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2) Außerdem iſt zur Herſtellung der erforderlichen öfteren Kommunikation mit dem großh. Landgerichte Groskarben weiter die Anordnung getroffen worden, daß der Bezirksbote Kitz jeden Mittwoch und Samſtag Nachmittags von hier über Oberwöllſtadt, Niederwöllſtadt und Okarben nach Groskarben zu gehen hat.
3) Nach Vilbel und Rödelheim wird kein Bezirksbote dirigirt, weil dahin direkte Poſtverbindung ſtatt findet. Briefe von und nach Rommelhauſen ſind bei dem Bürgermeiſter in Höchſt abzugeben, und von da weiter zu beſorgen. Ebenſo Briefe von und nach Bauernheim bei dem Bürgermeiſter in Oſſenheim, und von und nach Kloppenheim in der Bürgermeiſterei Okarben.
4) Alle in einer Bürgermeiſterei wohnenden Behörden, Bürgermeiſter und Privaten haben dafür zu ſorgen, daß ihre von den Boten mitzunehmenden Briefe und Depeſchen vor der Zeit des Abgangs der Boten, in Friedberg auf der Poſt daſelbſt, in den übrigen Bürgermeiſtereien aber in der Wohnung des Bürgermeiſters resp. des Beigeordneten wo kein Bürgermeiſter vorhanden iſt, bereit liegen. Nur in Anſehung der Landgerichte tritt hiervon eine Ausnahme ein. Zu dieſen haben ſich die Bezirks, boten jedesmal perſönlich zu begeben.
5) Die in die einzelnen Orte beſtimmten Briefe ꝛc. ſind, in ſo weit ſie nicht von den Bezirksboten an die Addreſſaten ſelbſt abgegeben werden können oder müſſen, gleichfalls in der Wohnung des Bürger⸗ meiſters resp. Beigeordneten niederzulegen. Dieſe Ortsvorſtände haben alsdann die Verpflichtung, dieſelben unverzüglich durch den Gemeindediener an ihre Addreſſe befördern zu laſſen.
6) Die Bezirksboten dürfen ſich an keinem Orte auf eine ihren Rundgang ſtörende Weiſe aufhalten laſſen. Die großh. Bürgermeiſter ſind insbeſondere angewieſen, dieſelben ſchleunigſt zu befördern, und falls ein Bezirksbote ſich eine Vernachläßigung in ſeinem Rundgange oder andere Dienſtwidrigkeiten ſollte zu Schulden kommen laſſen, alsbaldige Anzeige davon zu machen.
7) Die Gebühren der Bezirksboten ſind auf folgende Art beſtimmt:
a. Sie haben alle Regierungsblätter, Dienſtſchreiben und alle Packete unter 12 Pfund ſchwer von und an alle Militar⸗, Civil- und geiſtliche Behörden und Diener unentgeldlich zu beſorgen. b. Von Individuen und Gemeinheiten haben ſie folgende Gebühren zu beziehen, nämlich für Brief und Packete: 1) unter 1 Pfund ſchwer e. 0 2 8 8 1 8 2 kr. 2) von 1 Pfund 1 5 0 8 f 8 8 3 kr. und 3) von jedem Pfund über 1 Pfund 5 8 5 1 kr. Dieſelbe Gebühr haben ſie in Dienſtangelegenheiten für den Transport von Packeten, welche 12
Pfund und darüber ſchwer ſind, zu beziehen.
c. Für die Ueberbringung von Regierungsblättern, Zeitungen und Wochenblättern an Individuen und Gemeinheiten haben ſie jährlich 45 kr. zu beziehen
Friedberg den 25. Juni 1834. Der großh. heſſiſche Kreisrath des Kreiſes Friedberg. Küchler. Schreiben aus der Nachbarſchaft. Voran der Ortsgeiſtliche, Herr Pfarrer Ebenau“);
ſodann der Kirchenvorſtand und die Kirchenälteſtenz
i.— 1 e ferner die beiden Schullehrer mit den Knaben und
Geſtern war ich Zeuge einer eben ſo ſchöͤnen r als erhebenden und rührenden Feier: der Einweihung») Bei dieſer Gelegenheit überzeugte ich mich neuerdings des florſtädter neuen Friedhofes nemlich. Zur ge⸗ und wiederholt von der Schönheit und Trefflichkeit der wöhnlichen Zeit verſammelte ſich die Gemeinde in im e e far der fteunlichen Kirche, und jeg ſobann— unter alen Gewand gehen ie dürfthen Frag un dem feſtlichen Geläute der Glocken— auf den das Mäntelchen der Hrn. Geiſtlichen anderer Lander aus, neuen Gottesacker, und zwar in folgender Ordnung:(Der Verf. iſt nicht aus dem Großh. Heſſen. Redact.)
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