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Indeſſen wollen wir über den jeweiligen, wenn auch ſehr beträchtlichen Schaden, den die Feldmäuſe verurſachen, die weit werthvollere jährliche Benutzung des Brachfeldes, zumal ſie wegen dir vermehrten Klee- und Kartoffelpflanzungen und der hinwieder dadurch vermehrten Viehzucht und Branntweinerzeu— gung jetzt ſo eng mit unſerer ganzen dermaligen Wirthſchaftseinrichtung verbunden iſt, daß ſie weder aufgegeben noch zurückgeführt werden kann, nicht unterlaſſen, ſondern nur auf Mittel denken, wie dem damit verbundenen Uebel jetzt und künftig wirkſam begegnet werden kann. Laſſet uns daher, meine lieben Landsleute! zu rechter Zeit, d. h. im Beginn einer Mäuſeplage, nicht zu Einem ſondern zu allen Mitteln, welche uns bis jetzt die Erfah— rung als helfend darbietet, unſere Zuflucht nehmen, und zweifeln wir dann nicht, daß wir, wenn wir nur ernſtlich wollen, auch des drohenden Uebels Meiſter werden können. Jäger.
Großer Irrthum. (Zur Beherzigung fur ſolche Leute, die Kinder haben.)
Man hört häufig Eltern über die Unarten ihrer Kinder Klage führen, und wenn man's beim Lichte betrachtet, ſo beſtehen dieſe Unarten in gar nichts als im Springen, Jubeln, Schreien, Herum— Das ſind aber an und für ſich keine Unarten; man könnte ſie im höchſten Falle bei Erwachſenen Unſchicklich— keiten nennen. Dankt vielmehr Gott, wenn eure Kinder jubeln, ſpringen und ſchreien; das iſt der größte Beweis, daß ſie geſund ſind.
Man hört und ſieht oft, daß Kinder gelobt werden, wenn ſie recht ſtille auf Einem Plätzchen ſitzen, ſtundenlang nichts thun, als in ein Eckchen ſehen.„Das iſt ein recht geſchicktes(braves) Kind! iſt dann der gewöhnliche Ausruf. unſere Jugend in Doͤrfern und Staͤdten gegen die ſo ſehr nützlichen Igel verfährt, iſt wahrhaft empörend, und wir können es den Behörden, ſowie den Eltern, Lehrern ꝛc. nicht warm genug empfehlen, dieſen unſer Zeitalter ſchän⸗ denden Gebräuchen, die Igel zu martern, mit allen ihnen zu Gebote ſtehenden Mitteln entgegen zu treten. Wir haben Scenen geſehen, welche für unſere Generation, die ſich gebildet nennt, ein wahrer Schandfleck ſind.
Die Redaktion.
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Ich aber ſage, das iſt ein großer Irrthum. Ein Kind, welches ſtundenlang auf Einer Stelle ſitzen kann, ohne ſich zu regen, ohne zu eſſen oder zu ſchlafen, iſt entweder körperlich krank oder ſchwach an Geiſt, und das iſt immer ſchlimm, und die Folgen werden's über kurz oder lang ausweiſen, wie ſehr ſich die Eltern geirrt haben.— Manchen mag's freilich erwünſcht ſeyn, wenn ihre Kinder wie die Klötze da ſitzen; ſie konnen alsdann unge— ſtört ihren Geſchäften oder ihren Liebhabereien nach— gehen, und wiſſen gar nicht, daß ſie Kinder haben Oder die Mägde, welche in Abweſenheit der Eltern die Aufſicht führen über ſolch ein junges Geſchöpf, ſetzen es in ein Eckchen, und treiben nach Belieben ihr Weſen oder Unweſen, und werden auch nicht geſtört darin.„Das iſt ein recht geſchicktes(braves) Kind“, hört man wiederholt ausrufen.— Was würden ſie dagegen die Hände ringen, wenn ſie wüßten, welch ein Wurm an dieſem zarten Weſen nagt!
Ihr Eltern, gebt einmal wohl auf Euch acht, und ihr werdet finden, daß häufig gerade das, was ihr Unarten heißt, weiter nichts iſt, als fröhliches jugendliches Weſen, leichtes, raſches Blut, natür⸗ licher Sinn für Recht, eine unverdorbene, reine Seele, die keine Verſtellung kennt, ſondern ſich gibt, wie ſie iſt, und dergleichen mehr. Die wahren Unarten ſind Lüge, Bosheit, Falſchheit, Träg⸗ heit; die müßt ihr zu vertilgen ſuchen, wo ihr ſie findet. Ihr werdet aber ſchon halb gewonnen Spiel haben, wenn ihr ſelbſt euch frei macht von dieſen Tyrannen des menſchlichen Weſens. Zeigt ihr euch aber ſelbſt als unwahr, boshaft, falſch, träge ꝛc., ſo müßt ihr auch erwarten, daß ihr über kurz oder lang ſolche Früchtchen an euern Kindern findet. „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamme.“
Andere Zeiten, andere Sitten.
Die älteren unſerer geneigten Leſer werden ſich wohl noch der langen Schuühſchnäbel erin— nern, welche vor etwa dreißig Jahren Mode waren. Es ſah ſonderbar aus, wenn die Leute die zwei langen Stacheln vor ſich hertrugen. Indeſſen kön⸗ nen wir noch ein ganz anderes Beiſpiel von ſolchen Schnäbeln aus früherer Zeit anführen.


