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vom Jahr 1541). Burg und Stadt, welche um dieſe Zeit in ziemlich freundſchaftlichen Verhaͤlt— niſſen ſtanden, errichteten ſpäter(ob auf gemeinſame Koſten 2) ein Münzhaus. Wo dieſes Haus ge— ſtanden habe, darüber finden wir zwar nur wenige Nachrichten; doch ſind ſie hinreichend, uns auf den rechten Weg zu führen.
Mader ſagt nur, es hätte in der Stadt Friedberg geſtanden. Derſelbe berichtet weiter, weil die Stadt das Münzen von Dreikreuzerſtücken
von Seiten der Burg ſpäter nicht hätte leiden
wollen, ſo hätte letztere ein neues Münzwerk in dem ſogenannten Saale— da, wo ſpäter die Canzlei erbaut wurde— aufführen laſſen.
Eine ungedruckte Nachricht meldet, das Münz⸗ gebände hätte zwiſchen der Judengaſſe und der Burg geſtanden. Die preuſſerſche Chronik end⸗ lich führt eine alte Urkunde an, welche die Lage deſſelben ganz genau beſtimmt. Nach dieſen Urkunde war von dem Grenzſtein am Pfuhl(dieſer war bekanntlich in der Nähe des Gaſthauſes zum Reichs— apfel) bis zum Stein an der Münze 17, ½, e Ruthen, und von dem Stein an der Münze bis zu dem an der Judengaſſe 12, /, ½e Ruthen,(in Decimalmaas 12% 5,6% 2, 5). Dies führt auf die Gegend, wo jetzt die Schanze ſteht. Das Münzgebäude blieb auch bis zur Errichtung dieſer Schanze ſtehen. Eine Chronik gibt darüber Folgen— des an: Im Jahr 1635 wäre die Münze mit andern Häuſern vor der Burg„ſchantzen hal⸗ ber“ von Grund aus weggeriſſen worden.
Ich mochte bezweifeln, ob die Stadt nachher noch münzte. In der Burg dagegen wurde ſpäter noch mehrmals das Münzrecht benützt. Die im Jahr 1618 geprägten ganzen, halben und viertels Thaler mögen wohl die älteſten harten Stücke ſeyn.“) Später erſcheinen Thaler von 1623 unter Lö w
) Dieſe beiden Urkunden ſtehen in Lünigs Reichs⸗ Archiv. partis Speclalis-Continuatio III. Abſchnitt 3. pag. 132 und 153. Man vergleiche damit Maders ſichere Nach⸗ richten von der Burg Friedberg Theil II. S. 203.
) In dem wichtigen Werke von Madai ſind mehrere ver— zeichnet; da uns aber von demſelben nur 3 Bände zu Gebote ſtehen, ſo können wir auch nur angeben, daß auſ— ſer obigen dort als die älteſten genannt ſind: 1) ein dop⸗ pel⸗Thaler von 1619, 2) ein Thaler von 1622, J) einer ven 1688, 4) ven 1690.
237 überhaupt der Stadt ſehr hold war, und ſind
zu Steinfurt, ferner halbe Thaler unter dem Burggrafen Hans Eitel Diede zum Fürſten⸗ ſtein, und zwar vom Jahr 1674 und 1675 und Fünfzehner von 1679. Eben ſo wurden im Jahr 1747 ganze und halbe Thaler(letztere von zweier⸗ lei Schlag), und im Jahr 1766 nicht nur ganze und halbe Thaler ſondern auch Sechsbätzner ge— prägt. Albus haben wir geſehen aus den Zeiten des Kaiſer Matthias, ſodann aus den Jahren 1657, 1658, 1683 und 1692, Kreuzer aber von 1682.
Endlich ließ bekanntlich der vorletzte Burz— graf, Graf von Waltbott-Baſſenheim, im Jahr 1804 zum Andenken der Befreiung der Burg Thaler ſchlagen, auf welchen der von St. Georg erlegte Lindwurm eine kleine Aehnlichkeit mit einem Löwen hat. Sie ſind, wenn wie nicht irren, in Frankfurt geprägt.
Weiter ſind dem Einſender keine Stücke be⸗ kannt. Schade daß ſie gerade in Friedberg am ſeltenſten ſich finden, und nur wenige Friedberger auf nähere Bekanntſchaft mit ihren ſilbernen Lands— leuten bedacht ſind.
Der Ludwigstag. (Eingeſandt.)
Unter dieſer Rubrik wird dem Publikum auf eine ſehr laconiſche Art die Feier des Tages er⸗ zählt, und unter andern bemerkt, daß ſchon mit Tagesanbruch die ſtädtiſchen Völler den Feſttag verkündet hätten. Einſender dieſes, der von der Sache beſſer unterrichtet iſt, kann wenigſtens fur diesmal dem geneigten Leſer dieſes Blattes ver— ſichern, daß es die ſtädtiſchen Böller nicht waren, und ſieht ſich zugleich zu der weiteren Bemerkung vermüßiget, daß es in demſelben Aufſatze bei wei⸗ tem vertraulicher und viel rechtlicher geklingt hatte, wenn es anſtatt Abgeſondert, geheißen hatte: „zu gleicher Feier des Tages hatte ſich das hieſige Officier-Corps ꝛc. verſammelt“; denn es dachte doch wohl Niemand anderſt von dem großherzoglichen Militär an eine unfreundſchaftliche Abſonderung, als gerade nur unſer Herr Referent in der Ein⸗ bildung.
f Z u ſ a tz.
Der Verfaſſer des in Nro. 35 eingerückten
Aufſatzes über den Ludwigstag dankt hiermit dem


