Die mir von Ew. Wohlgeboren unterm 2. Febr. v. J. überſchickten Heilmittel der Fallſuchtskrankheit meiner er⸗ wähnten Frau, haben durch Gottes Hülfe und Segen die gänzliche Geneſung derſelben bewirkt. Herzinnigſten Dank ſey demnach Ew. Wohlgeboren für die Hülfe, die Sie mei⸗ ner Frau geleiſtet haben, wodurch dieſelbe unter Gottes Beiſtand von einer Krankheit geheilt worden iſt, an welcher ſte mehr als 30 Jahre höchſt empfindlich gelitten hat.
Dank aber auch unſerm Schullehrer Joſeph Kummer hier, der mir dieſe Geſundheitsquelle angewieſen hat.
In der frohen Hoffnung leben, daß meine Gattin ferner⸗ hin von ihrer Krankheit bis aus Grab möge befreit bleiben, bin hochverehrend Tw Wohlgeboren
ergebenſter Diener D) H.
Thelen. Zeug ni ß.
Im Jahre 1819 verfiel ich in eine Krankheit, die fallende Sucht genannt. Mein gnädigſter Fürſt, der höchſtſelige ſouveraine Landgraf Friedrich Joſeph, bei Höchſtwelchem ich damals das Glück hatte, in Dienſten zu ſeyn, waren ſo gnädig, Sich alle Mühe zu geben, mich von dieſem ſchauder—⸗ haften Uebel zu befreien, und wendeten viele Koſten daran; da aber kein Mittel mir helfen wollte, ſo wurde Hochſtdenen⸗ ſelben einer der älteſten Herren Aerzte in der Nähe empfoh⸗ len, durch deſſen ſorgfältige Bemühungen und Anwendung ſeines unvergleichlichen Heilmittels, welches nach deſſen eige— ner Angabe nunmehr der allgemeinen Commiſſions-Niederlage in Frankfurt a. M. übertragen worden iſt, wurde ich im Jahre 1822 von den Anfällen dieſer ſo unglücklichen Krank— deit gänzlich befreit, und ich habe ſeit dieſer Zeit keinen Anfall mehr gehabt. 5
Homburg v. d. Höhe, den 20. Juli 1831.
(L. S.) Lorenz Kehr.
Daß der Hof-Kammerdiener Lorenz Kehr dahier ſich ſo⸗ wohl zu vorſtehendem Inhalt erklärt, als auch auf der Ge— richtsſtube dahier ſeine Namens⸗Unterſchrift ſelbſt gefertigt hal, ſolches wird auf deſſen Verlangen beglaubigt.
Homburg v. d. Höhe, den 20. Juli 1831.
0, e e e Landgerichts-Amts⸗Sekretäͤr. Pforzheim, im Großh. Baden, am 4. Auguſt 1834. Original-Copia eines von der Cpilepſie glücklich geheilten Kranken. Hochgeehrteſter Herr!
Durch die pünktliche Anwendung das alle andere gegen dieſe ſo heftige und folgenreiche Krankheit empfohlene köſt⸗ liche Heilmittel, welches ich in zwiefacher Doſis gebrauchte, und nunmehro ſo glücklich hergeſtellt worden bin, danke ich nicht allein meinem gütigen Schöpfer als auch dem Erfinder desſelben.
Dieſe offene und frei ausgeſprochene Erklärung, glaube ich allen und jeden der Art betheiligten Perſonen ſchuldig ſeyn zu müſſen.
Mathäus Hopf, in dem Hauſe des Herrn Apotheker Vulpius in Pforzheim.
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Lebensverlaͤngerungs-Elexir.
Preis pr. Originalflaſche 1 Thlr. 13 ggr., oder 2 fl. 42 kr. Conventionsmünze,
nebſt Gebrauchsanleitung, gegen freie Einſendung von Briefen und Geldern, mit Beifügung von 18 kr. für Beſorgungskoſten.
Die ausgezeichneten Wirkungen dieſes Elexirs haben ſich vorzugsweiſe in nachfolgenben Krankheitsformen als anhal⸗ tend wirkſam bewieſen, und die Erwartung oft in kürzerer Zeit als man hoffen durfte, übertroffen.
Es iſt demnach anzuwenden:
1) Als ſicheres lebensverlängerndes Mittel gegen die verſchie⸗ denen Kranheiten und Erhaltung des menſchlichen Lebens. Gegen Krankheiten des Magens und der, Verdauungs⸗ werkzeuge, Unterleibsbeſchwerden, Unverdaulichkeiten, Kolik und ähnliche Uebel. Als Magen- und Nervenſtärkendes Mittel. ) Gegen Waſſerſuchten jeder Gattung. In Fieberanfällen, beſonders der dreitägigen oder ſoge⸗ nannten Wechſelfieber. Gegen den Bandwurm und Würmer jeder Gattung und Wurmſchleim, womit bekanntlich ein großer Theil der Menſchen beläſtigt iſt. Unter der großen Zahl der durch dieſes ſichere Mittel Geheilten führt man nachfolgende intereſſanteſten Beiſpiele an:
Dankerkennende öffentliche Erklärung. Die Gefühle dankbarer Empfindungen fordern hiermit die
Unterzeichnete auf, das vortreffliche Lebensverlängerungs-Elexir
allen und jeden Betheiligten zu empfehlen, welche an Magen⸗ und Nervenübel leiden, und deſſen Gebrauch anzuwenden, alle übrige noch ſo ſehr empfohlene Mittel zu beſeitigen, da dieſes nur allein mich von den oben angegebenen ſo heftigen Leiden vollkommen befreit hat, und ich mich gänzlich herge— ſtellt fühle.
Hadingen, im April 1833. Karoline Hartmann, geb. v. Kumſoph zu Hadingen. Oeffentliche Dankſagung.
Neues Leben iſt mir geworden! Mehrjährige, anhaltende drückende Empfindungen des ganzen Unterleibes, Mangel des Schlafs, Magenkrämpfe und alle die damit verwandten Uebel hatten eine gänzliche Niederlage in meinem Körper bewirkt, die mir alle Hoffnung einer Herſtellung nahmen.
Durch öffentliche Anzeigen wurde ich auf das Lebensver⸗ längerungs⸗Clexir aufmerkſam gemacht, und in Folge deſſen wendete ich dieſes köſtliche, ja einzige Mittel der Art an, daß ich nach dem Gebrauch von 4 bis 5 Fläſchchen mich nun⸗ mehr neugeboren fühle, jede Speiſe genießen kann, auch alle Verrichtung mit Kraft auszuführen vermag..
Dieſe meine offene Erklärung bekenne ich hiermit mit eigener Hand.
Höchſt a. M., den 29. Mai 1833. 1
Katharina Ebert, Poſtexpeditorin der herzoglich naſſ. fahrenden Poſten zu Höchſt a. M.
Verkaufspreiſe
der Bäcker und Metzger vom 29. Septbr. bis zum 6. Okt. Für 1 kr. Milchbrod „ 1 kr. Gemiſchtes
1
7.
„ 8 kr. Laden-Brod 4 pfund 10—
r. dito. 3. 7. 2*
„ 4 kr. dito..
„ 2 kr. dito 1„ 35³5³0 1 pfund Ochſenfleiſch I 1„ Nierenfett 2 5 8 5 5 8 20 br. 1„ Kalbfleſſch;; 8 kr. 1„ Hammelfleiſch h. kr. 1— Schweinenfleiſch. 1. Nekr.
6 Loth— Quint. 5
1 pfund Leber- und Blutwurſt 12 kr. 1„ Bratwurſt N 14 kr. 1„, Schwartenmagen 14 kr 1„ Speck. 20 kr 1„ Dioörrlleiſch 0 14 kr 1„ Schmalz 5 2 0 8 5 5 16 kr In der Judengaſſe bei den Metzgern: 1„ Kühfleiſch 95 155. 8 kr. 1„ Rindfleiſch 5 9 K.
I ich Waizen 6 fl. 10 kr. Gerſte 3 fl. 40 kr. Korn 4 fl. 20 kr. Hafer 3 fl. 10 kr.
Deßdruckt und verlegt unter Verantworkſichkeit von Carl Bindernagel in Friedberg.
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