Ausgabe 
18.10.1834
 
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en, und der Herr Wirth war's deun auch zufrie en, und holte vier FlaſchenBerger.

Run wurde getrunken, als wenn durſtige Rei nde in den Sommertagen an eine klare Quelle kommen wären, und doch war's um Weihnachten, po andere Leute am wenigſten Durſt haben.

Mitunter kam's auch wieder auf die Wette. Ich gewinne doch, ſagte Hans. Schwerlich, erwiderte Kunz; mir iſt noch gar nicht bange.

Endlich, da der Wein zur Neige gieng, und nie Herren Trinker ſchon an die Daumenprobe dachten, um eine neue Wette wo möglich in Gang t bringen, fragte der Herr Wirth, worin denn eigentlich die Wette beſtehez er habe ja ſo iel im Keller und in der Küche zu thun gehabt, daß er noch nicht zu Athem, geſchweige zum Fragen hätte kommen können.

Ei! ſchmunzelte Kunz, und die andern Herren ſahen ſich dabei nach ihren Pelzkappen oder Hand

ſchuhen um, oder ſuchten ſich in der Taſche ein

freies Plätzchen für die Hande neben der Boͤrſe; haben ſie denn die Wette noch nicht gehört? Das wundert mich ja gar ſehr. Wir haben gewettet, ob der neue Thurm an der Barfüßer-Kirche zu Frankfurt, wenn er umfällt, rechts oder links ſtürzt. Die Gaſte waren ſchon lunge draußen, und der Herr Wirth überlegte inmer noch an der Wette, bis ſeine Frau, welcher er die Geſchichte mittheilte, ihm die Aeuglein dar

über öffnete.

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Mau merke ſich: 1) Die Wirthe müſſen nicht nur die Augen hinten und vorn, ſondern auch den Kopf oben haben.

20 Gewiſſen Gäſten iſt immer nur halb zu

trauen.

3) Es iſt nicht genug, daß man den Wein an Mann bringt; er will auch bezahlt ſeyn.

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J. F. Matthiſſon Water des am 23. Januar 1761 geb. und am 12. März 1831 geſtorb. beruͤhmten Dichters F. v. Matthiſſon) beſaß die Gabe in Verſen zu improviſiren, und gab davon im ſieben⸗ jährigen Kriege, wo er als Feldprediger angeſtellt war, einen intereſſanten Beweis. Der Commandeur ines magdeburger Garniſonregiments faßte ihn näm⸗

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lich einſt in's Auge, als beim Ueberfalle von Hoch kirch ſich einige Regimenter der preußiſchen Armee zuſammenzogen, um gegen den unerwarteten Feind einzudringen, wie er ſich ſchnell auf das Pferd warf, um ſeine Perſon hinter der Fronte pflichtmaßig in Sicherheit zu bringen.Wohin, Herr Feldprediger? rief der Oberſt in ſcherzhaft gutmüthigem Tone, halten Sie fein Stich und bleiben Sie bei uns. Mit kaltmüthiger Beſonnenheit gab der Mann des Friedens dem Manne des Kriegs zur Antwort:

Der Ruf geht nur an Euch, ihr Streiter,

Und nicht an mich, der ich nur Hirte bin;

Stich' halt ich nicht, ich reite weiter,

Bis dort zu jenen Bergen hin;

Da bet' ich dann, wie Moſes that,

Bis ſich der Kampf geendet hat. Und ſo ritt er auch den Höhen von Doberſchütz zu.

(Aus einem öffentl. Blatte.)

Bekanntmachungen von Behoͤrden.

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(623) Nachdem die Erben des dahier verſtorbe nen großherzoglichen Hauptmanns Mändl die Er klärung abgegeben haben, daß ſie deſſen Nachlaß nur sub beneſicio legis et inventarii autreten wollen, ſo werden in Gemäßbheit desfalls erhaltenen Auftrags großh. Hofgerichts, alle diejenigen, welche an den fraglichen Nachlaß Forderungen oder An ſprüche irgend einer Art bilden zu können glauben, aufgefordert, dieſe ſo gewiß binnen ſechs Wochen von heute an, bei dem unterzeichneten Gerichte an zumelden, als ſonſten die Erbſchaft den Erbintereſſen ten überlaſſen und dieſe nur bis zum Belaufe der Taxation des Nachlaſſes für haftbar erklärt wer den ſollen. Friedberg den 1. Oktober 1834. Großh. heſſiſches Landgericht daſelbſt. Hofmann. Weber.

Wieſe zu verkaufen. (624) Auf Antrag des Curators von der Con cursmaſſe der Philipp Kratze Wittwe zu Nauheim ſoll nachſtehende in der burgfriedberger Gemarkung gelegene Wieſe% 32 Ruthen im Ried iſt getheilt mit Johannes Mörler jun. zu Nauheim, Samſtag den 18. Oktober l. J., Mittags 3 Uhr, auf dem

Rathhauſe zu Nauheim verkauft werden.

Dorheim den 8. Oktbr. 1834. i Kurfuͤrſtliches Juſtizamt daſelbſt. Halberſtadt.