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im Allgemeinen,
für das in u: 715 an. den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. . 250 Sonnabend, den 12. Dezember 1835. 3. Ul. n Nn* . Das Intelligenzblatt für die Provinz Oberheſſen erſcheint auch im Jahr 1836, wie bisher, wöchentlich Einmal und zwar a daß es den Freitag Mittag von den Kreisboten abgeholt, den Sonnabend Vormittag aber hier ausgegeben und durch doember: die hieſige wohllöbl. Poſtbehörde expedirt wird.— Alle Inſerate, welche bis den Donnerſtag Nachmittag 3 Uhr eingelaufen „finden in derſelben Woche eine ſichere Aufnahme. Einrückungsgebühren betragen für die erſte Zeile 4 kr., für 4— k. zweite 3 kr., für die dritte und jede folgende 2 kr.— Der Abonnementspreis für 1 Jahr iſt: 1 fl. 12 kr., fuͤr 5 f. tt./ Jahr: 40 kr., für/ Jahr: 24 kr.(Abonniren heißt voraus bezahlen, worauf ich, gemachter Erfahrungen wegen, 7 onders aufmerkſam machen muß.)— Diejenigen meiner verehrl. Abonnenten, welche geſonnen ſind, das Intelligenzblatt im Jahr 1836 zu halten, haben nicht noͤthig ſolches bei mir beſonders anzuzeigen; diejenigen hingegen, welche auszutreten Movbr. beabſichtigen, oder neu hinzutreten wollen, erſuche ich, mich, oder die ihnen zunächſt liegende Poſtbehörde, gefälligſt davon zu benachrichtigen.— Gemeinnützige Aufſätze werden ſtets mit Dank für mein Blatt angenommen werden. 9 Friedberg Carl Bindernagel. 1 a — due Bemerkungen über den Kreis Friedberg durch die Einführung der Voranſchlagswirthſchaft u. und die Ergebniſſe der Verwaltung deſſelben und Stellung derſelben unter die Aufſicht der Kirchen⸗ g i ſeit der neuen Organiſation(1832). vorſtaͤnde und Kreisräthe ausnehmend an Sicher⸗ 21—(Fortſetzung.). heit und Regelmäßigkeit gewonnen. Es hat ſich 2 Vl. Kirchliche Verhältniſſe und Verwal⸗ dies wenigſtens in dem Kreiſe Friedberg, wo die —— N tung des Kirchen vermögens. jährlichen Einkünfte der Kirchenfonds, mit Aus⸗ 31 6 Die Trennung der Aufſichts⸗ und Verwal⸗ nahme derjenigen in den ſtandesherrlichen Bezirken, 1 7 ungs⸗Behorden über die inneren Verhältniſſe der welche noch unter den Conſiſtorien ſtehen, ſich auf 5 Kirche und über die äußeren Verhältniſſe derſelben, die bedeutende Summe von 26500 fl. belaufen, 15 Gußere Kirchenzucht und Verwaltung des Kirchen- vollſtändig bewahrt. Beinahe durchgehends herrſcht die 6 vermögens) wie ſie die Organiſation von 1832 größte Ordnung und Zweckmäßigkeit in der Verwal⸗ K irkt hat, iſt wohl allgemein als eine glückliche tung dieſer Fonds. — ee erkannt worden. Auch darf die Ausführung Dagegen läßt ſich nicht verkennen, daß rück⸗ 3 derſelben, wiewohl manche Vereinfachung wünſchens⸗ ſichtlich der äußeren Kirchenzucht durch die Auf⸗ — wäre, im Ganzen als gelungen betrachtet hebung des Inſtitutes der Kirchen ſenioren eine um * berden. Dem aufmerkſamen Beobachter kann es ſo fühlbarere Lücke entſtanden iſt, als die an deren
Zechſtein cht entgangen ſeyn, daß das innere kirchliche Leben —ͤä urch neu angeregt und weſentlich gefördert wor⸗ un iſt. Vielleicht noch einflußreicher hat ſich indeſ—
gel. en die neue organiſche Einrichtung in Bezug auf die äußeren Verhältniſſe der Kirche bewieſen. Na⸗ 17 zuntlich hat die Verwaltung des Kirchenvermögens
Stelle getretenen, jedoch Beziehungsweiſe mit gerin— geren Befugniſſen begabten Kirchenvorſtände über⸗ haupt noch der verheißenen Inſtructionen entbehren. Wir dürfen indeſſen wohl erwarten, daß dieſem Mangel von der höchſten Staatsregierung recht bald abgJholfen werde wird.


