Ausgabe 
14.11.1835
 
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Knechte vermittelſt Schöpfſchaufeln übergoſſen. Nach⸗ dem die Thiere ſo über und über begoſſen waren, rieben die Knechte ihnen die Haut, wobei ſich die Thiere ganz behaglich fühlten.

Was thun in dieſem Falle unſere Landleute? Gewöhnlich nichts! Sie laſſen z. B. ihre Ochſen und Kühe mit angedorrtem Kothe die ganze Woche

hindurch ungereinigt aus- und eingehen; und iſt es

ein Maſtochs, ſo muß er mit ſelbem beim Verkaufe Pfunde mehr wiegen! Wären doch unſere Land

leute mehr darauf bedacht, ihr Vieh die Woche über

wenigſtens nur Einmal durchaus kalt zu waſchen und zu bürſten, ſo würden ſie ein viel geſünderes Vieh bekommen und es ſicherer gegen die Viehpeſt verwahren. Denn es iſt eine alte Wahrheit: die Reinigung iſt ſchon eine halbe Fütterung. Allein die liebe Gemächlichkeit läßt das bei den Meiſten

nicht zu, bis ſo ein Vieh erkrankt und unterliegt.

Wenn die Kühe recht reinlich gehalten und alle Morgen vor dem Melken reichlich mit kaltem

Waſſer getränkt werden, wird auch ihre Milch be

deutend an Güte und Geſchmack gewinnen, Butter und Käſe vorzüglicher und geſünder werden.)

») Auch wir ſind der Ueberzeugung daß⸗dem geſunden Vieh das Reinigen mit kaltem Waſſer ſehr heilſam iſt. Ob man aber auch Krankheiten damit abwaſchen kann, be⸗ zweifeln wir faſt. 0 D. Red.

Empfangs ⸗Beſcheinigung. Die von zwei Seiten gekommene Bitte um Unterſtü⸗ tzung der unglücklichen Ulrichſteiner iſt zu theilnehmenden

Herzen gedrungen. Bereits ſind an Unterzeichneten einge⸗

gangen: 1 1) von einer Geſellſchaft 15 fl. kr. 2 P. W. 15 21% 3) N. N. 367 4) N. N. 15 10% 55 8 1%

uſammen 19 fl. 7 kr. Indem der Empfang des Obigen 5 dankbar beſchei⸗ nigt wird, lebt Unterzeichneter der Hoffnung, daß ſich der Mildthätigen noch mehrere finden werden, welche für die armen Obdachloſen etwas mitzutheilen ſich gedrungen fühlen. Auch die kleinſte Gabe ſoll wilkommen ſeyn.

ö Profeſſor Dief fenbach.

Bekanntmachungen von Behoͤrden.

N νν

Gläubiger⸗Aufforderung. (715) Georg Hartherz von Bd n ſt a dt beabſich⸗ tigt nach Bornheim, im Gebiete der freien Stadt Frankfurt, auszuwandern. Rechtsauſprüche an deu⸗

ſelben ſind binnen drei Monaten bei gr. Landgerichte Großkarben anzumelden, gegenfalls die Entlaſſungs⸗ urkunde ertheilt werden wird. Friedberg den 10. Oktober 1835. 12 Der großherzoglich heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Frucht⸗Verſteigerung. (734) Von den diesjährige Domanial⸗Fruͤchten, werden 26 Malter Waizen, 93 Korn, 84 Gerſte und 53 Hafer, Donnerſtags den 19. dieſes Monats, Vormittags 10 ½ Uhr, auf dem hieſigen Rathhauſe meiſtbietend verſteigert, die Genehmigung ſogleich entweder ertheilt, oder verſagt und Nachgebote nicht angenommen. Reichelsheim am 3. Novbr. 1835. Herz. naſſ. Receptur. Hehner. Hofraithe-Verſteigerung (736) Montag den 23. Novbr. d. J., Vormit⸗ tags 10 Uhr, ſoll auf dem hieſigen Rathhauſe, auf freiwilliges Anſuchen des hieſigen Bürgers und Schuhmachermeiſters Heinrich Lohrfink, deſſen Hofraithe einer öffentlichen Verſteigerung ausge⸗ ſetzt, und im Verſteigerungstermin die näheren Bedingungen eroͤffnet werden. Kaufluſtigen wird dieſes hiermit zur Kenntniß gebracht. Friedberg den 30. Oktober 1835. Der Beigeordnete Chr. Hecht.

Mobilien⸗Verſteigerung. (739) Montag den 16. d. M., Vormittags 9 Uhr, ſoll auf dem hieſigen Rathhauſe aus der Verlaſſen⸗ ſchaft der verlebten Lob Hirſchhorns Wittwe, erbver⸗ theilungshalber, öffentlich an Meiſtbietende gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden:

1) Wollenes Tuch, in allen Farben und jeder Qua⸗ lität; ſodann Caſimir, Biber, Wollengerde, Weſten⸗ zeuge, Sommerzeuge, Merinos; ferner eine Par⸗

thie Reſter Tuch, welche ſich ſehr gut zu, Ober⸗ röcken und Beinkleider, eignen.

2) Zinn, Kupfer, Meſſing, mehrere ganz gute Kom⸗ moden, Tiſche, Küchenſchränke, Koffer, Kiſten, Bettſtellen und ſonſtige Hausgeräthſchaften, Weis⸗ zeug, Frauenkleider und ſonſtige in einer Haus⸗ haltung ſich befindlichen Gegenſtände.

wozu die Kaufliebhaber eingeladen werden.

Friedberg den 5. Novbr. 1835. In Auftrag großh. Landgerichts, Der Beigeordnete Jakob Bechſtein. Braunkohlen. ö

(749) Die dorheimer Braunkohlen Eonſumenten

werden benachrichtigt, daß nun wieder ganz trockene