Ausgabe 
29.11.1834
 
Einzelbild herunterladen

lung mit 0

n die Kirch, paar copulim gen Erwartg umlung. J roteſtantiſchen s eine heilig wobei ich dem ehelichen

nun beendin. liche Schüle icke mit ihren des Kirchen then und vie uen Gaſthaul u geräumigt ein paſſendes it Kaffee 0 beluſtigten ſt 11 Uhr und Platz. s Mans, der i und Freude und Schöne verdankt und mal dieſes ge⸗ licher Unter; als sprach it t es ſey, din t nur als eiu 1 Anlagen 1 latze Melbach derſelbe, l beſprochen ud zuſtimmulg b c noch in du ict werde 0 art geitung M

ider Gemein 0 n zu berichte

5 nit ei it gerne nigte min 11 in e 9 die(. f 0 1

1

in ſeinem Schooße berge, den ZunamenLuthers Hain erhalten ſolle.)

So endigte dieſer Tag, der allen Bewohnern Melbachs unvergeßlich und gewiß auch nicht ohne Segen ſeyn wird.

F. Kleberger.

Schulſachen.

Mit vielem Vergnügen hat Einſender dieſes den in dem Intelligenzblatte Nr. 46 mitgetheilten ArtikelSchulſachen geleſen. Es bethaͤtigt ſich, daß auch unter den Schullehrern ein Geiſt des re

gen Vorwärtsſchreitens erwacht iſt, und man erkennt

dieſes Streben als ein dem Zeitgeiſt angemeſſenes

und eine beſſere Einrichtung des Schulweſens föoͤr

derndes nunmehr überall in unſerm Großherzogthum an. Auch im Kreiſe Friedberg ſind die Schullehrer in dieſer Hinſicht eben ſo wenig zurückgeblieben, wie in andern Kreiſen unſers Großherzogthums. Denn ſo viel dem Einſender dieſes bekannt iſt, beſtehen in dieſem Kreiſe drei Lehrervereine: einer zu Butz bach, ein zweiter zu Okarben und ein dritter zu Friedberg. Alle haben ſich ein höheres Ziel ge ſteckt, und alle drei wetteifern im Vorwärtsſchreiten. Was den friedberger Lehrerverein betrifft, ſo konnen wir wohl annehmen, daß derſelbe der älteſte) unter allen in unſerer Provinz ſeyn möge; denn ſchon im Jahre 1821 fühlten einige Lehrer das dringende Be dürfniß, ſich über die Angelegenheiten ihres wichti gen Amtes, in welchem alles Bürger- und Menſchen glück ſeinen Pol hat, gemeinſchaftlich zu berathen und ſich wechſelſeitig ihre Erfahrungen ſowohl hin ſichtlich der angewandten Lehrmethoden, welche jeder beobachtete, als auch durch nützliche, für jeden Zweig des Unterrichts gewählte Bücher mitzutheilen, um dadurch ihre Kenntniſſe zu bereichern. Es wurde damals von dieſem Vereine der Wunſch gehegt, daß ſich ein wetterauer Schullehrerverein bilden moge. Um dieſen in's Leben zu rufen, erging ein Einla

) Schon ſind mir im Kreiſe meiner Bekanntſchaft von mehreren Seiten verſchiedene Bäumchen, als: Linden, Fichten, Acazien ꝛc. und anderes Strauchwerk unentgeltlich zu dieſer Anlage zugeſichert worden. Da dieſe jedoch nicht hinreichen, ſo werde ich jeden weiteren Beitrag, der mir von andern Orten zukommt, mit dem größten Dank er⸗ kennen. Kl.

195 Redaction.

283

dungsſchreiben an 46 Schullehrer, welche in dem Umkreiſe von Friedberg wohnten. Allein der Sinn ſür einen ſolchen Verein, der das wahrhaft Beſſere fördern ſollte, war damals noch nicht erwacht, und dieſes Einladungsſchreiben fand wenig Anklang. Um ſo feſter und zutraulicher ſchloſſen ſich nun die⸗ jenigen, welche Theil an jenem Vereine nahmen, an einander, wählten ſich einen Vorſteher und einen Sekretär aus ihrer Mitte, und verſammelten ſich regelmäßig jedesmal den erſten Mittwoch eines Monats in Friedberg in der Wohnung des Cantor Markel. Obgleich dieſer Verein damals nur acht, Mitglieder zahlte, nämlich die zwei Lehrer Schmidt und Schäfer von Aſſenheim, Bapſt von Bönſtadt, Lotz von Dorheim, Auffarth und Gimbel von Nauheim, Beck, Hauslehrer in Florſtadt, nunmehr Lehrer in Großkarben, und Markel in Friedberg, ſo wurde deßfalls doch kein Koſtenaufwand geſpart, um die beßten paͤdagogiſchen Zeitſchriften, Methoden⸗ lehren ꝛc. für unſern Verein anzuſchaffen, und mit Vergnügen erinnern wir uns noch, die Werke eines peſtalozzi, eines Denzel, Türk, Zerrenner, Dinter, Schwarz u. a. mehr geleſen zu haben.

In den Conferenzen wurden von einzelnen Lehrern Katechiſationen mit Kindern vorgenommen. Nach Beendigung derſelben wurden von den Mit⸗ gliedern freimüthige, aber liebevolle Bemerkungen über den behandelten Gegenſtand abgegeben; denn an beleidigen und übelnehmen iſt nie gedacht wor den. Wie konnte dieſes auch ſeyn, da dieſer Ver ein durch Ein Herz und Eine Seele belebt war? War dieſer Gegenſtand abgehandelt, dann wurden die ſchriftlichen Ausarbeitungen, welche über ein von dem Vorſteher gegebenes Thema verfertigt wor⸗ den waren, vorgenommen und vorgeleſen. Ueber dieſe wurde nun nicht weiter mündlich verhandelt, ſondern der Vorſteher ließ dieſelben cirkuliren, und ein jedes Mitglied hatte das Recht, ſeine Bemer kungen über dieſe Ausarbeitungen zu machen und ſie dem Vorſteher zu überſchicken. Dieſe Bemerkun gen wurden von dem Sekretär in ein hierzu be ſtimmtes Buch eingetragen und in der nächſten Zu ſammenkunft vorgeleſen, ohne den Verfaſſer ſelbſt zu nennen. Hier boten nun dieſe Aufſätze, und die über dieſelben gemachten Bemerkungen, reichlichen Stoff zu Unterhaltungen über Schulangelegenheiten dar; deun jeder hatte die Anſicht des Andern er