Ausgabe 
30.8.1834
 
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Bekanntmachungen.

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Edictalladung.

(491) Nachdem die vorhinnige Pächterin des Gutes Schönhof bei Bockenheim, die Wittwe des Philipp Kratze, Chriſtine geborne Reuß, für ſich und als Vormünderin ihrer minderjährigen Kinder mit ihrem großjährigen Sohne Conrad dermalen zu Nauheim, erklärt haben, daß ſie außer Stande ſeyen ihre Gläubiger befriedigen zu können, ſo hat man heute den förmlichen Concurs erkannt, und zur kiquidation der Forderungen, ſo wie zum Verſuch der Güte, Termin auf den 3. Oktober l. J., Mor⸗ ens 9 Uhr, unter dem Rechtsnachtheil des Aus ſhlusſes von der Maſſe anbeſtimmt.

Dorheim am 7. Auguſt 1834. Kurfuͤrſtliches Juſtizamt. Halberſtadt.

(506) Donnerſtag den 4. September, Vormittags 9 Uhr, ſollen auf der Gemeindeſtube zu Groskarben die zur Erbauung eines neuen Schulhauſes daſelbſt nöthigen Bauarbeiten, als: 10 die Maurerarbeit, voranſchlagt zu 2807 fl. 10 kr. 2)Steinhauerarbeit 5 3) Zimmerarbeit 1 192 4) Dachdeckerarbeit 1 415% 7, 5) Schreinerarbeit 689 40, 6) Schloſſerarbeit 59631% 7) Glaſerarbeit 264% 20 8) Weißbinderarbeit 551% 9, 9) Spenglerarbeit 1 105% 42% Summe 7644 fl. 10 kr. an die Wenigſtnehmenden öffentlich verſteigert wer den. Zeichnungen, Ueberſchlͤge und Bedingungen liegen bis dahin auf dem Bureau des Unterzeichne⸗ ten zur Einſicht offen.

Man bringt dieſes mit dem Bemerken zur all⸗ gemeinen Kenntniß, daß nur ſolche Steigerer zuge laſſen werden, welche Atteſte von ihren Bürgermei ſtereien vorzeigen, daß ſie Caution zu leiſten im Stande ſind.

Die Herren Bürgermeiſter werden erſucht, vor ſehende Bekanntmachung in ihren resp. Gemeinden durch die Schelle gefälligſt bekannt machen zu laſſen.

Friedberg den 20. Auguſt 1834.

Der Kreisbaumeiſter Holzapfel.

(512) Mittwoch den 10. September von Vor⸗ mittags 8 Uhr an werden im Pfarrhauſe zu Oberau: Waizen, Korn, Gerſte, Erbſen, Hafer, Wicken, Waizen⸗ und Roggenſtroh, Futterſtroh, Heu(alles in Parthieen), einige Stecken trockenes Buchen- und Eichen⸗ Scheitholz, 4 Kühe, worunter 3 ge⸗ lernte, 1 Rindchen, 1 Mutterſchwein, 3 große

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jährige und 5 kleinere Schweine, 1 fettes Schwein, Wagen, Pflug, Egge, 1 großer Schultiſch, 3 Schul⸗ bänke, 5 zuſammenhängende Subſellien oder Schul pulte nebſt Bänken, 2 ſchwarze Schultafeln, 1 kupfer⸗ ner Waſchkeſſel, 1 Mehlkaſten, 1 Schuͤſſelbank und Anrichte, 1 runder Ofen und andere Mobilien, ſo wie 8 Bienenſtoͤcke an den Meiſtbietenden gegen gleich baare Zahlung verſteigert werden.

eee e e (519) Nachdem die Erben des Konrad Müller und deſſen Ehefrau Eliſabetha, geborne Möckel, von Langenhain, um gerichtliche Beſtätigung der von ihnen gefertigten Looszettel gebeten haben, werden alle diejenigen, welche an die angeblich abgetrage nen, jedoch in dem gerichtlichen Hypothekenbuche noch offen ſtehenden, von den Konrad Müller'ſchen Eheleuten errichteten Schuldverſchreibungen: a) über 200 fl. Kapital, aufgenommen am 27. November 1798 bei Rathſchöff Ewald dahier, b) über 300 fl. Kapital, aufgenommen am 15. März 1802 bei der Knappſchaftskaſſe zu Nauheim, e) über 200 fl. Kapital, aufgenommen am 8. März 1806 bei Chriſtoph Babel zu Nauheim, die ſämmtlich verloren gegangen ſeyn ſollen, aus irgend einem Grunde Anſprüche bilden zu können glauben, hiermit aufgefordert, dieſe ſo gewiß binnen 2 Monaten dahier geltend zu machen, als ſonſt die Loſchung der Hypothekeinträge erfolgen und die ſtatt gehabte Theilung ohne Rückſicht darauf gerichtlich beſtätigt werden ſoll. Friedberg den 15. Auguſt 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Weber.

Aepfel-Verſteigerung zu Ockſtadt. (520) Montag den 1. September l. J., Mittags gegen 1 Uhr, ſollen ungefähr 150 Malter Aepfel an den Bäumen der Gemeinden-Stücken in mehreren Abtheilungen, auch im Ganzen, einer Verſteigerung ausgeſetzt werden.

Ockſtadt den 27. Auguſt 1834.

Der Bürgermeiſter Gröninger. Aepfel⸗Verſteigerung zu Fauerbach J. (521) Mittwoch den 3. September d. J., von Morgens 10 Uhr an, ſollen die diesjährigen Aepfel der Gemeinde Fauerbach I, ungefähr 100 Mal- ter, dem öffentlichen Meiſtgebot ausgeſetzt werden,

welches hiermit zur allgemeinen Kenntniß bringt

Fauerbach J. am 23. Auguſt 1834.

Der großh. Bürgermeiſter Brod. Empfehlung. (522) Ich empfehle mich mit Kunſt- und Flecken⸗ Waſchen in allen Sorten Wollen- und Seiden⸗ Waaren, ſowohl zu waſchen als die Flecken mit