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hrliche Staats Einnahme des Großherzog thums Heſſen von 1833 bis 1835.
Den Leſern unſers Blattes iſt es wohl nicht intereſſant, wenn wir ihnen eine Ueberſicht der ührlichen Staats-Einnahmen unſeres Großherzog⸗
ums von den Jahren 1833 bis 1835, ſo wie ſie der zweiten Kammer der Stände in der am 26. ny 1835 ſtattgehabten 29 ten Sitzung von den ktänden angenommen wurden, hier kurz mittheilen.
bobald wir in dem Stand ſind, wollen wir ſie uch von den Ausgaben in Kenntniß ſetzen. Wir
ſoffen, dadurch beizutragen, daß die Theilnahme, elche ein jeder Bürger für ſeinen Staat haben oll, immer reger wird, je mehr er von dem Staats— gaushalte erfahrt. Wie in einer Familie, in welcher ſrwachſene Sohne und Töchter ſind, gut iſt, wenn
ſieſelben Kenntniß erhalten von dem, was bei ihr
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ingenommen und ausgegeben wird, weil ſie dadurch mmer mehr als Theile derſelben ſich anſehen; ſo
uböchte auch gut ſeyn, wenn in einem wohlgeord—
teten Staate die Bürger, die ſchon darum als
nündig angeſehen werden, weil aus ihrer Mitte
don ihnen die Abgeordneten des Volkes gewählt werden, welchen man Ausgabe und Einnahme zur Prüfung vorlegt, wiſſen, was eingenommen und ausgegeben wird. Mögen es auch nur ganz kleine Theile dieſer großen Zahlen ſeyn, die den Einzel— nen zunächſt ſelbſt angehen; immer iſt er dabei be⸗ heiligt„ und immer klarer muß es vor ſeine Seele treten, daß er ein Theil des großen Ganzen, ein Glied der gewaltigen Kette iſt, in welcher er lebt und wirkt. Hat er dieſes recht erkannt, dann wird er auch mehr ſich hingezogen fühlen zu dem Lande, welchem er den ſchönen Namen Vaterland gibt, in welchem er vor dem Fremdlinge beſondere Rechte in Anſpruch nehmen, gegen welches er aber auch
heilige Pflichten zu erfüllen hat. 10 Kameral-Domänen 2) Forſt⸗Domänen 3) Regalien 4) Direkte Steuern
907,833 fl. 863,163 60,662„ 5,983,617
5) Trankſteuer 5 a 442,420„ 6) Schieß⸗ und Reiſepaſſe 7,25 7) Waſſerzoͤlle 127210„
100,000„
8) Rheinſchifffahrtsoetroi f 5 4,377,120 fl.
Zu übertragen
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4,377,120 fl. 144%½700
Uebertrag 9) Chauſſeegeld
10) Brückengeld ꝛc. ꝛc.. g 52,257 110 von öffentl. Wagen 881 12) Collateralgelder a a 34/000„ 13) Hundeſteuer 2 5 15,300„ 14) Zoll. 2 700,00„ 15) Salzregie 5 5 l 479,371 16) Verbrauchſteuer. g 8 158„ 17) Sporteln a 63,500„ 18) Stempelgebühren. 447,000„ 19) Gewerbs-Conceſſionen 443„
20) Einzugsgelder im Amte Kuͤrnbach 1,550„ 210 Geldſtrafen 8 5 99,300„ 22) Erſatzgelder für aufgehobene Frohnden 6,850„ 23) Andere unmittelbare Einnahmen 1,046 24) Zufällige Einnahmen 14,950„ 25) aus dem Betriebs-Capital 259,662„
——
Summe der jährlichen Einnahmen 6,698,088„
Alexandersſaͤule.
Die dem Kaiſer Alexander dem Erſten zu Ehren in Petersburg errichtete Säule, deren Ent— hüllung am 11ten September 1834 ſtatt hatte, be⸗ ſteht aus einem einzigen Granitſteine, welcher 12 Fuß dick und 84 Fuß lang iſt, mithin von unge— heuerem Gewichte ſeyn muß. Auf der Säule, deren Knauf von Erz iſt, ruht eine Halbkugel, und auf dieſer erhebt ſich ein— mit der rechten Hand nach dem Himmel deutender Engel. Auch auf das Fuß⸗ geſtell dieſer Säule iſt viel Fleiß und Sorgfalt ver— wandt. Das ganze Denkmal hat eine Höhe von 154 Fuß.— Werke dieſer Art machen dem menſchz lichen Geiſte Ehre und gehen das ganze Geſchlecht an. Wir haben ſchon einiger aus anderen Gegen den erwähnt.
Armut h.
Nach dem dreißigjaͤhrigen Kriege waren die Landleute ſo geldarm, daß u. A. der begütertſte Mann zu Melbach ſeinen Knecht nicht anders be— zahlen konnte, als dadurch, daß er ihm ſeine Toch⸗ ter zur Frau gab. Geld zu Lohn beſaß er nicht mehr.


