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unmittelbar au den Thoren beſſer geworden ſind. Bald wird, wenn die Schanzen entfernt ſind, der Eingang zur Burg und der Anblick des Burgthores ein ganz anderer werden. Bald auch wird die Burg ſelbſt durch ein neues Pflaſter, an welchem gegen⸗ wärtig gearbeitet wird, ein ſchoͤneres Auſehen ge⸗ winnen. Ob wir auch bald eine Waſſerleitung erhalten werden, von der man vor einiger Zeit viel ſprach?
Der ſüdliche und nördliche Platz um unſere alterthümliche Stadtkirche iſt auch geebnet und mit Alleeen bepflanzt, und bald, ſo hoffen wir, wird auch zur gründlichen Reparatur dieſer unſerer Kirche geſchritten werden, die einer ſolchen doch ſo ſehr bedarf; aber wie ſich vorausſetzen läßt, einer ge⸗ ſchmackvollen.
Wenn uns nicht alles täuſcht, ſo iſt's auch in anderen Beziehungen in Friedberg anders geworden. Leute, die's beurtheilen können, werden geſtehen, daß jetzt im Allgemeinen ein größerer Wohlſtand hier herrſcht, als vor zwanzig Jahren, daß ein großer Theil der Bewohner aber auch fleißiger iſt, als ſonſt. Woher kommt dieſe Veränderung? Wirkt der Umſtand, daß der Gemeinde-Haushalt gegen⸗ wärtig ſo geordnet iſt, auch wohlthätig auf die Einzelnen zurück? Oder gehen Einzelne hierin mit gutem Beiſpiele voran? Iſt durch die Anlegung der neuen Straßen und durch die veränderte Zoll⸗ Einrichtung Vortheil für die Stadt erwachſen? Das ſind lauter Fragen, die ein Friedberger ein⸗ mal unpartheiiſch in dem Intelligenzblatte beant— worten könnte, die wir aber in dem Augenblicke hier nicht zu beantworten uns getrauen. Dafür wollen wir noch eine Frage thun: Sind die Sitten anders als ſonſt? Wir hoffen und wünſchen auch hier ein Voranſchreiten zum Beſſeren.
Ein Denkmal aber bleibt unſerm würdigen Bürgermeiſter und unſerm Gemeinderath noch zu ſtiften übrig; ein Denkmal, das allen andern erſt die Krone aufſetzen, in ſeinen Wirkungen auf un⸗
denkliche Zeiten wohlthätig ſeyn muß. Sollen wir's
hier mit Namen nennen? Oder braucht man's den Friedbergern überhaupt zu nennen? Erräth nicht ſchon der Fremde, daß wir von Schulen und Schul⸗
haus ſprechen?
Bekanntmachungen von Behoͤrden. NN ι Edictalla dung (211) Auf den Namen des Johannes Basler zu Florſtadt ſtehen noch folgende Einträge in den Hypothekenbüchern offen: N 19 über 200 fl. den 11. November 1758 bei hann Heinrich Treut zu Florſtadt;
Jo⸗
2) über 20 fl. den 12. März 1772 bei Heinrich Schmidt, Johann Georgs Sohn, und Namens deſſelben deſſen Vormund
Adam Glaſer, entliehen;
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3) eine Caution von 60 fl. am 10. März 1700 der Kirche zu Florſtadt geleiſtet.
Jeue Hypotheken ſollen abgetragen und die Cau— tion erloſchen, ſammtliche deßfallſige Urkunden aber verloren gegangen ſeyn, weshalb auf Antrag der Erben alle, welche auf jene und aus den erwähnten Verpfändungen Anſprüche bilden zu können glauben, aufgefordert werden, ſolche ſo gewiß binnen 6 Wo— chen hier anzuzeigen, als ſonſt die betreffenden Schuld— und Cautionsurkunden für mortificirt erklärt und die Einträge in den Hypothekenbüchern geloſcht wer— den ſollen.
Friedberg den 23. März 1835.
Großh. heſſ. Landgericht daſ—
Hofmann. Edictalla dung.
(214) Adam Maibacher's Erben zu Hoch⸗ weiſel haben am 4. Auguſt 1821 bei Joſt Philipp's und Jakob Scheppler's Erben daſelbſt, unter Ver⸗ pfaͤndung mehrerer Grundſtücke, ein Kapital von 108 fl. entliehen, welches nach Angabe der Glaͤubi— ger abgetragen iſt. Da jedoch die Obligation nicht mehr vorgelegt werden kann, ſo werden alle, welche aus ſolcher und aus jener Verpfändung Anſprüche bilden zu können glauben, aufgefordert, ſolche ſo gewiß binnen 6 Wochen hier anzumelden, als ſonſt gedachte Schuldurkunde für mortiftcirt erklart und der deßfallſige Eintrag im Hypothekenbuche geloſcht werden wird.
Friedberg den 30. März 1835.
Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann.
5 Edictalla dung. (215) In dem maibacher Hypothekenbuche noch folgende Einträge:
I. auf den Namen des Heinrich Schindel und
Ehefrau zu Maibach
a) über 80 fl. den 5. Febr. 1799 bei Heinr. Ad. Klein's Wittwe zu Butzbach, 5) über 50 fl. den 1. April 1803 bei Johs Wiſſig zu Mai— bach, c) über 42 fl. den 1. Aug. 1806 bei Johs Wiſſig und deſſen Sohn Joh. Courad entliehen; b
II. auf den Namen des Johs Schindel und Ehe— frau daſelbſt über 100 fl. den 3. Febr. 1819 bei Joh. Conr. Hauben Wittwe zu Bodenrod aufgenommen,— offen.
Da jene Hypotheken längſt abgetragen, die Ur— kunden aber verloren gegangen ſeyn ſollen, ſo wer— den alle, welche aus denſelben und den ſtattgehabten Verpfändungen Auſprüche machen zu können glau ben, aufgefordert, ſolche binnen 6 Wochen ſo gewiß dahier geltend zu machen, als ſonſt die gedachten Schuldurkunden für mortificirt erklart und die Ein—
ſtehen


