Ausgabe 
7.2.1835
 
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den unter s* Reg ar Dringenheit des Falles nicht abgewartet glich erwirken. a f vorzugs. Daſſelbe gilt von den pral d Wund. und⸗ und ken zu machen.. u wenden, wed, ge, zwar in der erſten Hälfte des Januar und ſitionen und Beſcheinigungen der Armuth, e für de Sellen Kreisrath zur Dekretur einzusenden. e zu leiten Derjenige Arzt, welcher dieſe Friſt verſaumt, Maasgabe zeitweiſe oder je nach den Umſtänden ganz unberück verſchiedene Schließlich wird noch ausdrücklich bemerkt, ſtern oder andern Lokalbehörden die Anweiſung arkerpftge Dekretur durchaus nicht zuſteht, daher die Einholun angewieſen Friedberg den 5. Februar 1835. mheingege vollen. Stammheim den 3. Februar 1835. aten, daß Die Vorſehung hat gewacht. u, ſonden In der- Nacht vom 28. auf 29. v. M. drohte gebrich, dem Pachter des Goörziſchen Gutes, Hrn. Tobias lberbaurft, Thaler III. dahier, große Gefahr, welche ſich auch über ganz Stammheim hätte verbreiten können. Es ſwen hien wurde nämlich genanntem Hrn. Thaler ein brennen ies die der Lunten in ſeine noch mit Früchten wohlgefüllte Gemeinden Scheuer gelegt, welcher jedoch zum großen Glücke nicht zündete. Wie man hört, ſo ſoll eine Un⸗ daetenſals unterſuchung gegen den jetzt noch unbekannten Thä⸗ der Armen ter von der betreffenden Behörde eingeleitet werden; es Kranken und es iſt nicht unwahrſcheinlich, daß derſelbe er fältniſe und mittelt wird, weil man ſchon früher die Aeußerung öffentlich gehort haben will, man ſolle dem er Nac, Thaler Haus und Hof anzünden, welches denn ich nich um wahrſcheinlich in der oben beſagten Nacht zur Aus⸗ u laſen. führung kommen ſollte. Der Beweggrund dazu ſoll ſo kunt ein Prozeß ſeyn, welchen Hr. Thaler mit der Ge⸗ lit anderer meinde hat. g a ang Pfich Mochte der Höchſte wachen, daß wir in Zu⸗ kunft vor ähnlichen Fällen bewahrt werden und daß Wundäun der Thäter ſeiner wohlverdienten Strafe nicht ent⸗ ug und des gehe. 1 b WA. de bare

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werden konnte, daß ſie dieſelben binnen 8 bis 14 Tagen nach⸗

ktiſchen Aerzten und Wundärzten nur in dem Falle,

wenn denſelben nach

Satz II. ein Armenkrankenbezirk, oder ein beſonderer Auftrag durch den Kreisrath zugewieſen worden iſt. Außerdem haben dieſelben durchaus keinen Anſpruch auf eine Vergütung wegen Behandlung armer Kran⸗

VI. Die ärztlichen Gebührenrechnungen in Betreff der Armenkrankenpflege ſind halbjahrig, und Juli unter Beiſchluß der in Satz IV und V. gedachten Requi⸗ und unter Beobachtung der in Lit. L. der Medicinal⸗Taxord⸗

nung vom Jahr 1822 ertheilten Vorſchriften nebſt einem Generalverzeichniſſe darüber an den großherzogl.

hat es ſich ſelbſt beizumeſſen, wenn ſeine Rechnungen ſichtigt bleiben.

daß nach der Medicinalordnung den großh. Buürgermei⸗ aͤrztlicher Rechnungen ohne vorgängige kreisrathliche g der Letztern nicht unterlaſſen werden darf.

Kuͤchler.

Die Zeiten des dreißigjaͤhrigen Krieges. 1.(Beſchluß der fünften Gabe.) a Alß Nuhn den 17 gbr. daß Mäntzerthor auff⸗ leſchantzt wardt, Vndt die Stück ihn die Statt ge⸗

führt würden, fuhrtten ſie dieſelbige Vor die Burg, da ſchoß ſichs gewalttig gegen Einander, biß ſie die mit Schantzenkörben Vmbgeben, daß ſie Sicher darbey wahren, Vndt ſie gegen die Burg loſſen kondten, da Coſt Es manchen ſchonnen Bauw Von Häuſſern Vndt Scheuwern, welche Verbrandt Vndt theils zu Plockheuſſern gebraucht worden, dan Es wehret Etlich tag, biß ſie Es darzu brachtten, daß ſie die Stück Pflantzten in der Sandtgaſſeu. alß ſie Nuhn Vugefehr gegen die Burg Ein tag oder 6 ſchoſſen, kamß Endtlich zum Accort, welcher auch Ein paar tag wehrt, biß die Schwediſche herauß zogen, Vndt der Obriſt⸗veutten⸗Ampt Frangipauj Vndt Ein Obriſt⸗Wachttmeiſter wurden duͤrgegen hineingelegdt, die Völcker aber blieben ihn der Statt, muſten Burg Vudt Statt Starck bewachen, ſonder⸗ lich weil die Mauer ſo gar zuſchoſſen wardt, Vndt weil man wegen der groſſen kältte nicht kondt mauern, waren Palliſatten darvorgeſetzt Vndt miſt darwieder geſchlagen, da wahren Bürger Vndt Solttaten wohl mit geplagt, biß Es Ein wönig Verwehret wardt. alß Nuhn die keiſſerliche die Burg ihn hatten, woldten ſie Von den leudten, die ihn die Burg geflöhet, Rantziongeldter haben. alß meine Haußfrauw ſolches Von Herr Jörg Heil⸗ manen, derzeit Pfarherr ihn der Burg(bei dem ſie ſich mit den zwey kindern auffgehaltten), iſt bericht⸗ tet worden, hatt ſie ſich mit den ſelbigen geſchwindt herauß gemacht, dardurch die Rantzion Erhaltten!