⸗ und Hauswirthſchaft und die einſchlagenden 1 nur we⸗ Gewerbe ꝛc. ꝛc. herausgegeben von E. v. Ladiges. Wir band be werden daraus, wenn es der Raum geſtattet, unſern wan Leſern noch einige Artikelchen mittheilen, von denen wir mm. De vorausſetzen dürfen, daß ſie allgemeines Intereſſe haben. hält dies—
a Bekanntmachungen von Behoͤrden.
ie kinder 62 Verpachtung. dom(470) Nochmalige Tagfahrt zur meiſtbietenden Ver—
vachtung des dem Staate gehörenden, in der ſchwal—
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Stücken von 3 bis 6 Fuß Länge ab, bindet ſie in % fuß dicke Büſchel zuſammen, legt ſie in Waſſer und
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heimer Gemarkung, unfern von Schwalheim und Nauheim, am ſogenannten Alzenköppel liegenden Stück Landes von 1 Morgen, 1. 1 Rth. und 5 Schuh iſt auf den 27. Juli d.„Morgens 10 Uhr, anbeſtimmt worden, welches au— um ſich zu der bemerkten Zeit in hieſiger-Renterei einzufinden— bekannt gemacht wird.
Dorheim am 29. Juni 1835.
Kurfuͤrſtliche Renterei. . M. L. Schüler, Rentmeiſter. 8 erpachtung.
(481) Montag den 20. d. M., Vormittags um 11 Uhr, ſollen auf hieſigem Rathhauſe unter den vor der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen der St. Alban⸗Zehnten einer öffentlich meiſtbietenden Verpachtung ausgeſetzt werden, wozu die Steigliebhaber einladet
Friedberg den 7. Juli 1835.
Der Beigeordnete Jakob Bechſtein. Markt zu Butzbach. (482) Der Ate hieſige Vieh- und Krämermarkt wird Mittwoch den 29. d. M. abgehalten.
Die großh. Herren Bürgermeiſter werden er— ſucht, dieſes in ihren Gemeinden bekannt machen zu laſſen.
Butzbach den 4. Juli 1835.
Der großh. Bürgermeiſter daſelbſt
B. Küchel. Holz-Verſteigerung. (499) Donnerſtag den 23. Juli, Vormittags 7 Uhr, ſollen im rodheimer Gemeindewald in den Abtheilungen 3, 4 und 5 circa 183 Stecken Buchen⸗ Stockholz, 25 Weiden-Reisholzwellen an Ort und Stelle öffentlich meiſtbietend verſteigert werden. Die Juſammenkunft iſt zu Köppern bei dem Gaſtwirth Victor Schneider.
Die großh. Bürgermeiſter werden erſucht, ſol⸗ ches in ihren Gemeinden gefälligſt durch die Schelle bekannt machen zu laſſen.
Rodheim am 15. Juli 1835.
Der großh. Bürgermeiſtervicar daſelbſt
Will. Verſteigerung von Arbeiten.
(500) Montag den 20. d. M., Vormittags 11 Uhr, ſollen nachbezeichnete Vicinalwegbauarbeiten auf dem Rathhauſe dabhier an den Wenigſtnehmen⸗ den unter den bei der Verſteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen öffentlich verſteigert werden: 1) das Anfahren von 20 Kubikklaftern groben
Kieſes;
2) das Fertigen von 100 Klaftern Fahrbahn,
Graben und Banquet;
3) das Anliefern von 2000 Fuß Wandſteinen.
Niedereſchbach am 14. Juli 1835.
Der großh. e daſelbſt. Dickhard.


