Ausgabe 
16.8.1834
 
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Zerwuͤſtungen der Kohl- oder Krautraupen.

Die warmen Tage des Juni und Juli waren der Fortpflanzung und Vermehrung der ſogenannten Hrautraupe ganz beſonders günſtig. Faſt alles (Smüſe, das in Hausgärten gepflanzt wurde, iſt treits durch ſie abgefreſſen, und es wird nicht linge dauern, ſo werden die Landwirthe die Folgen iber Zerſtörung auch in den Krautfeldern bemerken.

Das Umpflanzen der Krautbeete mit Hanf, nialches Manche vorſchlugen, hilft nicht viel, wie de Erfahrung gelehrt hat.

Das ſicherſte Mittel iſt die Zerſtörung der Err. Dies geſchieht auf folgende Weiſe: Von der Pitte Juli an, oder noch früher, wenn man das hinifige Herumfliegen des Kohlraupenſchmetterlings ſtüher bemerkt, laſſe man durch Kinder, Geſinde

oer Taglöhner wöchentlich einige Mal die Kraut⸗

banzen ſorgfältig, beſonders an dem unteren Theil der Blätter, durchſuchen. Die Eier finden ſich in der Regel zu 50 bis 6 M beiſammen, ſind ſpitzig ud haben, wenn ſie friſch gelegt ſind, eine hellgelbe zurbe. Ein einziger Druck des Fingers vertilgt ſie ale. Verſaumt man dies, ſo werden ſie nach und nah dunkler bis in's Bräunliche; dann kriechen aus denſelben die kleinen Raupen und verzehren zuerſt dm ihnen zunächſt liegenden Theil der Pflanze. Aich alsdann ſind ſie noch, wie die Eier, mit Enem Fingerdrucke zu vernichten. Später aber vetheilen ſie ſich mehr, und nun muß man ſcon einen Theil des Blattes vernichten, um ſie cle zu erhalten. An kühlen Morgen ſitzen ſie jedoch nig und nahe aneinander. Je größer ſie werden, deko mehr breiten ſie ſich aus, und ſuchen, wenn di Eine Pflanze vernichtet iſt, die nächſten auf. Kun muß ſchon Eine Raupe nach der andern abge een und vernichtet werden, wenn man ihrer ledig vrden will.

Faſt kein Thier iſt ſo gefräßig, wie dieſe Raupe. Nan will bemerkt haben, daß ſie in einem Zeit mume von 24 Stunden noch einmal ſo viel ver⸗ ren, als ſie ſelbſt ſchwer ſind.

Einſender ſucht ſie auch dadurch von ſeinen anzen zu entfernen, daß er die im Vorſommer zemlich ſelten erſcheinenden Schmetterlinge durch ſiße Kinder gegen eine kleine Belohnung mit Gärn⸗ gen einfangen läßt. Das iſt für die Kinder ein

Spiel, und nuͤtzt ganz beſonders, da die ſpäteren als eine zweite Brut von jenen früheren herrühren.

Miscellen. (Fortſetzung.)

Anno 1484 off Fritag post Exaudi ſal man Herten Greden mit roden(Ruthen) der Burge ſchlagen, der vrſach, daß ſie Ir liplich mutter zu vier adder fünff malen geſchlaigen hat.

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Anno 1567 wurde den vndergrauen im freyen kaycher gericht befohlen, die Maaß Weins nicht hoher dan vmb 10 Pfg. zum zapffen auszugeben, vnd der Rhentmeiſter im Schloß ſoll ſeinen Wein auch umb 10 Pfg. zum zapffen ausgeben, vnd das ſoll den vndergrauen bei verlierung Ires ampts vnd dients gebotten werden.

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Anno 1575 iſt der Bronnen vff dem Markt zue Butzbach vffgeſetzt worden. In Anno 1603 off Johannis Bapt. thatt ein Brandt allda großen Schaden. Anno 1606 den 17. Mart. bey dem groſen Windt fiel der Kirchthurn daſelbſten ein; Haben aber denſelben widder hübſch gebawet, pff ein ander Muſter dann zuvor.

Anno 1591 beym Anhaltiſchen Zug inn Franck reich haben die von Ober-Moerlen einen groſen Schaden gelitten vonn wegen großer Fewersbrunnſt, haben die Frantziſche Reutter das mit Muttwillen angezündt, haben mitt Speck inn die Strohtach ge ſchoſſen, vndt ſeyndt auch etzliche Bawern todt blie ben, welche geſchoſſen vndt geſtochen worden. Vndt ſeindt damalen die Anhaltiſche 14 Tag lang hieher vmb gelegen, ſich verſamblett, vndt den gutten Neuntziger Wein helfen austrinken.

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Anno 1595 wurden zwey Weiber allhier zu Fried⸗ berg eingezogen, die dicke Benderin vndt Paul Schwartzen Fraw. Die Benderinn brachte ſich ſel ber vmb im Rübenloch, wardt pff einer Senſen(Schlei fen?) hinaußgeſchleifft vndt verbrandt. Die andre aber inn einer Hütten lebendig verbrendt. Es waren 2 Hexen die gehören ins Fewer, iſt ihr verdienter lohn.(Beſchluß folgt.)