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Zeitverſchwendung.
Keine Verſchwendung iſt häufiger und keine zu— gleich gefährlicher und nachtheiliger als die der Zeit. Alles andere kann wieder erworben werden, die verſchwundene und verlorene Zeit aber kehrt nimmer wieder zurück. Seht euch in⸗ deſſen einmal um unter den Menſchen, und ihr werdet euch überzeugen, wie viel ſie von dieſem edelſten Gute täglich vergeuden. Die ſchönſten Morgenſtunden werden verſchlafen; für Mittageſſen und Mittagsruhe werden nicht Minuten, ſondern Stunden verwendet; von dem Abend wird im Sommer der größere Theil vor der Thüre ver— ſchwatzt und im Winter in den Stuben— und worüber unterhält man ſich eigentlich? Ueber— nichts. Manche glauben Wunder, wie fleißig ſie geweſen wären, wenn ſie täglich acht Stunden gearbeitet haben, während Friedrich der Große, König von Preußen, der doch auch gerne ein Paar Stunden einer gewürzten Unterredung an der Tafel beiwohnte, täglich ſechzehn bis ſiebenzehn Ar— beitsſtunden hatte.
Mit ſechs— höchſtens ſieben Stunden Schlaf hat der erwachſene Menſch genug. Gar Viele aber brauchen neun Stunden; das ſind zwei Stunden zu viel; drei bis vier Stunden werden täglich außer— dem verſchleudert mit Nichtsthun.— Das ſind zu— ſammen ſchon 6 bis 7 Stunden. Rechnet man den Tag zu 16 Arbeitsſtunden(denn die Schlafſtunden können wir doch nicht rechnen), ſo machen 6 ver— lorene Stunden jährlich einen Verluſt von mehr als Einhundert ſechs und dreißig Arbeits— tagen, in fünfzig Jahren aber einen Verluſt von achtzehn Jahren und 273 Tagen.
Nun hört man ſo viele Menſchen über die Kürze des Lebens klagen. Ihr Thoren, könnte man dieſen zurufen, euch kommt es bei fünfzig Jahren auf neunzehn Jahre nicht an; warum beklagt ihr euch? Gewöhnt euch und eure Kinder darau, frühe aufzuſtehen, die Stunden eines jeden Tages wohl zu benutzen,— und ihr werdet am Abend eures ebens nicht noͤthig haben, über Kürze des Lebens zu klagen oder über unzählige Stunden zu ſeufzen, die euch unbenutzt entſchwunden ſind.
Gewohnheiten.
Ich er ennere mich, in meiner Jugend in einem Buche von einem alten Manne geleſen zu haben, der täglich ſeinen beſtimmten Spaziergang machen und jedes Mal bei dieſem und jenem ſeiner Be— kannten anſprechen mußte. Wenn nun aber Regen— wetter ihn verhinderte auszugehen, ſo machte er den Gang in ſeinen Zimmern. Nach einer beſtimm— ten Anzahl von Schritten klopfte er, ſtatt bei dem Bekannten, an ſeinem Tiſche an, grüßte den Freund mit den gewohnten Worten, als ſäh' er ihn vor ſich, und gieng dann wieder weiter, und zwar gerade ſo viel Schritte in der Stube, als er ſonſt im Freien nach ſeinem Ziele zu machen pflegte. Ich habe einen Mann gekannt, der jeden Abend das Gaſthaus beſuchte und jedes Mal einen be⸗ ſtimmten Platz einnahm. War dieſer aber einmal von einem Fremden beſetzt, ſo gieng er erzürnt nach Hauſe.
Das kommt uns lächerlich vor; wundern wir uns indeſſen darüber nicht. In einem gewiſſen Alter werden die meiſten Menſchen Diener der Ge— wohnheit. Wohl ihnen und ihren Umgebungen, wenn dieſelben gutartiger Natur, wenigſtens nicht ſchädlich für die andern Menſchen ſind. Man heißt's dann Launen oder Sonderbarkeiten. Wenn er aber ein Diener des Schlechten, wenn er ein Sclave der Lüſten geworden iſt, wenn die Leidenſchaften ihn beherrſchen?— Dann heißt er Laſterhaft; denn Laſter iſt das zur Gewohnheit gewordene Schlechte.
D'rum ſey Jeder auf ſeiner Hut, was er be— ginnt! Anfänglich iſt er der Sache Meiſter; ehe er ſich's aber verſieht, wird ſie Meiſter über ihn und wächſt ihm über dem Kopfe zuſammen, bis ſie — wie den Reiſenden die Schneelawine, die Anfangs auch nur ein winziges Bällchen war— ihn in den Abgrund ſchleudert.
Tropfſteinhoͤhle zu Oberkleen. (Nachtrag). Als Nachleſe und Berichtigung zu dem, was wir in Nro. 32 unſeres Blattes über die Tropf— ſteinhöhle zu Oberkleen gegeben haben, theilen
) Der Einſender des vorigen Artikels war zwar an Ort und Stelle geweſen, hatte ſich aber, da der Eingang fur ihn zu enge war, auf die ihm von den Bewohnern gege⸗ benen Mittheilungen verlaſſen müſſen. Die Redact.


