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Zeichm 5 Erſter Ba 1* Nam 1 G 96 a 2 rovinz Mberhes en — im Allgemeinen, — den Kreis Friedberg und die angrenzenden Bezirke im Beſonderen. e: 3fl. A1— 0 kr.
49 Sonnabend, den 5. Dezember 1835.
Novembe— 8 3 3 1 12 Die neueſte Bevoͤlkerungsliſte der Gemeinden 19, weibliche 35; Getraute: 17 Paare. Schulen 3 J des Kreiſes Friedberg. beſitzt es 2; Schulkinder: Knaben 86, Mädchen 65.
12:37 0 Unſere Leſer haben gewiß mit vielem Intereſſe die„Be⸗ f erkungen über den Kreis Friedberg und die Ergebniſſe der i„ 1 Verwaltung derſelben ſeit der neuen Organiſation“ in unſern
Blättern ſeiner Zeit geleſen, und bedauern wohl nur mit uns,
daß ſie bis jetzt nicht weiter fortgeſetzt wurden. Um ſo er⸗ — freulicher iſt uns, ihnen die Mittheilung zu machen, daß 5 uns jetzt auch die neueſte Bevölkerungsliſte in einer Abſchrift mitgetheilt wurde. Wir werden nicht ermangeln, den In⸗ jalt derſelben, ſo weit er für das großere Publikum Intereſſe bat, jedoch nur nach und nach, je nachdem es der Raum eſtattet, unſern Leſern mitzutheilen, und hoffen ſie dadurch n den Stand zu ſetzen, die einzelnen Orte unſeres Kreiſes Friedberg noch genauer kennen zu lernen, als es bis jetzt möglich war. Für heute theilen wir Folgendes daraus mit. 1 Die Red. N Altenſtadt hat 5 öffentliche Gebäude und 163 0 ohnhäuſer; Kinder unter 14 Jahren: Knaben 171, Mädchen 127; Perſonen über 14 Jahren: männli⸗ che 363, weibliche 353; Seelen überhaupt 1014, darunter Lutheraner 887, Katholiken 70, Juden 57, taats⸗, Kirchen- ꝛc. Diener 9, Ackerleute 43, Ge— verbsleute 61, Acker- u. Gewerbsleute zugleich 32, Taglöhner männliche 15, Dienſtboten männliche 32, 6 weibliche 20, Handwerksgeſellen 10, Handwerks-
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lehrjungen 6, Ausländer männliche 34, weibliche 19, alten 5 ußerhalb des Ortes Lebende zuſammen 35. endet In den drei verfloſſenen Jahren hatte
dns 8 5 lebendig Geborne: Eheliche und zwar Knaben ruagel, 37, Mädchen 433 Uneheliche: Knaben 7, Mädchen 9j; Todtgeborene 1; Verſtorbene unter 14 Jahren:
Belag männliche 10, weibliche 113; Erwachſene: männliche
(Fortſetzung folgt.)
Die Heim ath. (Aus dem Tagebuche eines alten Wetterauers.)
Als ich ein Jüngling war, da wurde mir das Vaterhaus zu enge und mein Städtlein zu gering. Ich ergriff darum den Wanderſtaab; der Vater reichte mir bewegt ſeine Rechte, und die Mutter ſagte mir mit vielen Thränen Lebewohl. Ich aber achtete nicht der Rührung des Vaters, nicht der Thränen der Mutter, und zog fröhlichen Sinnes in die weite Welt hinein. Wie war's da ſo ſchoͤn! Ich wanderte zuerſt nach Frankfurt am Main und dann an den Rhein bis Mainz; ich ſah den Dom zu Worms und zu Speier, den Münſter zu Straß⸗ burg; ich war an der Stelle zu Conſtanz, wo ſie den Johann Huß verbrannten; ich ſah die Donau zu Ulm und zu Regensburg und zu Wien, das mit ſeinem Stephansthurme weithin glänzt, und den ſchönen Brunnen und die Laurenzii-Kirche zu Nürn⸗ berg, und die Brücke zu Prag, von welcher der hei—
lige Nepomuck herabgeſtürzt wurde, und Dresden
mit ſeiner ſchönen Elbbrücke und das große, hübſche Berlin im Sandlande, und Hamburg mit ſeinen hohen Thürmen und ſeinen vielen Schiffen, und war in den Rathskeller zu Bremen, wo der gute Wein liegt. Ich war aber noch an gar vielen andern Orten. Ueberall gab's luſtige Kameraden und gute Freunde, und, wenn man Geld genug hatte, auch gute Wirthe. Wenn ich aber allein in


