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So quälten ſich beide Theile, bis in unſern Tagen die Eiferſucht erloſch und das früher Un⸗ woͤgliche endlich nicht nur möglich, ſondern die Ver— nigung verwirklicht wurde.( Zu Rom würde man ſafür der Eintracht einen Tempel errichtet haben!) der aus 23 Artikeln beſtehende Hauptvertrag it zu Darmſtadt am 22. Januar l. J. und zu Friedberg am 7. Februar von einem Bevollmächtig—
en großh. Oberfinanzkammer(Hrn. Oberfinanzrath
ünther) und dem großh. Bürgermeiſter, den geigeordneten und Gemeinderäthen von Burg und Stadt unterzeichnet. Am 10. Februar wurde er on großh. Kreisrathe und am 21. März, nach folgter Ratification Sr. K. H. des Großherzoges, on großh. Miniſterium der Finanzen genehmigt, kterauf am 4. April von großh. Landgerichte hier⸗ ſlbſt beſtätigt. Der aus 15 Artikeln beſtehende kertrag zur Regulirung der Befriedigung des Waſſer⸗ tedürfniſſes in Stadt und Burg und wegen Abtre⸗ ung der fiskaliſchen Waſſerleitung wurde am 22. vanuar zu Darmſtadt, am 27. Januar zu Fried⸗ terg unterzeichnet, am 10. Februar von großherz. breisrathe beſtätigt und von großh. Miniſterium um 21. März genehmigt, worauf am 4. April benfalls von großh. Landgerichte die gerichtliche geſtätigung erfolgte. Wir wünſchen und hoffen, tuß dieſen Verträgen noch manches Erſprießliche nnchfolgen wird.
Niederwöllſtadt am 17. Juni 1834.
Heute fand in der Synagoge dahier die Kopu— lation eines iſraelitiſchen Brautpaar's durch den dazu beauftragten Herrn Iſaae J. Fuerth, Elemen— wrlehrer zu Münzenberg, ſtatt. Die deutſche Rede, nelche Herr Fuerth dabei hielt, war ſehr gediegen und herzergreifend; im Tempel herrſchte Todesſtille td alle anweſenden Juden und Chriſten waren zu Thränen gerührt. Herr Fuerth ſetzte insbeſondere die gegenſeitigen Pflichten der Eheleute auseinander, ſchilderte das Glück der häuslichen Freuden und ab die Regeln an, wie wir daſſelbe uns unter bottes Beiſtand verſchaffen können und ſollen. lich die Stiefvater-Pflichten legte er dem Bräuti— em in Rückſicht der von ſeiner verwittweten Braut ihn zugebracht werdenden Kinder an's Herz, er— nuhnte das Brautpaar zur ſteten Gottesfurcht und
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ſchloß— nachdem die ganze Handlung in ſteigender Begeiſterung und angenehmem Vortrag des Redners in deutſcher Sprache vollzogen war— mit den Worten: Ohne Gott— kein Glück. Moͤchten doch öfter in zahlreich beſuchten Synagogen ſolche deutſche Reden gehalten wer— den; damit viele Juden, wie z. B. heute wenigſtens bei Einem der Fall war, nicht auch noch in Zu— kunft bekennen müſſen, daß ſie die Lehren ihrer Religion nicht kennen; und woher anders ſollen ſie ſolche auch lernen? Aus den hebräaiſchen Büchern? Wie viele Juden ſind aber überhaupt der hebräiſchen Sprache mächtig?! Und die ſie nun gar nicht ver— ſtehen? Leider ſchreien dieſe die auswendig gelern— ten hebräiſchen Worte in verunſtalteten Formen heraus, ohne Herz und ohne Sinn. G.
Bemerkung der Redaction.
Es möchte allerdings gut ſeyn, wenn man die hebräiſche Sprache aus dem Gottesdienſte ganz zu verbannen ſuchte. Gewiß würde dabei er dadurch nur gewinnen, denn es würde derſelbe, wie wir überzeugt ſind, alsdann wieder Sache des Gemüthes werden. Die Andacht würde ſich der Herzen der Zuhörer bemächtigen, während man jetzt nur ein todtes Formenweſen ſieht, welches das Herz kalt laßt.— Es ſind ja gegenwärtig ſo manche wackere Männer unter den Iſraeliten; warum ſuchen dieſe nicht dahin zu wirken, daß die deutſche Sprache wenigſtens nach und nach einge— führt wird? Je mehr ihr aber dagegen arbeitet, deſto ſicherer untergrabt ihr gerade die feſteſte Stütze euerer Religion.
Bekanntmachungen.
N ανν
Bit e. (385) Ich wünſche Schazmanns Diſſertation von Marken und Märkergedingen(de Jure et Judieiis—— Marcarum)— zu beuutzen. Wer mir dieſelbe entweder auf einige Zeit leihen oder käuflich überlaſſen wollte, würde mir einen
großen Gefallen erweiſen.
Friedberg im Juni 1834.
Ph. Dieffenbach— Gläubiger- Aufforderung.
(318) Carl Ferdinand Schmidt von Friedberg beabſichtigt nach Wien im Kaiſerthum Oeſterreich


