Ausgabe 
25.10.1834
 
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onnenen Werke geben möge, trennte ſich die zahl eiche Geſellſchaft mit der größten Stille und Ord zung, dem beßten Zeichen der allgemeinen Rührung.

Aus dem Kreiſe Biedenkopf den 13. Okt. 1834.

Das faſt überall verbeſſerte Volksſchulweſen,

ie immer reger werdende Theilnahme an ſeinem ohen und gewichtigen Ziele, die raſtloſen Bemü jungen ſo vieler ausgezeichneten Geiſter für das elbe gehören wohl mit zu den ſchönſten Zierden unſeres Zeitalters. Immer mehr gewinnt die Bil dung, welche aus den Volksſchulen mit in das deben genommen wird, an Allſeitigkeit; immer mehr wird das ſchöne belebende Vaterverhaltniß, das des Schülers Herz unauflöslich an das Herz des Lehrers kettet, im Leben zu realiſiren und der Frohſinn, ein für das kindliche Gemüth ſo hoher Genuß, zu för⸗ dern geſucht. In dieſer ſchöͤnen Abſicht veranſtaltete der Rektor H. in G. nach der hier gehaltenen Kirchen- und Schulviſitation ein wahres Freuden⸗ ſeſt für ſeine Schüler, indem er einen kleinen Ball fur Kinder und Eltern anordnete. Auch der Bür⸗ germeiſter in G. ließ ſich die Sache ſehr angelegen ſeyn. Man hätte ſehen ſollen, welche Lebendigkeit unter dieſen Kindern herrſchte; wie ſich der. kind⸗ liche Frohſinn auf dem Angeſichte eines Jeden mit der Farbe der Unſchuld malte; wie die Eltern mit den wärmſten Wünſchen für das Wohl der Jugend ſegnend da ſtanden und dem hohen Genuß der Kin- der zu ſaheu. O möchten es alle Eltern und Lehrer tief inne werden, daß die Beförderung der Bildung, Anregung der Aufmerkſamkeit und Erweiterung des Erfahrungskreiſes zu eigner Belehrung durch Frei⸗ heit des kindlichen Geſelligkeitſinnes befoͤrdert wird. pockel ſagt in ſeiner SchriftUmgang mit Kindern: eutreißt dem Kinde ſeine Spiele, und ihr ſeid Moͤrder an der moraliſchen Natur des

ſelben.*) L. Schuſter.

) Auch wir ſind der Meinung, daß das Kind ſeinem Alter angemeſſene Spiele haben müſſe. Nur dürfen wir nicht vergeſſen, daß es auch einen Theil ſeiner Stunden ernſten Gegenſtänden zu widmen habe, um bei Zeiten den Ernſt des Lebens kennen zu lernen. Wir können wohl im Leben tanzen, aber nicht durch das Leben tanzen. Dann glauben wir auch, daß das Kind nicht früh genug ſpringen, aber nicht ſpat genug die Balle beſuchen konne. Der lreffliche

Die Zeiten des dreißigjaͤhrigen Krieges. Zweite Gabe.

Diesmal wollen wir dem geneigten Leſer den Auszug einer einfachen Rechnung von Ober-Rosbach mittheilen, da⸗ mit er einen kleinen Begriff von dem bekomme, wie's damals der Freund in Freundes Land zu machen pflegte.

Ober⸗ Rosbach. (Rechnung von 1635.)

Dies Jahr kein Zehendt hat verliehen oder Ein geſamlet werden können, weil die Furcht von dem kaiſeriſchen Kriegs Volck uff dem Veldt verderbet, Abgeſchnitten vndt weggeführet wordenn Einnahm Geltt vor verkaufft Fiſch auß dem Weyer zu Niederroſpach, ſo den Naßauiſchen abgekaufft wordenn. Nichts, dann der Weyer dies Jahr durch die Kayſeriſche Soldaten abgelaßen vundt außgefiſchet wordenn. Einnahm Korrn Muͤhlnpfocht zu Nieder roſpach. Nichts, dann die 6 Malter Kornn, ſo M. gu. Fürſten vndt Herren auß der Seehmühle daſelbſten gefallen, haben dies Jar nicht geliffert werden können, weill die Mühl vor andthalb Jaren von dem Kaiſe riſchen Kriegs Volck ruinirt vndt nichts daruff ge mahlen worden, auch ein Stück davon abgebrandt ꝛc. 2 ½ Mltr 2 Meſten ſo de anno 1633 von dem erkaufften Naſſaw Sarbrückiſchen antheil Ober- vnnd Niderroſpach in einem Virtel Jahr eingenohmmen ꝛc. Zinßen zu Oberroſpach, zu meines gnediegenn Furſten vndt Herrun Dreytheilen. 8 Malter 3 Köp Receß Kornn

6 Malter 1 Meſten 1% Kop Receß Weitzen

hat der Obriſten Loeus Hoffmeiſter unter der Key ſeriſch Maußfelbiſchen Armee als Hr. Obriſter am 26. May in der Kellerey gelegen, vom Fruchtſpei cher, nebens den andern noch übriegen Früchten, ge nommen, nacher Friedbergk geführt vndt daſelbſten verkaufft, wie ſolches mitt dem gantzen Flecken Ober roſpach zu bezeugen ſtehet. 10 Malter Hafernn Seindt am 26 Septembris anno 1034 bei des Cardinals Infante zu Hispania

Jean Paul meint's in ſeiner Erziehungsſchrift(Levana) auch ſo; er ſagt es aber in ſeiner Weiſe viel ſchöner, wie wir vermögen. Wir wiſſen indeſſen ſeine Worte nicht

mehr genau anzugeben Die Redaction.