Warane g. 55
1394) Auch dieſes Jahr beginnen, wie gewoͤhn⸗ ſich, den ten und Zten Pfiugſtfeiertag auf dem
Oſſenheimer Wäldchen
ie Sommerbeluſtigungen und werden von 14 Ta⸗
en zu 14 Tagen den Sommer hindurch fortgeſetzt
J erlag Herden. 1 g a
ſch d. Bekannt iſt, daß dieſes Wäldchen von jeher,
11 eſonders am zweiten Pfingſtfeiertage, ſich eines
58 da zuſſerordentlichen Zuſpruches nicht allein aus der
b Mal Wetterau, ſondern aus der ganzen Provinz Ober⸗
lag ſeſſen, Hanau, Frankfurt ꝛc. ꝛc. zu erfreuen hatte. Ich darf wohl hoffen, daß es auch dieſesmal
I n zahlreichen Gaſten nicht fehlen wird, welche ſich
cetung ſon meinen rein und gut gehaltenen Weinen, gut Mitgle zubereiteten Speiſen und meiner prompten Bedienung 1 berzeugen werden.
Jeder Oſſenheimer Jagdhaus d. 28. Mai 1835. 0 fl. be- ä Aehle. icherhet 500 fl. von der Auguſtiner Schule gen 700 395) ſind gegen gerichtliche Hypothek zu ver⸗
ſeihen. Das Nähere bei 5 1 Friedberg den 3. Juni 1835.
4 Schulpfleger Steinhäußer. 1 45 fl. Pfarrwittwenkapital, 4396) hieſiger Kirche, liegen gegen gerichtliche
Oypothek zu verleihen. Das Nähere bei
ann. Friedberg den 3. Juni 1835. 1 Kirchenpfleger Steinhäußer. tem und Die Küferei und Bierbrauerei ler An ö(397) kann ein junger geſitteter Menſch bei einem
möglich ieſigen Meiſter erleruen. Bei wem ſagt die Expe⸗ d tion dieſes Bl. f . Zum Lamboiefeſt, hon(398) welches auch dieſes Jahr wieder den 13. end 14. Juni im nauheimer Hohwald gefeiert voird, laden die Unterzeichneten mit dem Bemerken böflichſt ein, daß ſie für gut beſetzte Tanzmuſik, zutes Getränk, gute Speiſen und prompte Bedie⸗
—— ung ſorgen und überhaupt ſich angelegen ſeyn laſſen bung dverden, das Feſt auf alle mogliche Weiſe zu ver⸗ kel errlichen.. 1 Nauheim den 4. Juni 1835. 3 l Johannes Fritzel, hüngſt⸗ Guſtav Sprengel. au. Tanz⸗Beluſtigungen auf dem feldheimer
Wäldchen. (399) Den 2ten Pfingſtfeiertag nehmen die Som⸗
iſel. 0 nerbeluſtigungen ihren Anfang, welches ich mit dem Bemerken zur offentlichen Kenntniß bringe, daß ſolche
us au a
ö leſte
e vom Berlan⸗ I
157—
vom 21. Juni an von 14 Tagen zu 14 Tagen den
ganzen Sommer hindurch fortgeſetzt werden. Inhaiden den 2. Juni 1835. Forſtjäger Henckel's Wittwe. Gut beſetzte Tanzmuſik (400) iſt den dritten Pfingſtfeiertag, als den gten d. M., bei mir anzutreffen; auch wird ein guter Wein, die Bouteille zu 18 kr., in Zapf genommen werden, wozu höflichſt einladet Friedberg den 4. Juni 1835. 0 Friedr. Chr. Siek, am ehemaligen Mainzerthore. 500 fl. Vormundsgeld (401) liegen gegen gerichtliche Verſicherung im Landgericht Friedberg zum Ausleihen bereit bei Friedberg. Apotheker Phil. Werner.
AVERTISSEMENT.
(402) Daß Unterzeichneter die Kunſt beſitzt, alle Leichdorn⸗, Hühner- und Krähenaugen in Zeit von 6 Stunden, ohne zu ſchneiden und zwar ohne den geringſten Schmerz zu verurſachen, wegzunehmen, ſo wie auch die ſchon tief in das Fleiſch gewachſe⸗ nen Nägel ſchmerzenlos zu egaliſiren, atteſtiren die folgenden Herren: Dr. F. A. Bach, K. K. Ruſſiſcher Staatsrath u. Leibarzt des Herz. v. Oldenburg. Spangenberg, Medizinalrath, Hof- u. Ober⸗Staabschirurg zu Hannover. Dr. F. L. A. Köhler, Medizinalrath und 1 in Celle. i mli profeſſor der mediziniſchen Facültät und geh. Hofrath in — Göttingen. Strohmeyer, Oberwundarzt und Landes phyſicus in Göttingen. Dr. Bocksrath, Stadtphyſicus in Göttingen. Dr. Bäumler, Geh. Hofrath und General⸗Staabsarzt in Caſſel. Dr. Wurzer, Ritter, Geh. Hofrath u. Profeſſor der Medizin in Marburg. Dr. Ullmann, Profeſſor der Medizin und Chirurgie in Marburg. Dr. Wenderoth, Profeſſor der Medizin in Marburg. Dr. Rau, Hofrath und Phyſicus in Gießen. Sein Logis iſt bei Hrn. Simon in den drei Schwertern. Aufenthalt bis zum 8. Juni 1835.
A. Hecht, K. H. privilegirter Operateur.
Mathildenstift. (403) Nach den Geſetzen des Mathildenſtifts F. 21 müſſen die Zinſen und Stückzinſen von allen Dar⸗ ehen der Kaſſe zum erſtenmale am 1. Juli l. J. berichtigt werden. Ich bringe dieſe Beſtimmung öffent⸗
e, lich in Erinnerung und fordere zugleich die Herren Bürgermeiſter auf, ſolche den einzelnen Schuldnern aH.
unter dem Bemerken noch beſonders bekannt zu machen, daß jede mehr als vierwöchige Zahlungsſaumniß
tine gerichtliche Klage und Kapitalaufkündigung zur unausbleiblichen Folge haben würde.


